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WESTEN

WESTEN

Regie Christian Schwochow
Kinostart 27.03.2014
Genre Drama

Kritiken • WESTEN

19. März 2014 | WESTEN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"WESTEN erzählt vom Wunsch, etwas vergessen machen zu können", so Josef Lommer. Doch das Vergessen ist "ein zermarternder, langwieriger Prozess, der die Zeit ins Endlose zu strecken scheint, am rationalen Denkvermögen nagt und Geduldsfäden zum Zerreißen bringt. Die letzte Ausflucht aus der an allen Ecken und Enden gespannten Dramaturgie hingegen könnte simpler, überhasteter und wohlwollender nicht sein."

27. März 2014 | WESTEN • Kritik • kunst + film

Ingrid Beerbaum sah einen atmosphärisch dichten und pointierten Film. "Schwochow entwirft das beklemmende Bild einer abgeschlossenen Parallelgesellschaft, die noch in den gewohnten, totalitären Strukturen denkt und handelt; ein Zwischenreich ohne viel Komfortzone."

27. März 2014 | WESTEN • Kritik • Berliner Zeitung

Knut Elstermann lobt den Regisseur als "Meister genauer Beobachtung. Er lässt die dokumentarisch arbeitende Kamera ganz nah an die Figuren heranrücken, verweigert ihnen die Diskretion und macht so den Verlust von Intimität im Lager spürbar. Hier herrscht sichtbar der Terror der Klaustrophobie, nur selten öffnet sich der verengte Blick auf Totalen."

27. März 2014 | WESTEN • Kritik • Die Welt

Die ästhetische Wirkung des Films "beruht auf dem Kampf, den überragend gute Schauspieler mit einer unerbittlichen, sie immer wieder bedrängenden, Kamera austragen", schreibt Eckhard Fuhr.

25. März 2014 | WESTEN • Kritik • Der Spiegel

WESTEN zeigt, "wie jedes System, ob demokratisch oder autoritär, den Menschen seinen Stempel aufzudrücken versucht", schreibt Christian Buß. Zudem reiht sich Christian Schwochows Film "in eine Gruppe großartiger neuerer Frauendramen" wie BARBARA (BARBARA Trailer) oder ZWEI LEBEN (ZWEI LEBEN Trailer).

25. März 2014 | WESTEN • Kritik • Die Zeit

Mit einer unruhigen, fiebrigen Handkamera bleiben Christian Schwochow und sein Team dicht an den Darstellern, wodurch eine ganz besondere Atmosphäre entsteht, schreibt Oliver Kaever. Dadurch schafft es der Regisseur "Erinnerungsbilder auf die Leinwand zu übertragen", die "eine vergangene Welt auferstehen" lassen.

24. Februar 2014 | WESTEN • Kritik • programmkino.de

Oliver Kaever hebt das Szenenbild von Tim Pannen hervor. "Die Sets wirken nie gemacht, sondern real. Westen bekommt so eine Dringlichkeit, die sich nicht hinter den Jahren versteckt. Man spürt, dass Schwochow und seine Mutter, die 1989 in den Westen kamen, hier auch ein Stück ihrer eigenen Erfahrung verarbeiten."

18. Februar 2014 | WESTEN • Kritik • filmosophie.com

Das Gute an Schwochows Film ist laut dem filmosophie-Kritiker, "dass er zu keiner Zeit Partei ergreift. Das Bild, das er vom "goldenen Westen" zeichnet und das im Allgemeinen immer wieder als positiver Gegenpol zur vermeintlich schlimmen DDR hochgehalten wird, ist ein nüchternes, aber auch ehrliches Bild."

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