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JACK

JACK

Regie Edward Berger
Kinostart 09.10.2014
Genre Drama

Kritiken • JACK

08. Februar 2014 | JACK • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Laut Danny Gronmaier begibt sich der Regisseur "mit dem Anspruch eines sozialrealistischen Kinos auf ein im deutschen Kino und generell im Festivalkosmos reichlich vermintes Gebiet, umschifft die Fallen des Betroffenheitsfilms aber glücklicherweise weitgehend. Abgesehen von einem nach einiger Spielzeit einsetzenden Streicher-Piano-Motiv ... wird Jack bei aller Tragik kaum einmal zu melodramatisch."

09. Oktober 2014 | JACK • Kritik • TAZ

"Bergers Film ist beachtlich und entschieden", schreibt Matthias Dell, den JACK mit einem Nachgeschmack zurückließ, auch "weil es dem bürgerlichen Publikum durch solche Parteinahme zu leicht gemacht wird, sich im Mitleid für zerzauste Leben zu gefallen."

09. Oktober 2014 | JACK • Kritik • Der Tagesspiegel

Gunda Bartels bezeichnet Jack als würdevoll und komplex gezeichneten Helden. "Das führt dazu, dass man der einfachen Geschichte, dem von vornherein klar absehbaren und durchaus langwierigen Weg zu Jacks schließlicher Erwachsenenentscheidung mit Anteilnahme folgt."

09. Oktober 2014 | JACK • Kritik • getidan.de

"Nirgends Klischees, nie auch nur eine ansatzweise Denunziation einer Figur, selbst die Mutter wird ganz unaufgeregt charakterisiert", stellt Peter Claus lobende fest.

02. September 2014 | JACK • Kritik • programmkino.de

"Zuweilen zeichnet Berger allzu gewollt eine Gesellschaft, in der jeder nur mit sich selbst beschäftigt ist. Das geht zu Lasten der zu eindimensional gezeichneten Figuren der Erwachsenen. Umso näher geht dem Zuschauer dafür das Porträt der Kinder, die der Film für ihre unbedingte, unverstellte Liebesfähigkeit feiert."

09. Juli 2014 | JACK • Kritik • filmosophie.com

"Wer sich auch nur ein kleines bisschen an seine eigene Kindheit, das damalige Gefühl von Angst aber auch von Geborgenheit erinnern kann, der wird in JACK einen Film finden, der einen nicht kalt lässt."

10. Februar 2014 | JACK • Kritik • outnow.ch

"Jack lebt durch Ivo Pietzcker, der den Film trägt, ihm Kraft verleiht und der uns mitfühlen lässt. Stets auf Augenhöhe der Jungen gefilmt, ist es ein berührender Film, leider nicht hinterfragend, sondern mehr oberflächlich gehalten." Vor allem ist der Film "eine Kritik am Sozialsystem in Deutschland."

09. Februar 2014 | JACK • Kritik • Der Spiegel

Hannah Pilarczyk kann dem Film nichts abgewinnen. "Belanglos sind die Bilder, die Kameramann Jens Marant vom Berliner Parcours, durch den die beiden Jungen hetzen, einfängt. Eindimensional sind die Figuren, die die Bedürftigkeit der Kinder so gnadenlos ignorieren, dass nicht ein Panorama sozialer Kälte entsteht, sondern ein Panoptikum von Arschlöchern."

09. Februar 2014 | JACK • Kritik • festivalblog.com

Steffen Wagner hat einen Hauptkritikpunkt: "Es gibt im Film keinen einzigen Erwachsenen, der sich so verhält, wie sich ein verantwortungsbewusster Erwachsener verhalten sollte. Das ist die eine große Schwäche des Films und des Drehbuchs, trotz eindrücklicher Bilder und stimmiger Dialoge. Die Welt in der die beiden Brüder leben, ist von Gestörten bevölkert."

08. Februar 2014 | JACK • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz hat sich nicht wirklich überzeugen lassen. Der Regisseur bemühe sich redlich und fände keine eindrücklichen Bilder. "Ivo Pietzcker immerhin lässt in seiner ersten Filmrolle hinter der Fassade der Tapferkeit die Sehnsucht erahnen, die Einsamkeit, mit der Jack die Fürsorge für den Bruder wahrnehmen und große Entscheidungen treffen muss. Ein Gesicht, das sich einprägt."

08. Februar 2014 | JACK • Kritik • Sennhauser

Brigitte Häring lobt den Hauptdarsteller. "Die Kinder sind grossartig, vor allem Ivo Piezcker als Jack: Er spielt mit grosser Glaubwürdigkeit und Intensität diesen Jungen, der hin- und her gerissen ist zwischen der Last der Verantwortung, der unbändigen Wut in sich, und der Liebe zu seiner Mutter."

08. Februar 2014 | JACK • Kritik • Die Welt

Laut Cosima Lutz hat ihren ersten Helden. "Nichts Jugend-, Schichten- oder Generationsspezifisches ist es, das JACK zum großen Erwachsenen-Kino macht: Inmitten eines gleichgültigen Berlins geht hier einer ganz leise den Weg eines klassischen Western-, Horror- oder Stasi-Drama-Helden, kämpft gegen sichtbare und unsichtbare Mächte und trifft am Ende eine weise, eine harte, eine einsame Entscheidung."

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