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ENEMY

ENEMY
Regie Denis Villeneuve
Kinostart 22.05.2014
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Inhalt • ENEMY

Adam Bell (Jake Gyllenhaal) ist gelangweilt. Sein Leben spielt sich beinahe ausschließlich in der Universität, wo er als Geschichtsprofessor arbeitet, und seinem Zuhause, einer Wohnung in einem anonymen Hochhaus in Toronto, ab. Auf Anraten eines Freundes sieht sich Adam eines Abends einen Spielfilm an, in dem er einen Mann entdeckt, der ihm bis aufs Haar gleicht. Adam macht sich auf die Suche und findet den Schauspieler Anthony St. Claire (ebenfalls Jake Gyllenhaal). Überrascht durch die Ähnlichkeit fragt Adam bei seiner Mutter (Isabella Rossellini) nach, doch diese beharrt darauf, dass Adam ein Einzelkind ist.

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Crew • ENEMY

Regie: Denis Villeneuve
Darsteller: Jake Gyllenhaal, Mélanie Laurent, Sarah Gadon, Isabella Rossellini, Jane Moffat ...
Verleih/Copyright: Capelight

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Kritik • ENEMY •

Die zentrale Qualität von ENEMY ist laut Andreas Köhnemann der Look und die filmosophie-Kritikerin meint, dass es in dem langsamen Film eher um ein Gefühl als um die Handlung geht. Auch Silvia Bahl lobt die kunstvoll komponierten Bilder, mit denen Regisseur Denis Villeneuve einen alptraumhaften Sog gesponnen hat. Die knisternde Atmosphäre des verstörenden und extrem verwirrenden Psychothrillers ist laut Kim Reichard vor allem der spannungsgeladenen Musik geschuldet. Patrick Seyboth bescheinigt dem Film zwar eine atmosphärisch-ästhetische Spannung, jedoch hat ENEMY es versäumt, die Gefühlslagen seiner Hauptfiguren schlüssig zu entwickeln. Gregor Torinus stellte fest, dass jeder Versuch einer Entschlüsselung fehlt schlägt und das Chaos jede Sinnhaftigkeit verweigert. Als sehenswert und fesselnd bezeichnet David Kleingers Denis Villeneuves beklemmdenden Alptraum. Konkret und unver­stellt vermittelt ENEMY laut Christopher Diekhaus das umfas­sendes Gefühl für die Panik, die den Hauptdarsteller erfasst. Martin Schwickert stellt hingegen fest, dass am Ende des Films eine emotionale Gleichgültigkeit bleibt. Peter Claus bezeichnet ENEMY als großes Kino für alle Filmliebhaber, die das Uneindeutige lieben und Nikolaus Perneczky blickt auf die Stadt Toronto, der die letzte, gespenstisch-schöne Einstellung gehört. Durch seine lange nachhallenden Bilder kommt Denis Villeneuve seinem Idol Stanley Kubrick schon recht nahe, findet Eric Mandel und auch Peter Zander ist von der verstörenden und beklemmenden Atmosphäre, die der Regisseur kreiert, begeistert. Philipp Stroh fühlte sich nach dem diesem unerotischen Erotik-Thriller zwar etwas unbefriedigt, genug Stoff für angeregte Deutungsdiskussionen bietet ENEMY aber allemal.

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