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71

71

Regie Yann Demange
Kinostart 2014
Genre Thriller, Drama, Kriegsfilm, Actionfilm

Kritiken • 71

09. Februar 2014 | 71 • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Je länger der Film dauert, desto drängender werden die Fragen, schreibt Nino Klingler. "Ein Grund dafür mag sein, dass die existenzielle Verwirrung des unbedarften Soldaten als perspektivische Richtschnur für die verwirrenden Machtkämpfe um ihn herum fungiert. Wenn der Film sich in der zweiten Hälfte verbreitert und in Parallelmontagen von einer der kriegführenden Gruppen zur anderen springt, scheinen die ungläubig geweiteten Augen des jungen Soldaten doch geisterhaft überall anwesend. Im Horror-Modus gelingen dem Film dabei einige hervorragende Sequenzen."

27. Februar 2014 | 71 • Kritik • programmkino.de

"Dass in Kriegen jede Menschlichkeit auf der Strecke bleibt, mag eine banale Binsenweisheit sein. Dieses Drama bietet freilich mehr, als diese These rigoros und eindrucksvoll vorzustellen. 71 ist ein Thriller, dessen hypnotisch hyperaktiver Wirkung man sich kaum entziehen kann. Glänzend gespielt, perfekt inszeniert", lobt Dieter Oßwald.

11. Februar 2014 | 71 • Kritik • outnow.ch

"71 ist ein starkes Regiedebüt des gebürtigen Parisers. Schonungslos zeigt Demange die Verworrenheit des Nordirlandkonflikts auf und legt erst zum Schluss alle Karten offen. Zwar werden die Motivationen der einzelnen Akteure teils nur schwach beleuchtet, die Story bleibt dennoch immer fesselnd und regt zum Nachdenken an."

08. Februar 2014 | 71 • Kritik • Die Zeit

Das Drehbuch findet Wenke Husman preiswürdig. "Selbst wenn der Nordirlandkonflikt lediglich die historische Kulisse lieferte, wäre '71 noch ein sehr sehenswerter Action-Thriller. Aber Demange verfilmt darüberhinaus eine bestechendes Geschichte. Der Drehbuchautor Gregory Burke schafft es, aus den unterschiedlichen politischen Konfliktparteien zunächst Figuren und Erzählstränge zu isolieren – und sie dann sehr kunstvoll wieder miteinander zu verflechten."

08. Februar 2014 | 71 • Kritik • Der Tagesspiegel

Kaspar Heinrich sah einen Film über die Sprengkraft ideologischer Verblendung. "Der Film verschont den Zuschauer nicht mit Bildern schwer erträglicher Brutalität. Im Gegenteil: Er überfordert durch seine Drastik – und schafft so letztlich eine Distanz zum Geschehen, die bedauerlich ist."

08. Februar 2014 | 71 • Kritik • Sennhauser

Brigitte Häring sah "eine klassische Antikriegsparabel. Für’s Visuelle aber ist dieses Setting sehr gut gewählt und unglaublich gut ausgestattet. Man wähnt sich tatsächlich in den vernagelten, zerbombten, verbarrikadierten Strassen und Gassen der nordirischen Stadt."

08. Februar 2014 | 71 • Kritik • perlentaucher.de

Anja Seeliger sah drei Filme in einem und meint, der Regisseur hätte sich für einen entscheiden sollen.

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