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ANDERSON

ANDERSON

Regie Annekatrin Hendel
Kinostart 02.10.2014

Kritiken • ANDERSON

14. Februar 2014 | ANDERSON • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Neben der historischen Dokumentation ist es der Verdienst des Films, exemplarisch zur Anschauung zu bringen, wie Verrat die Sprechweise des Verräters verdreht und verarmt. Anderson ist ein verunsicherter, aber kein gebrochener Mann", schreibt Maurice Lahde.

02. Oktober 2014 | ANDERSON • Kritik • kunst + film

ANDERSON ist "eine nüchterne und aufschlussreiche Bestandsaufnahme zum Thema Verrat", schreibt Ingrid Beerbaum. "Zurück bleiben ein schales Gefühl und Erleichterung, dass das alles vorbei ist. Spannend bleibt es jedoch allemal."

02. Oktober 2014 | ANDERSON • Kritik • artechock

"Allemal ist dies ein Film, der uns Wessis viel über die DDR erzählt, und da Annekatrin Hendel in dem anderen Deutsch­land aufwuchs, gilt das vermut­lich für die anderen Deutschen auch", glaubt Rüdiger Suchsland.

01. Oktober 2014 | ANDERSON • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal ist Annekatrin Hendel für diesen verblüffenden Dokumentarfilm dankbar. Allerdings findet die Kritikerin auch, dass sich die "Regisseurin mitunter unnötig selbst als Gegenüber ins Bild bringt, nervtötend quirlig wirkt, manchmal auch scheinbar kumpelig oder gar naiv, wenn sie herumberlinert."

28. August 2014 | ANDERSON • Kritik • programmkino.de

Ambivalenzen, die laut Michael Meyns "nicht den Täter entschuldigen, aber aufzeigen, dass die Grenzen und Unterschiede zwischen Täter und Opfer bisweilen nicht ganz so eindeutig sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen, lassen Anderson zu einem so vielschichtigen, sehenswerten Film werden."

20. Februar 2014 | ANDERSON • Kritik • Neue Zürcher Zeitung

Claudia Schwartz gefällt, dass Annekatrin Hendel kein Urteil fällt.So hat sie es auch schon in ihrer Dokumentation VATERLANDSVERRÄTER, die ebenfalls von einem Stasi-Mitarbeiter erzählt, gehandhabt. "Anderson selbst laviert bis heute schwindelerregend, wenn es um die Folgen seines Tuns für die Opfer geht."

14. Februar 2014 | ANDERSON • Kritik • Der Tagesspiegel

In dem Protagonisten tobt laut Gregor Dotzauer "ein heilloses Durcheinander von Opportunismus, Eitelkeit, Karrieredenken, krimineller Energie, sozialistischer Restpassion und moralischem Bewusstsein. Dies alles ohne falschen Furor zu entwirren, ist genau die rechte Zeit."

14. Februar 2014 | ANDERSON • Kritik • TAZ

"Anderson entfaltet Stück für Stück das schillernde Bild eines jungen Mannes mit Omnipotenzfantasien, der glaubte, er könne der Stasi, "dem einzigen Berührungspunkt mit dem System", berichten und zugleich den Underground-Betrieb von Ostberlin am Laufen halten, dessen Manager, Propagandist und Star er war", schreibt Ulrich Gutmair .

14. Februar 2014 | ANDERSON • Kritik • Die Welt

"Man hört bereits die Vorwürfe, der Film verkläre und relativiere das Staatssicherheitssystem der DDR. Er zeigt die Wahrheit", stellt Michael Pilz fest. Anhand eines Schachspiels, bei dem Sascha Anderson gegen sich selbst spielt, erkennt der Zuschauer: "Er war zwei Andersons."

14. Februar 2014 | ANDERSON • Kritik • derFreitag

Matthias Dell blickt auf die ANDERSON-Vorführung im Kino International und die anschließende Feier und fragt sich am Ende, "worin sich ein beobachtender Text wie dieser hier eigentlich von den Strategien eines Stasi-Bericht unterscheidet."

14. Februar 2014 | ANDERSON • Kritik • Festivalblog

"Eine Geschichte über die "Inoffiziellen Mitarbeiter" (IM) der Stasi ist immer auch eine allgemeine Abhandlung über die Lüge. Was macht die Lüge mit dem Lügner und was mit dem Belogenen? Wie wirkt sich die Entlarvung auf das Selbstbild der beiden aus?" fragt Andreas Tai.

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