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ENEMY

ENEMY

Regie Denis Villeneuve
Kinostart 22.05.2014

Kritiken • ENEMY

28. April 2014 | ENEMY • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Der Look, den Villeneuve mit Kameramann Nicolas Bolduc erzeugt, sticht als eine zentrale Qualität von Enemy hervor. Sowohl die Exterieurs (die brutalistischen Bauten Torontos) als auch die Interieurs (die Apartments, Hotelzimmer und Hörsäle) nehmen sich seltsam schmutzig und kränklich aus; ein Farbfilter verleiht den Aufnahmen einen verblichen-gelben Ton, der an Siechtum denken lässt", so Andreas Köhnemann.

23. Juni 2014 | ENEMY • Kritik • wieistderfilm.de

"Ein Ausnahmewerk mit eigentlich ganz typischen Themen, ein zunächst ratlos zurück- lassendes und daher nicht gerade befriedigendes Filmerlebnis, jedoch stets irgendwie faszinierend und für Fans angeregter Deutungsdiskussionen ein Fest", findet Philipp Stroh.

23. Mai 2014 | ENEMY • Kritik • Die Welt

Peter Zander ist von der verstörenden und beklemmenden Atmosphäre angetan, die der Regisseur entwickelt. Angesichts der vielen Anspielungen und Symbole gerät der Zuschauer fast ins Taumeln.

23. Mai 2014 | ENEMY • Kritik • kunst + film

Eric Mandel stellt Vergleiche an: "Wo sich in Kubricks Filmen alle Elemente zum komplexen und in jedem Moment fesselnden System verzahnen, [......] lässt Villeneuve zahlreiche Fäden spektakulär unverbunden in der Luft hängen. Er vertraut ganz auf die Drastik des Finales. Allerdings gelingen ihm dabei einprägsame, lange nachhallende Bilder – damit kommt er seinem Vorbild Kubrick doch recht nahe."

22. Mai 2014 | ENEMY • Kritik • Der Tagesspiegel

Martin Schwickert spürte den Bezug zu Kafka, Hitchcock, Lynch, Cronenberg. Doch im Gegensatz zu denen "gelingt es Villeneuve auf seinem Trip durchs Unterbewusste nicht, den Kontakt zu den Figuren herzustellen und mit seinen surrealen Stilmitteln Gefühlsschleusen zu öffnen." Es bleiben "intellektuelle Verrätselung und emotionale Gleichgültigkeit."

22. Mai 2014 | ENEMY • Kritik • artechock

"Was der Film konkret und unver­stellt über seine Form vermit­telt, ist ein umfas­sendes Gefühl für die Panik, die Adam befällt, ihn nicht mehr loslässt und in einen drama­ti­schen Abwärts­strudel reißt. Ausweg­lo­sig­keit und Gleich­för­mig­keit kommen in den durchweg flir­renden Sepia-Tönen zum Ausdruck, die Enemy (viel­leicht nicht ungewollt) in die Nähe des Paranoia-Kinos der 1970er Jahre rücken", stellt Christopher Diekhaus fest.

22. Mai 2014 | ENEMY • Kritik • perlentaucher.de

"Entvölkert und entfärbt, erscheint die Skyline von Toronto unter einem irgendwie ruinösen Aspekt, als hätten die Jahre der filmindustriellen Dienstbarkeit der Stadt die Seele geraubt. Die unbehausten Häuser entwickeln ein Eigenleben, lassen ihre Symbolfunktion schließlich hinter sich und erhalten, was sich folgerichtig anfühlt, das letzte Wort beziehungsweise die letzte, gespenstisch-schöne Einstellung", meint Nikolaus Perneczky.

22. Mai 2014 | ENEMY • Kritik • getidan.de

Der Regisseur und sein Drehbuchautor "verstehen sich bestens darauf, den Zuschauer zu verwirren", so Peter Claus. "Man denkt an David Lynch und dessen Filme, die ja auch immer auf die Assoziationen jedes einzelnen Betrachters bauen, die immer zwischen Wahn und Wirklichkeit changieren. [.....] Großes Kino für all jene, die das Uneindeutige lieben."

21. Mai 2014 | ENEMY • Kritik • Der Spiegel

Sehenswertes, fesselndes Kino schreibt David Kleingers über Denis Villeneuves neuen Film ENEMY. Dieser hat einen "suggestiven und mit beklemmender Präzision abgezirkelten Albtraum" erschaffen.

21. Mai 2014 | ENEMY • Kritik • epd-film.de

"ENEMY versäumt leider, die Gefühlslagen seiner Hauptfiguren schlüssig zu entwickeln und verspielt so einen beträchtlichen Teil seines Potenzials, über die atmosphärisch-ästhetische und intellektuelle Spannung hinaus auch emotional mitzureißen. Was umso bedauerlicher ist, da Denis Villeneuve ein ganz und gar überzeugendes Ensemble versammelt hat", schreibt Patrick Seyboth.

21. Mai 2014 | ENEMY • Kritik • getidan.de

"Lynch trifft auf Lovecraft. Jeder Versuch einer Dechiffrierung versagt. Das Chaos verweigert jede Sinnhaftigkeit. Das Geheimnis bleibt bestehen. Der Film Enemy ist selbst ein Doppelgänger, eine Adaption des Romans Der Doppelgänger von José Saramago. Doch dieser filmische Doppelgänger ist ganz anders als seine literarische Vorlage. Ist eine Mutation. Ist Chaos. Ist der Feind", schreibt Gregor Torinus.

19. Mai 2014 | ENEMY • Kritik • gamona

"ENEMY ist ein ebenso interessanter, spannender wie auch verstörender und extrem verwirrender Psychothriller", schreibt Kim Reichard. Daneben ist vor allem die knisternde Atmosphäre beeindruckend. "Geformt wird diese durch die spannungsgeladene Musik in Einklang mit – und manchmal auch im Gegensatz zu - den gewaltigen Bildern, die durch Kamerafilter eine gelb-braune Farbgebung erhalten."

28. April 2014 | ENEMY • Kritik • filmosophie.com

"Enemy ist ein langsamer Film, in dem es weniger um die Handlung selbst, als um ein Gefühl geht. Denis Villeneuve spielt mit dem Motiv der Spinne und ihres Netzes, in dem sich sowohl Adam/Anthony als auch wir als Zuschauer immer mehr verfangen, bis es schlicht und einfach keinen Ausweg mehr gibt. Es lassen sich zahllose Theorien aufstellen und herrlich über ihre Gültigkeit diskutieren, doch Antworten bleiben aus."

28. April 2014 | ENEMY • Kritik • programmkino.de

"Enemy ist eine hypnotische Reise in die verwinkelten und widersprüchlichen Pfade des Psycho-Sexuellen", so Silvia Bahl. "Villeneuve spinnt gelungen die Fäden eines alptraumhaften Soges in kunstvoll komponierten Bildern, deren unheimlicher Gelbton sich mit den Dissonanzen der begleitenden Streicher zu einem Netz aus spannungsvollen Abgründen verknüpft."

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