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ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN

ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN

Regie Max Linz
Kinostart 08.01.2015
Genre Drama, Komödie

Kritiken • ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN

16. Februar 2014 | ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Dass die Zeiten erst mal vorbei sind, in denen stilistisch gewagte und das Politische verhandelnde audiovisuelle Formen bis ins Fernsehen gelangten, betont Linz immer wieder. Das erscheint manchmal nicht frei von Nostalgie und blinden Flecken, doch in seinem konsequenten Durcharbeiten einer zentralen Gegenwartsdiagnose ist sein Film doch schön radikal und nicht resignativ", schreibt Till Kadritzke.

08. Januar 2015 | ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN • Kritik • TAZ

Der Film ist meistens "wohltuend ernst gemeint", obwohl der Regisseur manchmal etwas altklug wirkt, schreibt Silvia Hallensleben. Der Zuschauer wird amüsiert sein und angesichts einiger "mysteriös-schöner Begriffe" eventuell auch nicht immer mitkommen.

05. Januar 2015 | ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN • Kritik • filmgazette.de

Max Linz' Werk ist laut Nicolai Bühnemann "nicht nur ein Film, der aus vielen kleinen Filmen, aus einer Vielzahl von Miniaturen zusammengesetzt scheint, die eher durch die Präsenz der Hauptfigur zusammengehalten werden als durch einen Plot im eigentlichen Sinne, es geht ihm auch um intermediale Verknüpfungen, darum, Galerie und Online-Archiv, Sitcom und Nachrichtensendung und Videoinstallation in sich aufzusaugen."

10. Juli 2014 | ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN • Kritik • TAZ

Diedrich Diederichsen sah einen Film, in dem "die Empörung über den Kunstbetrieb" hochkocht und der bereits vom Titel her reichlich Stoff für Diskussionen bietet. Er lobt außerdem die "großartig stolz-ratlose" Hauptdarstellerin.

16. Februar 2014 | ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN • Kritik • perlentaucher.de

"Sentimentale Anbiederung ans Proletariat fehlt hier: Ob aus Zehlendorf oder Neukölln, mit Down oder ohne - alle haben was drauf. Selbst die Klage über die gestiegenen Mieten wird mit Niveau geführt. Systemkritik sah nie besser aus. Dass man oft lachen muss, macht dem Film nichts aus", meint Anja Seeliger.

10. Februar 2014 | ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN • Kritik • Berliner Zeitung

Dieser Film will viel, zu viel, findet Ingeborg Ruthe. "Eine ätzende Analyse der Situation der Kunstförderung in der Berliner Republik ist das nicht geworden, eher ein Short-Cuts-Versuch über das Scheitern. Allerdings mit etlichen schön-(selbst)ironischen Momenten!"

10. Februar 2014 | ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Deike Diening beleuchtet einige Hintergründe und schreibt: "Der Film wird als Satire gehandelt, aber Max Linz ist es natürlich vollkommen ernst. Der "erweiterte Kunstbegriff", von dem der Film handelt, zeigt sich denn auch in allen Aspekten der Produktion."

10. Februar 2014 | ICH WILL MICH NICHT KÜNSTLICH AUFREGEN • Kritik • Die Tageszeitung

Andreas Busche ist begeistert. Der Film ist "das Update eines genuin politischen Kinos unter gegenwärtigen Produktionsbedingungen, die selbst kritische Außenpositionen bereits institutionalisiert haben. ... [Er] stellt eine grandiose historische Materialsammlung des politischen Kinos (Godard, Kluge, Straub-Huillet) bereit. Höchste Zeit, dass diese Werkzeuge wieder produktiv gemacht werden."

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