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KREUZWEG

KREUZWEG

Regie Dietrich Brüggemann
Kinostart 20.03.2014
Genre Drama

Kritiken • KREUZWEG

10. Februar 2014 | KREUZWEG • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Der Film legt es laut Frédéric Jaeger "nicht darauf an, seine Künstlichkeit zu verbergen. Dem wirkt lediglich entgegen, dass er trotz der fundamentalen Misere des Mädchens zugleich die Geschichte einer schwierigen Pubertät mit allzu weltlichen Problemen erzählt: So wird bisweilen aus der Glaubenstragödie eine Familiendramödie."

20. März 2014 | KREUZWEG • Kritik • TAZ

Matthias Dell stellt fest, dass der Regisseur zwar versucht hat, sich von anderen deutschen Produktionen abzuheben, der Zuschauer am Ende jedoch etwas unbefriedigt zurück bleibt. Erwähnt werden müssen jedoch die bemerkenswerten Schauspielerleistungen.

20. März 2014 | KREUZWEG • Kritik • kunst + film

Der Regisseur konzentriert sich "ganz auf Marias Person und ihr Umfeld: mehr beobachtend als mitfühlend. Diesen Eindruck verstärkt ein strenger Bildaufbau. In jeder Kapitel-Szene verlässt die Kamera nie ihre Position", so Ingrid Beerbaum. "Ein hoch emotionaler und tief berührender Film – auch wenn man das Mädchen gerne mal ordentlich durchschütteln und zur Vernunft bringen würde."

18. März 2014 | KREUZWEG • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzik erkannte eine Referenz an den mit Religion ringenden Lars von Trier in Breaking the Waves. Dabei bleibt Brüggemann durchgehend ernsthafter als etwa Ulrich Seidl mit seinem auch formal weiterem Paradies: Glaube (Paradies: Glaube Trailer). Vor allem dass die schreckliche Mutter nicht ganz in die Karikatur abgleitet, ist für das Gelingen von Kreuzweg entscheidend. Ein guter, provokanter und wichtiger Film."

17. Februar 2014 | KREUZWEG • Kritik • outnow.ch

Der Regisseur klagt "nicht in erster Linie Fundamentalismus, sondern den schlechten Einfluss unwidersprochener Regeln auf das Leben eines Teenagers an." Zudem sind es Details, "welche den Schalk aus früheren Werken der Brüggemanns aufblitzen lassen und Kreuzweg nicht zur gänzlich trockenen Arthouse-Materie machen, die der Film eben auch hätte werden können."

16. Februar 2014 | KREUZWEG • Kritik • programmkino.de

"In streng komponierten Kapiteln, die den Stationen des Kreuzweges Jesu folgen, beobachtet Brüggemann dieses Martyrium bis zum wunderbar schrecklichen Ende. Ein faszinierender und verstörender Film", findet Günter H. Jekubzik.

12. Februar 2014 | KREUZWEG • Kritik • filmosophie.com

"Kreuzweg geht unter die Haut und es fasziniert mich anhaltend, dass der Film diese Wirkung ausgerechnet mit seiner Nüchternheit erzielt. Dietrich Brüggemann zeigt, dass jedwede Form eine Berechtigung hat, insofern sie denn eine schlüssige Beziehung zum Inhalt eingeht. Fortan werde ich dem steifen, nüchternen und verklemmten deutschen Kino definitiv offener gegenübertreten."

11. Februar 2014 | KREUZWEG • Kritik • textezumfilm.de

"Kreuzweg prangert zwar oberflächlich eine krankhafte Art der Religionsausübung an. Unter diesem Deckmäntelchen verbirgt sich aber eine schale Katholizismus- und Religionskritik", findet José García.

11. Februar 2014 | KREUZWEG • Kritik • perlentaucher.de

In KREUZWEG geht es "nicht nur um indoktrinierten Fanatismus, sondern auch um den "Pfad der Heiligkeit" der beschritten wird, wie Dietrich Brüggemann selbst resümierte", schreibt Friederike Horstmann. Der Film ist außerdem ein "Stationendrama mit überambitionierter Form- und Gestaltungswillen."

10. Februar 2014 | KREUZWEG • Kritik • Die Welt

Für Barbara Möller arbeitet der Film mit dem Holzhammer. Der Zuschauer könne nicht erfahren, "was die Brüggemanns mit ihrem Stationen-Drama eigentlich sagen wollen. Geht es ihnen nun um Heilige oder um Scheinheilige?"

10. Februar 2014 | KREUZWEG • Kritik • festivalblog.com

Trotz aller Belehrungen funktioniert der Film für Steffen Wagner. "Für jede Station gibt es nur eine Kameraeinstellung, innerhalb der einzelnen Stationen gibt es keinen Schnitt. Jede Station ist also eine Szene. Sosehr der Film formal überzeugt, sosehr stören die Qualitätsunterschiede bei den einzelnen Stationen."

10. Februar 2014 | KREUZWEG • Kritik • Die Tageszeitung

Halbgar nennt Ekkehard Knörer das Formenrepertoire. "Nach fünf Minuten hat man die simple Botschaft von KREUZWEG verstanden, es handelt sich um der liberalen Hausapotheke elftes Gebot: Von Fanatismus sollte man lassen. Der Rest ist Tortur. ... Von schlichter Illustration und papierenem Aufsagetext zur komischen Pointe ist manches im Angebot. Gerade die Pointen führen den Film ad absurdum: Er erschöpft sich darin. Mit zwei, drei gelungenen Scherzen ist die Sache, wie Brüggemann sie sich vorstellt, im Grunde erledigt."

10. Februar 2014 | KREUZWEG • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz fehlt das Abgründige, aber sie lobt die Hauptdarstellerin. Sie trägt "als Maria den gesamten Film. Ein feines, blasses Gesicht mit züchtig gesenkten Augen, von dem doch ein sanftes Leuchten ausgeht. Eine zarte Person, die in der Kirche zusammenbricht, sich aber von ihrer Mission nicht abbringen lässt."

10. Februar 2014 | KREUZWEG • Kritik • Die Zeit

Der Film folgt dem Dogmatismus formal mit seiner ultra-rigiden Kameraführung, schreibt Wenke Husmann. "Die lebenden Tableaus beklemmen und befreien den Zuschauer gleichermaßen. Wie auf einer Theaterbühne kann man die Augen wandern lassen, wohin man will."

10. Februar 2013 | KREUZWEG • Kritik • Berliner Zeitung

Ein starkes Statement sah Anke Westphal. "KREUZWEG ist ein ästhetisch wie philosophisch komplexer Film, mit vielen Deutungsebenen. ... Und es ist dies auch ein metaphorischer Film über die dunkelsten Seiten der sogenannten deutschen Seele, denn am Muster dieser Familie und Gemeinde erforscht er eine kollektive Härte, die sich mit süßlicher Sentimentalität paart, um sich selbst intakter Gefühle zu versichern."

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