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BOYHOOD

BOYHOOD

Regie Richard Linklater
Kinostart 05.06.2014

Kritiken • BOYHOOD

14. Februar 2014 | BOYHOOD • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Die völlig eigene Zeitlichkeit dieses Films ist für Till Kadritzke ein beeindruckendes Erlebnis und eine bereichernde Erfahrung. "BOYHOOD ist in erster Linie ein Dialogfilm, der nur selten innehält und interpretiert, der weitertreibt, die Frage nach der Essenz der Kindheit oder des Lebens gar nicht erst stellt. Die To-Do-Liste des Coming-of-Age, sie wird in betonter Beiläufigkeit abgehandelt."

05. Juni 2014 | BOYHOOD • Kritik • DerStandard

Für Dominik Kamalzadeh ist BOYHOOD "ein grandioser Film über all die profanen Momente des Lebens, die man gern übersieht." Mit einer Mischung aus Poesie und Gelassenheit erzählt Richard Linklater, dass jede Kindheit irgendwann einmal vorüber ist.

05. Juni 2014 | BOYHOOD • Kritik • derFreitag

Der Regisseur, so hat Ekkehard Knörer festgestellt, "meint seine Figuren nicht exemplarisch, sondern zugleich spezifisch und generisch." Insgesamt ist BOYHOOD ein "hin- und herzzerreißender" Film über das Heranwachsen.

05. Juni 2014 | BOYHOOD • Kritik • Die Welt

Peter Praschl ist hingerissen, mit welch einer Liebe und Zärtlichkeit der Regisseur auf seinen jungen Hauptdarsteller blickt und würde sich wünschen, dass er dem zum jungen Mann herangewachsenen Mason noch länger zugucken könnte.

05. Juni 2014 | BOYHOOD • Kritik • Der Spiegel

Für David Kleingers ist BOYHOOD ein Ausnahmefilm. In seiner Laufzeit von drei Stunden, die pures Glück sind, erzählt er vom Erwachsenwerden. So einfühlsam und wahrhaftig wie schon lange kein Film mehr.

05. Juni 2014 | BOYHOOD • Kritik • kunst + film

"Es sind die best days of our lives, die Linklater mit unendlicher Liebe zum Detail auf die Leinwand bringt: mit allen Wechselfällen, Umzügen, Schwärmereien, Knatsch, durchzechten Nächten, erster Liebe und erstem Herzeleid. Wer alt genug ist, um diesen Film sehen zu wollen, hat sie längst hinter sich – und sie kommen nie zurück", so Renée-Maria Richter.

04. Juni 2014 | BOYHOOD • Kritik • epd-film.de

"Erstaunlicher noch als seine Produktionsgeschichte ist das affirmative, emphatische Bild, das Linklaters Film vom Heranwachsen zeichnet. Trotz aller Fährnisse des unsteten Patchworkdaseins muss sich der Zuschauer nie ernsthafte Sorgen um Mason und seine Familie machen. Kindheit und Jugend sind in BOYHOOD kein ungeschützter Ort. Link­later erzählt von ihnen wie ein Vater, der gelassen vorausblickt", findet Gerhard Midding.

04. Juni 2014 | BOYHOOD • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Christiane Peitz ist BOYHOOD der schönste Film des Jahres und auch der beste, den Richard Linklater bisher gedreht hat. Denn er versammelt die "scheinbar unwichtigen kleinen Momente, aus denen das Leben im Großen und Ganzen" besteht, ohne dass am Ende "gewichtige Resümees" gezogen werden müssen.

04. Juni 2014 | BOYHOOD • Kritik • TAZ

Dass die Zeit alles verändert, ist laut Jochen Bordwehr zwar eine Binsenweisheit, dennoch braucht sie Zeit, um sie nachvollziehbar zu machen. Und diese Zeit wird sich in BOYHOOD genommen. Un die Schönheit dieser Langzeitbeobachtung wird "umso eindringlicher sichtbar, als die Schrecken außen vor bleiben."

04. Juni 2014 | BOYHOOD • Kritik • getidan.de

Richard Linklater ist ein exzellenter Drehbuchschreiber, "dessen Dialoge stets lebensprall aber nie papieren sind. Und seine Darsteller sind einfach grandios", lobt Peter Claus. Zu allen Begabungen Linklaters kommt "auch die dazu, schon bei Kindern spüren zu können, ob sie einmal zu Charakterinterpreten heranreifen werden. Man sitzt im Kino und schwelgt."

04. Juni 2014 | BOYHOOD • Kritik • textezumfilm.de

"Obwohl in Boyhood nichts Spektakuläres geschieht, oder vielleicht gerade deshalb, verfolgt der Zuschauer während der zweidreiviertel Stunden gebannt die Entwicklung eines Mittelschichtsjungen [.....], der langsam erwachsen wird", schreibt José García. Richard Linklater wandelt "Jean Cocteaus geläufige Definition des Kinos – „dem Tod bei der Arbeit zusehen“ – ab: Sein Film schaut dem Leben bei der Arbeit zu. Ein Filmjuwel!"

04. Juni 2014 | BOYHOOD • Kritik • filmtabs

Laut Günter H. Jekubzik erreicht BOYHOOD "längst nicht die Filmkunst von François Truffaut." Trotzdem kann der Zuschauer dem Film "sehr nahe kommen, wundersam wächst da ein ganz cooler 15-Jähriger heran und mit zugegeben sehr langem Anlauf stehen plötzlich ein paar dieser ganz großen Fragen im Raum: "Worum geht es bei all dem?""

04. Juni 2014 | BOYHOOD • Kritik • press-play.at

Lida Bach findet die Taktik des Films "zu billig und die dramaturgische Flachheit zu offenkundig, um sich durch erste über zweites hinwegtäuschen zu lassen. Die extensive Soap-Opera bleibt so zwiespältig wie viele Familienalben: drollig für die paar, die sich darauf sehen – ermüdend trivial für alle anderen."

28. Mai 2014 | BOYHOOD • Kritik • filmosophie.com

"Die Episoden sprechen viel mehr für sich und lassen den Gesamtfilm aus ihren eigenen Strukturen herauswachsen. Mich hat das als Zuschauer in die Film-Familie hereingesogen und am Ende ein bißchen unwillig gemacht, das Ausgehen des Projektors zu akzeptieren. Als wäre ich soeben aus einem anderen Leben herausgerissen worden. So ein Gefühl habe ich selten bei einem Film."

05. Mai 2014 | BOYHOOD • Kritik • White Lightnin' Filmblog

"Nichts an Boyhood ist didaktisch, nichts wirkt konstruiert oder verkopft, ja man hat das trügerische Gefühl, als seien die Bilder wie aus Zufall entstanden", schreibt Tim Lindemann begeistert. "Linklater hat ein Meisterwerk geschaffen, das sich leichtfüßig mit dem komplexen Verhältnis zwischen Film und Zeit auseinandersetzt – und dabei selbst zeitlos wird."

18. Februar 2014 | BOYHOOD • Kritik • programmkino.de

Dieter Oßwald sah "einer Familie beim Leben und einem Jungen beim Erwachsenwerden zu. Eigentlich völlig unspektakulär. Und dann doch sensationell. Weil alles wahrhaftig und authentisch wirkt - und damit nicht nur zum Mitleiden mit den Figuren, sondern bisweilen zum Erinnern an das eigenen Fotoalbum im Kopf einlädt."

16. Februar 2014 | BOYHOOD • Kritik • Die Zeit

Die Geschichte eines Mittelschichtjungen, die der Regisseur über 12 Jahre hinweg erzählt, ist überwältigend, schreibt Wenke Husmann. "Richard Linklater hat mit Boyhood sein großes Gespür für Dialoge und Stimmungen perfektioniert."

16. Februar 2014 | BOYHOOD • Kritik • DerStandard

Der Film "begeistert mit Szenen, in denen Momente des Heranwachsens zur universellen Erfahrung gebündelt werden", schreibt Dominik Kamalzadeh. Damit schafft der Regisseur etwas sehr Kostbares: "Er hält das Verrinnen der Zeit fest, indem er eigene Erinnerungen schafft."

16. Februar 2014 | BOYHOOD • Kritik • sennhausersfilmblog.ch

"Grosse Dramatik braucht dieser Film gar nicht – er zeigt in knappen drei Stunden (die wahnsinnig schnell vorbei gehen), wie dramatisch eine normale Kindheit sowieso ist", schreibt Brigitte Häring. BOYHOOD "ist ein Meisterwerk: Konsequenter kann eine "coming of age" Geschichte nicht erzählt werden."

14. Februar 2014 | BOYHOOD • Kritik • perlentaucher.de

BOYHOOD ist für Thomas Groh ein Augenblick-Film. Der Film "ist ganz in den Moment, in dieses Leben, diese Leute verliebt. Er schaut zu, protokolliert, reiht schön zwanglos aneinander. Oft es sind nur kleine Details, die ihn interessieren. Ellipsen trennen bei ihm gerade nicht das Nebensächliche vom Pathos des bewältigten Lebensabschnitts; so lässig, wie Linklater Episode an Episode reiht, merkt man oft erst gar nicht, dass Zeit vergangen sein muss."

14. Februar 2014 | BOYHOOD • Kritik • Berliner Zeitung

Seltsamerweise sieht Peter Uehling dem Film ausnehmend interessiert zu. "Das liegt aber auch an der filmischen Versuchsanordnung. BOYHOOD handelt nicht nur von einem Jungen, sondern vom Vergehen der Zeit in menschlichen Dimensionen, von der Filmbarkeit des Lebens, von Zufällen."

14. Februar 2014 | BOYHOOD • Kritik • TAZ

"In jedem anderen Film wäre die Lobeshymne auf Patricia Arquettes Mutter am Ende von Boyhood ein kitschiges Zugeständnis", stellt Andreas Busche fest. "Bei Linklater ist es nicht weniger als die Würdigung einer der schönsten und pragmatischsten Frauenfiguren im US-Kino seit verdammt langer Zeit."

14. Februar 2014 | BOYHOOD • Kritik • Die Welt

Barbara Möller ist begeistert: "Boyhood ist der Beweis dafür, dass man aus einer stinknormalen Geschichte einen großen Film machen kann. Ohne Action, ohne Blutvergießen, ohne alle Kameratricks."

14. Februar 2014 | BOYHOOD • Kritik • Der Spiegel

Richard Linklaters BOYHOOD ist rundum gelungen, findet Hannah Pilarczyk. "Trotz fast drei Stunden Laufzeit möchte man auf keine Minute verzichten, so anrührend wird das erzählt."

14. Februar 2014 | BOYHOOD • Kritik • Der Tagesspiegel

"Richard Linklaters grandioser Langzeitspielfilm Boyhood ist das Ereignis des Festivals", stellt Jan Schulz-Ojala fest. Der Film fügt sich "zu so etwas wie der ultimativen Version aller Coming-of-Age- und Coming-of-Elder-Age-Filme: wunderbar komisch immer wieder und oft zum Heulen schön."

14. Februar 2014 | BOYHOOD • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala und Marc Röhlig liefern "5 Gründe, warum "Boyhood" den Goldenen Bären verdient."

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