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SNOWPIERCER

SNOWPIERCER

Regie Bong Joon-Ho
Kinostart 03.04.2013
Genre Science Fiction, Drama, Actionfilm

Kritiken • SNOWPIERCER

30. Januar 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Michael Kienzl blickt auf Tilda Swinton, die in der "Rolle des opportunistischen Ekelpakets Mason wie die trottelige Studienrätin aus einem Hansi-Kraus-Film aussieht. Mit ihren weit vorstehenden Zähnen, der dicken Brille und den ungelenken Bewegungen verkörpert sie schließlich das, was Snowpiercer auszeichnet: die Bereitschaft, immer wieder über die Stränge zu schlagen."

03. April 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Handke schreibt, dass es sich lohnt, SNOWPIERCER mit einer anderen aktuellen Dystopie namens ELYSIUM (ELYSIUM Trailer) zu vergleichen. Wo dieser in "den Stereotypen düsterer Science-Fiction stecken bleibt", ist SNOWPIERCER "frisches, aufregendes Kino. Und dabei keineswegs weniger finster."

03. April 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • Die Zeit

Regisseur Bong Joon-ho beweist mit SNOWPIERCER seine Meisterschaft, findet Oliver Kaever. Denn er zeigt, "dass Action-Kino nicht zwangsläufig laut und sinnfrei sein muss. Seine Filme nutzen zwar Genreregeln, aber Bong bricht die Strukturen auf und legt den Blick frei auf extreme emotionale Zustände. Das macht auch Snowpiercer zu Action-Avantgarde."

03. April 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • artechock

Die Klugheit liegt "in der Insz­e­nie­rung der Gewalt. Snow­piercer ist ein überaus gewalt­tä­tiger Film, einer, in dem sich durch die Waggons gemetzelt und geschlachtet werden muss, bis das falsche Paradies erreicht ist. Es ist auffällig, wie oft Bong Joon-ho die Akti­ons­zeit in Zeitlupen dehnt, die aber nie zur Erhebung des Krie­ger­pa­thos' dienen", so Tim Slagman.

03. April 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • kunst + film

"Endzeit-Action als Ausstattungsorgie", schreibt Katharina Granzin. "Regisseur Bong Joon-ho, Wunderkind des koreanischen Kinos, verfilmt eine Graphic Novel über einen Hightech-Zug im ewigen Eis – mit üppig surrealem Dekor und reichlich blutigen Gewaltszenen."

02. April 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • filmgazette.de

Nicolai Bühnemann ist begeistert: "Snowpiercer ist nicht nur der grimmigste, sondern auch der beste Blockbuster, den ich seit Jahren gesehen habe. Und - diese Prognose sei schon zum Ende des ersten Quartals gestattet - bietet die vielleicht wuchtigsten, überwältigendsten, irrwitzigsten und - buchstäblich - abgefahrendsten 130 Minuten, die es dieses Jahr im Kino zu sehen geben wird."

02. April 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • filmtabs

"Der großartige, süd-koreanische Regisseur Bong Joon-ho verbindet erneut vereinzelte Genre-Fragmente mit mutigen, raffinierten, intelligenten, großen wie großartigen Ideen zu einer einzigartigen, ästhetisch brillanten Vision, zu unvergleichlicher Atmosphäre, zu einem Meisterwerk", schreibt Günter H. Jekubzik begeistert.

25. März 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • gamona

Obwohl SNOWPIERCER den Zug als Kammerspiel laut Rajko Burchardt nicht neu erfindet, "nutzt er die lediglich vornheraus einigermaßen dehnbare Enge des Spielortes so wesentlich wie kaum kein anderer Film. Diese Reise vom letzten zum ersten Waggon ist schon deshalb hochinteressant, weil sich hier geradewegs jeder Raum zu einem neuen Bild erschließen muss – als in die waagerechte Bewegung versetzter Genre-Mix, der in jedem Zugabschnitt mit einer neuen Überraschung aufwartet."

12. Februar 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • programmkino.de

"Als ernstzunehmende Metapher über totalitäre Strukturen funktioniert Snowpiercer nur bedingt, doch als mitreißender Kinntop ist er geradezu unverschämt unterhaltsam", schreibt Michael Meyns. In den packenden Actionszenen beweist "Bong auf engstem Raum und teilweise in fast völliger Dunkelheit seine stilistische Klasse."

08. Februar 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • Die Zeit

Oliver Kaever erkennt, was den Regisseur interessiert hat. "Es ist die Möglichkeit, mit der Enge, der Begrenzung des Raumes ästhetisch zu spielen. Bong lädt die scharfe Trennung von klaustrophobischem Innen und tödlichem Außen mit Bedeutung auf. Er lässt den Zuschauer in ausgeklügelten Kameraeinstellungen die Beklemmung spüren, die die Enge auslöst."

08. Februar 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • perlentaucher.de

Elena Meilicke hat sich vom richtig großen Action-Kino überzeugen lassen. "Gleichzeitig bewahrt sich der Film einen Hang zur selbstironischen Versponnenheit, eine Vorliebe für absurde Plotwechsel, die man vom Action-Blockbuster-Kino nicht gerade erwartet. Dazu kommt die fast liebevolle Aufmerksamkeit, die der Film seinen Figuren entgegenbringt: alle besitzen sie mehr als nur eine Eigenschaft, und keine fügt sich einem einfachen Gut-Böse-Schema."

07. Februar 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • Der Tagesspiegel

Sebastian Handke schreibt, dass es ein Fehler wäre, diesem koreanischen Sci-Fi-Kracher mit der Schere zu Leibe zu rücken. Denn so wie er ist, ist Bong Joon-Hos Film perfekt.

07. Februar 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • TAZ

SNOWPIERCER ist "mal brutal, mal hysterisch, mal komisch und insgesamt düster. Nicht rund und nicht straight. Das ist gerade das Tolle daran", freut sich Ekkehard Knörer.

07. Februar 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • Berliner Zeitung

Trotz seiner prominenten Besetzung ist Snowpiercer laut Gerhard Midding "kein handelsüblicher Blockbuster, sondern ein forsch getarnter Autorenfilm. Der Erzählton ist empfänglich für grimmige Situationskomik und satirischen Furor."

06. Februar 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • outnow.ch

"Snowpiercer will ein Film von der Marke Inception (Inception Trailer) sein, das heisst: Science-Fiction mit Köpfchen. [.....] Letzten Endes wird der Film aber nicht wegen seines intellektuellen Impacts in Erinnerung bleiben, sondern wegen seinen stylischen, aber auch etwas gar nach Selbstzweck riechenden Bildern."

29. Januar 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • Der Tagesspiegel

Michel Penke fragt sich in seinem Artikel, ob die amerikanischen Zuschauer tatsächlich zu dumm für den Film sind. Denn Harvey Weinstein hat in den USA den Filmstart mit der Begründung gestoppt, SNOWPIERCER wäre für das Publikum zu intelligent.

29. Januar 2014 | SNOWPIERCER • Kritik • Der Spiegel

Frank Patalong ist begeistert, denn "die spektakuläre Endzeitsaga beweist, dass Actionfilme sehr smart sein können." SNOWPIERCER ist ein blutiges Märchen für Erwachsene, der es schafft, die Erwartungen des Publikums intelligent zu unterlaufen.

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