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ZWISCHEN WELTEN

ZWISCHEN WELTEN

Regie Feo Aladag
Kinostart 27.03.2014
Genre Drama

Kritiken • ZWISCHEN WELTEN

12. Februar 2014 | ZWISCHEN WELTEN • Kritik • critic. Partner von film-zeit

Danny Gronmaier ist enttäuscht. "Von einigen äußerst unmotivierten und irritierenden Plot Points einmal abgesehen, interessiert sich Zwischen Welten trotz der proklamierten individualpsychologischen Aufladungen auch kaum für seine Figuren. ... ZWISCHEN WELTEN jedoch verteilt munter Sticker, mit Klischees und abgedroschenen Sprüchen drauf."

27. März 2014 | ZWISCHEN WELTEN • Kritik • kunst + film

"Regisseurin Aladag erfindet den zeitgenössischen deutschen Kriegsfilm quasi im Alleingang. Da mag man über manche leicht papierne Dialogzeile und absehbare Wendung getrost hinwegsehen. Dafür wird ein aufregendes Sozialexperiment mit ungewissem Ausgang vorgeführt", schreibt Oliver Heilwagen.

27. März 2014 | ZWISCHEN WELTEN • Kritik • TAZ

Lukas Foerster findet, dass die Bilder "immer etwas zu aufgeräumt" aussehen und bezeichnet ZWISCHEN WELTEN als "braves Themenkino im Fernsehlook". Zudem fragt er sich, ob der Film "vielleicht auch Propaganda für künftige Auslandseinsätze der Bundeswehr" ist.

25. März 2014 | ZWISCHEN WELTEN • Kritik • filmtabs

"Feo Aladag inszeniert gekonnt und mit massiver Unterstützung der Bundeswehr eine sehr einseitige und beschränkte Sicht auf den Kriegseinsatz deutscher Soldaten in Afghanistan", erkannte Günter H. Jekubzik. Lobend erwähnt er jedoch die "von Kamerafrau Judith Kaufmann eindrucksvoll eingefangenen Landschaften."

10. März 2014 | ZWISCHEN WELTEN • Kritik • filmosophie.com

"Die Antworten auf die Fragen, auf die es scheinbar keine Antwort geben kann, kommen auf paradoxe Weise erst dann, wenn man die Fragen gar nicht erst ausspricht und so konkret fassbar macht. Die Fragen können sich nur selbst beantworten, indem der Film die Absurdität des Kriegs filmisch darstellt und sie nicht auf eine moralische Diskussionsebene hebt."

16. Februar 2014 | ZWISCHEN WELTEN • Kritik • programmkino.de

"Es sind kaum zu beantwortende Fragen, mit denen Ronald Zehrfelds Jesper hier konfrontiert wird, und gerade dass Feo Aladag ihm und seinem afghanischen Gegenüber Tarik kein wirkliches Happy End gönnt, macht ihren Film so konsequent und bemerkenswert", meint Michael Meyns.

14. Februar 2014 | ZWISCHEN WELTEN • Kritik • festivalblog.com

"Die Eindringlichkeit des Films macht den manchen Punkten zu stark konstruierten Plot wett", schreibt Steffen Wagner. "Aber trotz dieser und anderer kleiner Schwächen: Feo Aladag hat einen Film gemacht, der echtes Kinoformat und Qualität hat. Mal sehen, ob sich das deutsche Publikum für den Film und das Thema Afghanistan interessiert."

12. Februar 2014 | ZWISCHEN WELTEN • Kritik • Die Tageszeitung

Ekkehard Knörer ist entsetzt über atemberaubend fantasielose Weise und holzgeschnitzten Figuren des Films. "Die Landschaft ist schön. Der Taliban lauert. Die Musik hat Gefühle. Kamerafrau Judith Kaufmann und der Rest der Gewerke gewerken auf kompetentem Niveau."

12. Februar 2014 | ZWISCHEN WELTEN • Kritik • Berliner Zeitung

Filmästhetisch findet Harald Jähner ZWISCHEN WELTEN nicht unbedingt aufregend, aber aus verschiedenen Gründen ungewöhnlich. "Ungewöhnlich für einen deutschen Film ist auch dessen Nähe zur militärischen Logik. Die Führung wird aus der Perspektive des Kampfes vor Ort kritisiert. Sogar eine Prise von Kathryn Bigelows THE HURT LOCKER (THE HURT LOCKER Trailer) ist in dem Film zu finden."

12. Februar 2014 | ZWISCHEN WELTEN • Kritik • Die Zeit

Zu schulmeisterisch kommt der Film laut Wenke Husman daher. "Durchweg jede Einstellung von ZWISCHEN WELTEN ist berechtigt in dem Bemühen, die fremde und schwierige Lage in Afghanistan darzustellen. Der Film entstand sogar unter viel Aufwand im Land selbst, und die Kamerafrau Judith Kaufmann hat stets schön durchleuchtete Bilder für die Szenen gefunden. Leider wirken sie in ihrer vorbildlichen Stringenz manchmal wie Lektionen."

12. Februar 2014 | ZWISCHEN WELTEN • Kritik • perlentaucher.de

"Bei aller dramaturgischen Plumpheit, bei aller gerechtfertigten Genervtheit über die immer wieder neuen Manöver des Films (Kameraschwenks von deutschen Soldaten auf afghanische Milizen kommen besonders häufig vor), die darauf zielen, den Filmtitel ein weiteres Mal ins Bildliche zu übersetzen", nimmt Lukas Foerster der Regisseurin "doch ab, dass sie ein echtes Interesse hat an der Welt, die sie aufbaut und an den Konflikten darin."

12. Februar 2014 | ZWISCHEN WELTEN • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala hat etwas mehr erwartet: "Bei allem Abenteuer des taffen Settings, bei allem imponierenden Auf- und Einbruch in die doppelt exotischen Männerwelten des Militärs und des Islam, geht Feo Aladag im Ergebnis kaum ins Risiko. Und so haftet ihrem Film, trotz Staub und Schweiß und ausgestelltem Todesmut, etwas seltsam Steriles an."

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