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HER

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Regie Spike Jonze
Kinostart 27.03.2014
Genre Liebesgeschichte

Kritiken • HER

06. März 2014 | HER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Die Liebe zwischen Samantha, dem OS, und Theodore ist echt, die Tränen und das Lächeln sind echt, und auch die Bewusstwerdung darüber, wie wenig echt das alles letztlich sein kann, ist echt", schreibt Lukas Stern. "Diese Konstellationen des Entrückten – entrückt, weil diese Liebe eben nicht entrückt, sondern echt ist – machen HER so faszinierend, machen den Film zu einem ontologischen Querschläger."

31. März 2014 | HER • Kritik • wieistderfilm.de

"HER ist ein wunderbar flauschiges Erlebnis, getaucht in zarte Rottöne, ummantelt vom verträumten Soundtrack aus der Feder der Grammy-Gewinner Arcade Fire. Jonzes Dialoge sind so poetisch wie natürlich, was seine Liebesgeschichte auch zu einer Ode an die Kommunikation beziehungsweise die Sprache an sich macht", schwärmt Philipp Stroh.

27. März 2014 | HER • Kritik • TAZ

"HER ist einmal mehr ein Versuch über die Ordnung der Gefühle im technischen Zeitalter", meint Bert Rebhandl, der zudem findet, dass "das halb futuristische, halb retrokomfortable Design des Films" eine bestimmte Richtung zeigt, nämlich: "Mit den neuen und gar mit den kommenden technischen Regimes wird es die Liebe nicht leichter haben."

27. März 2014 | HER • Kritik • derFreitag

"Jonzes Trick besteht darin, mit Scarlett Johansson dem System eine menschliche Stimme gegeben zu haben. "Ich werde viel mehr, als sie programmiert haben": "Sie" komponiert, zeichnet, lacht; all die Aktivitäten, die in den Werbespots der IT-Industrie fantasiert werden", schreibt Vera Tollmann.

27. März 2014 | HER • Kritik • DerStandard

Der Tonfall des Films bleibt melancholisch, findet Dominik Kamalzadeh. Die "lichten, luftigen Bilder des niederländischen Kameramanns Hoyte van Hoytema" tragen allerdings dazu bei, dass sich HER von vergleichbaren Genrefilmen unterscheidet.

27. März 2014 | HER • Kritik • perlentaucher.de

Rajko Burchardt findet, dass sich in den Filmen von Spike Jonze "stets eine gewisse kleinkünstlerische Affektiertheit ausdrückt. Jonzes Ideen scheinen immer auf Abruf zu warten, können leicht ins Spiel gebracht und letztlich auch in die Dekors des Films gepresst werden."

27. März 2014 | HER • Kritik • artechock

Spike Jonze stürzt sich auch in seiner aktuellen Arbeit in die Traurigkeit, findet Tim Slagman. "Und obwohl Joaquin Phoenix' nass­pu­de­liger Blick und sein Kopf­hän­gen­lassen einem mit der Zeit ein bisschen auf die Nerven gehen, ist die tief empfun­dene Empathie, die den ganzen Film durch­zieht, dessen größte Stärke."

26. März 2014 | HER • Kritik • Tagesanzeiger

Das Science-Fiction-Duett ist laut Pascal Blum "ein Liebesfilm für digitale Zeiten, eine Romanze der Ideen, ein sinnliches Verschmelzen von Bytes und Bewusstsein." Über all dem schwebt jedoch stets eine gewisse Melancholie, weil die zwei Liebenden zwar Gefühle füreinander haben, "aber verschieden programmiert sind."

26. März 2014 | HER • Kritik • DiePresse

"Neben dem geschickten Spiel mit der simulierten Liebe lädt HER kunstvoll und etwas weinerlich ein, die Traurigkeit in der urbanen Hipster-Hölle der selbst geschaffenen Ersatzwelten zu teilen, während sie im postironischen Universum verpufft. Eine verständliche Reaktion. Und eine nutzlose", schreibt Christoph Huber.

26. März 2014 | HER • Kritik • Der Tagesspiegel

Spike Jonze hat laut Jan Schulz-Ojala diesmal wenig zu erzählen, trotz eines mit imposantem Schnurrbart ausgestatteten Joaquin Phoenix. "Als Metapher auf unsere Affenliebe zum Smartphone aber funktioniert HER vorzüglich."

26. März 2014 | HER • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzik lobt Spike Jonzes zarte Liebesgeschichte als" witzig, geistreich und gefühlvoll, ein emotional und intellektuell bereichernder Film-Flirt, aus dem eine verzehrende Langzeitbeziehung werden könnte, wenn wir die Köpfe nicht wieder von den Maschinchen zurück zu den Menschen wenden."

25. März 2014 | HER • Kritik • Der Spiegel

David Kleingers stellt die Frage, was passiert, wenn eine künstliche Intelligenz zum Objekt der Sehnsucht wird. "Mit HER hat Autor und Regisseur Spike Jonze nun die noch hypothetischen Fragen zur Prämisse eines gleichsam hintersinnigen wie sentimentalen Films gemacht, in dem echte Gefühle für Verwirrung im virtuellen Raum sorgen."

06. März 2014 | HER • Kritik • ray-magazin.at

"Mit seinem Geniestreich unterwandert Spike Jonze die Grenzen von Natürlichkeit und Künstlichkeit und treibt damit das latente libidinöse Begehren, das der Mensch zur Maschine unterhält, auf die Spitze – ohne sich einem Kulturpessimismus zu unterwerfen. HER ist gleichzeitig subtile Technologiekritik und technophile Bestandsaufnahme", stellt Marietta Steinhart fest.

06. März 2014 | HER • Kritik • filmtogo.net

"Spike Jonze spielt mit der Science-Fiction, schafft diese merkwürdige Liebe wirklich aufblühen zu lassen, obgleich ihm nur Joaquin Phoenix – der grandios weltfremd verschroben spielt – und eine Stimme – immerhin von Scarlett Johansson – zur Verfügung stehen. So hat er aber der Boy meets Girl Story eine neue Richtung gegeben, vielleicht eine, die durchaus unserem jetzigen Zeitgeist entspricht", meint Denis Sasse.

06. März 2014 | HER • Kritik • outnow.ch

"Spike Jonzes neuester Streich stellt viele Fragen und lässt ebenso viele offen. [....] Dass man Theodore über diese unkonventionelle Beziehung nicht mehr zweifeln lässt und er vor allem mehr über die Zusammensetzung von Samantha wissen möchte, macht die Geschichte nicht immer plausibel, manchmal unfreiwillig komisch."

21. Februar 2014 | HER • Kritik • programmkino.de

"Mit großer Leichtigkeit und einem verträumten Soundtrack von Arcade Fire gelingt es Jonze Momente großer Eindringlichkeit zu schaffen", schreibt Silvia Bahl. "HER ist jedoch vor allem eine sehr zeitlose Geschichte über die vielleicht dringlichste aller Fragen: Wie teilt man eigentlich sein Leben mit jemand anderem?"

17. Februar 2014 | HER • Kritik • filmering.at

Spike Jonze erzählt seine Geschichte "in herrlich fotografierten und arrangierten Szenen, die mit der wunderschönen Filmmusik der Indie-Band Arcade Fire hinterlegt sind", lobt Valentina Resetarits. HER "ist berührend, komisch, wunderschön und schauspielerisch überzeugend. Jetzt schon ein Highlight des Kinojahres 2014!"

22. Januar 2014 | HER • Kritik • gamona

"So ungewöhnlich wie betörend schön", schwärmt Peter Osteried. Spike Jonze hat "eine der wundervollsten und tiefsinnigsten Romanzen der Kinogeschichte erschaffen. Er erzählt von einer Liebe, die frei von jeder Körperlichkeit ist, die im Grunde abstrus erscheinen muss, die aber wahrhaftiger nicht sein könnte."

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