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SCHNEE VON GESTERN

SCHNEE VON GESTERN

Regie Yael Reuveny
Kinostart 10.04.2014

Inhalt • SCHNEE VON GESTERN

Michla und Feiv‘ke Schwarz, Bruder und Schwester, hätten sich 1945 in Lodz treffen können. Aber das haben sie nicht. Sie immigrierte nach Israel und gründete dort eine Familie, während er nach Deutschland an den Ort zurückkehrte, wo er einst im KZ war. Er änderte seinen Namen zu Peter, heiratete eine deutsche Frau und gründete eine deutsche Familie. Aber sie sind nur der Anfang.

In dem Dokumentarfilm SCHNEE VON GESTERN geht es um Familie und was es mit einer Familie macht, wenn ein Bruder nach der größten Tragödie seines Lebens entscheidet, seine Schwester nicht zu treffen. Ihren Kindern und Enkelkinder lässt auch Jahre später das verpatzte Treffen nicht in Ruhe. Sie machen sich unabhängig voneinander auf die Suche nach dem anderen und der Verdacht wächst, dass Michla und Feivke sich zwar für das Leben, aber trotzdem jeden Tag aufs Neue dafür entschieden, sich nicht zu treffen.

Der Film zeigt, wie eine Entscheidung im Jahre 1945 das Leben von Generationen beeinflussen kann, im Hier und Jetzt: Deren Kinder, die mit dem Schweigen der Eltern kämpfen und ihren Fragen, die sie nie gestellt haben. Deren Enkelkinder, die getrieben von den Familiengesheimnissen auf der Suche nach ihrer eigenen Identität sind. Zwei Familien, in Deutschland und Israel, die über Jahre nicht voneinander wussten, sind wie gespiegelt.

SCHNEE VON GESTERN ist ein epischer Film von Yael Reuveny, der Enkelin von Michla Schwarz. Er zeigt, wie Familiengeschichten vererbt werden können wie die Farbe der Augen und wie zwei Familien nach Jahrzehnten wieder zu einer wird.

1 verpatztes Treffen, 2 Familien, 3 Generationen.

Copyright: Film Kino Text

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