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BOYHOOD

BOYHOOD
Regie Richard Linklater
Kinostart 05.06.2014
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Inhalt • BOYHOOD

Ein geschiedenes Paar (Ethan Hawke und Patricia Arquette) will trotz seiner Differenzen versuchen, den gemeinsamen Sohn Mason (Ellar Coltrane) in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit zu erziehen, um ihm eine normale Kindheit zu ermöglichen. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren begleitet der Zuschauer Mason beim Erwachsenwerden, angefangen von seinem sechsten Lebensjahr bis hin zum Ende seiner Schulzeit und damit zu seiner Adoleszenz.

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Crew • BOYHOOD

Regie: Richard Linklater
Darsteller: Ethan Hawke, Patricia Arquette, Ellar Coltrane, Lorelei Linklater, Tamara Jolaine ...
Verleih/Copyright: Universal Pictures

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Kritik • BOYHOOD •

Die völlig eigene Zeitlichkeit dieses Films ist für Till Kadritzke ein beeindruckendes Erlebnis und eine bereichernde Erfahrung. Der Film ist ganz in den Moment, in dieses Leben, diese Leute verliebt, schreibt Thomas Groh. Der Film handelt vom Vergehen der Zeit in menschlichen Dimensionen, von der Filmbarkeit des Lebens, von Zufällen, bemerkt Peter Uehling. Andreas Busche stellt fest, dass es fast keinen Regisseur gibt, der es wie Richard Linklater versteht, unsentimentalte Beobachtungen mit überreifem Pathos aufzubrechen und das genau im richtigen Moment. Barbara Möller erkannte, dass es durchaus möglich ist, aus einer stinknormalen Geschichte einen großen Film zu machen, auch Hannah Pilarczyk findet BOYHOOD rundum gelungen. Grandios nennt Jan Schulz-Ojala den Film und wünscht ihm von ganzen Herzen den Goldenen Bären. Brigitte Häring nennt den Film, der keine große Dramatik braucht, ein Meisterwerk und auch Wenke Husmann fand das Ergebnis dieser 12 Jahre andauernden Arbeit schlicht überwältigend. Für Dominik Kamalzadeh hat Regisseur Richard Linklater mit BOYHOOD etwas sehr Kostbares erschaffen. Das Spektakuläre an dieser eigentlich unspektakulären Geschichte ist laut Dieter Oßwald, dass alles so wahrhaftig und authentisch wirkt. Richard Linklater hat sich mit dem komplexen Verhältnis zwischen Film und Zeit auf eine leichtfüßige Art auseinandergesetzt, lobt Tim Lindemann. Der fimosophie-Kritiker sah ein Experiment, das nur so vor Authentizität sprüht und Gerhard Midding entdeckte, dass Richard Linklater ein affirmatives und emphatisches Bild des Heranwachsens gezeichnet hat. Zudem ist der Regisseur auch ein hexzellenter Drehbuchschreiber, lobt Peter Claus, der aus dem Schwelgen gar nicht mehr raus kam. Jochen Bordwehr freut sich, dass in dieser Langzeitbeobachtung die Schrecken außen vor bleiben, was sie umso schöner macht. Christiane Peitz ist rundum begeistert und nennt BOYHOOD den besten Film des Jahres und auch den besten, den Linklater bisher gedreht hat. Auch für José García ist BOYHOOD, in dem rein gar nichts Spektakuläres passiert, ein Filmjuwel. Obwohl Richard Linklaters Werk laut Günter H. Jekubzik nicht die Filmkunst von François Truffaut erreicht, kann der Zuschauer dem Film sehr nahe kommen. Lida Bach ist wenig begeistert, sie findet die Taktik des Regisseurs zu billig und die Dramaturgie zu flach. Renée-Maria Richter lobt die unendliche Liebe zum Detail, mit der Richard Linklater seinen Film inszeniert hat und für David Kleingers ist BOYHOOD ein Ausnahmefilm, dessen Laufzeit mit purem Glück gefüllt ist. Auch Ekkehard Knörer ist begeistert: Der Film ist herzzerreißend. Für Dominik Kamalzadeh macht besonders die Mischung aus Poesie und Gelassenheit, mit der die Geschichte erzählt wird, den Film aus.

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