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GRAND BUDAPEST HOTEL

GRAND BUDAPEST HOTEL

Regie Wes Anderson
Kinostart 06.03.2014
Genre Drama, Komödie

Kritiken • GRAND BUDAPEST HOTEL

07. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • critic. Partner von film-zeit

Hier ist laut Nino Klingler "alles affirmativ, auch die zwar widerspruchsvolle, aber immer tatkräftige und pragmatisch-durchsetzungsstarke Figur des H. Vielleicht ist dieser Film Zeichen eines neuen Nerd-Chauvinismus; die belächelte idiosynkratische Andersartigkeit des Querkopfs, die Anderson dereinst zu verteidigen antrat, ist selbstbewusst geworden. Und jetzt hat sie die europäische Geschichte gefressen und sich, beinahe rücksichtslos, zu eigen gemacht."

11. März 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • das film feuilleton

Matthias Hopf findet, dass GRAND BUDAPEST HOTEL für Wes Anderson-Verhältnisse regelrecht düster ausfällt. "Wenngleich eben noch die Präsenz von Bill Murray, Tilda Swinton oder Harvey Keitel für herzhaftes Lachen sorgte und die Dialoge zwischen Ralph Fiennes sowie Tony Revolori generell auf einem äußerst geschliffenem Level der verbalen Akrobatik stattfinden, dringt regelmäßig ein Gefühl des Weltuntergangs durch das rosarote Kaleidoskop des gezeigten Mikrokosmos."

07. März 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • Der Spiegel

Als "schönen Schwindel" bezeichnet Hannah Pilarczyk den neuen Film von Wes Anderson. "Die Historienfarce verbindet charmante Charaktere und bezaubernde Kulissen mit politischem Feingefühl. Und eine Traumwelt, die von einem Alptraum heimgesucht wird."

06. März 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • TAZ

Der Film "ist weit mehr als eine verschrobene Komödie", stellte Bert Rebhandl fest und schreibt über "Zeit" und das, was Regisseur Wes Anderson "in seinen Zeitfalten findet" - nämlich Stil.

06. März 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • derFreitag

Elena Meilicke schreibt: "Wenn es stimmt, dass am Grund von Andersons versponnen-zwanghaften Niedlichkeiten stets etwas Traumatisches verborgen liegt, dann scheint es, als ob das Trauma, von dem Andersons zuckersüßer Hotel-Film erzählt, zum ersten Mal ein historisch-politisches wäre" - nämlich der Krieg und der Faschismus.

06. März 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • textezumfilm.de

"Trotz der Naivität, mit der Lobby-Boy Zero die Geschehnisse schildert, schleichen sich in Wes Andersons Film nicht nur nostalgische Zwischentöne wegen der zu Ende gehenden Epoche ein. Aufgrund des drohenden Zweiten Weltkriegs zieht sich durch seinen Film auch eine resignative Melancholie, die zweifelsohne aus den Werken des Wiener Schriftstellers Stefan Zweig stammt", schreibt José García.

05. März 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • filmtabs

Wes Anderson erzählt umwerfend komisch, findet Günter H. Jekubzik. "Nach Die Royal Tenenbaums (2002), Die Tiefseetaucher (2005) und Moonrise Kingdom (Moonrise Kingdom Trailer) (2012) spielt er im gleichen Stil, ebenso exzellent, aber nun politisch das Aufkommen des Faschismus im Hotelgewerbe Osteuropas nach. Ein melancholisches Vergnügen!"

05. März 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • ray-magazin.at

Pamela Jahn ist begeistert: "Wes Anderson legt mit Grand Budapest Hotel seinen achten Spielfilm vor und bleibt ganz im Rhythmus: raffiniert, amüsant, sympathisch, ein bisschen bodenlos und verrückt. Wie immer setzt er dabei ein beachtliches Staraufgebot in Szene."

05. März 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • filmosophie.com

Der Film "ist vollgestopft mit Anspielungen, Referenzen aber auch mit Witz und der typischen andersonschen – ja – Skurrilität. Aber zum Glück ist der Film eben doch mehr als nur skurril", meint die filmosophie-Kritikerin, der es zudem gefällt, dass der Regisseur von Moralkeulen wenig hält und so "kein staubtrockener Historienfilm zustande kommt, sondern ein Streifen, der immer wieder in wahnwitzigen Szenen kulminiert."

15. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • manifest

Der Regisseur "bleibt sich selbst und seinem Stil treu, wendet diesen allerdings auf ein für ihn neues, unerschlossenes Genre an", schreibt Sebastian Moitzheim. "Das Ergebnis ist, wenn man so will, die Wes Anderson-Version eines Blockbusters: vielleicht nicht der tiefgängigste Film (welcher Anderson-Film war das schon?), aber dafür umso unterhaltsamer, ja spektakulärer."

12. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • programmkino.de

In seiner kunterbunten Nonsens-Komödie nimmt Wes Anderson "den Zuschauer mit auf eine skurrile, temporeiche und überaus kurzweilige Zeitreise", schreibt Marcus Wessel. "Witz, Esprit und die für Anderson so typische Melancholie zeichnen die größtenteils in Deutschland abgedrehte Produktion aus."

09. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • gamona

"Inmitten üblichen Hollywood-Einerleis ist Grand Budapest Hotel der Beweis, dass ein raffiniert gestalteter Film mit hoher Detailversessenheit und einer überbordenden Phantasie heute nicht nur möglich ist, sondern umso wertvoller erscheint, je mehr Dutzendware um ihn herum positioniert wird", findet Peter Osteried.

09. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • White Lightnin' Filmblog

"Das Tempo ist streckenweise deutlich zu hoch, die Dimensionen zu gewaltig", findet Tim Lindemann. "Aber genug des Jammerns: So lange Anderson sich nun nicht im Tarantinoschen Größenwahn verliert, kann man ihn zur erfolgreichen epischen Erweiterung seines Nerd-Mikrokosmos nur beglückwünschen."

09. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • outnow.ch

"The Grand Budapest Hotel ist eine wunderbar schräge, originelle und auch warmherzige Komödie mit einem perfekt aufgelegten Cast. Neben dem stets dazugehörenden Bill Murray oder Adrien Brody gibt es als Neuentdeckung diesmal Tony Revolori als Lobby Boy sowie Saoirse Ronan als dessen Verlobte zu sehen."

07. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • Die Welt

Hanns-Georg Rodek ist begeistert von dem Eröffnungsfilm der Berlinale 2014. "Die Andersonschen Markenzeichen sind alle da, der lakonische Humor, die verschrobene Weltsicht, die resoluten vertikalen Schwenks und Kamerafahrten."

07. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • Der Spiegel

Für Wolfgang Höbel GRAND BUDAPEST HOTEL "Slapstick mit Nazis, pseudohistorisches Gruselkino mit munteren Verfolgungsjagden durch Schnee und Eis und finstere Gefängniskeller. Eine Räuberpistole voller kriegerischem Krawall. Stahlgewitter in der Puppenstube."

07. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • Die Tageszeitung

Dirk Knipphals entdeckt "liebevolle Lakonik, puppenstubenartige Künstlichkeit, Schauwerte und ein schönes Spiel mit ernsten Gefühlen - alles, was man bei diesem Regisseur sucht, findet man hier."

07. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jan Schulz-Ojala schrammt der Film knapp an der Überdosis vorbei - doch es gibt eine ganze Reihe edle Schauspieler, die den Film zum Genuss machen. "Man kriegt was für sein Geld in GRAND BUDAPEST HOTEL, Büffet inklusive; und man sieht was von der Welt – von jener alpinen und abgrundtiefen, wie sie in den Träumen beginnt"

07. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • Berliner Zeitung

Jens Balzer stellt fest: "Wie in keinem seiner bisherigen Filme befragt Anderson die für ihn so charakteristisch gewordene Ästhetik der Schrulligkeit und liebenswürdigen Chaotik auf ihre historische Herkunft, und das heißt: auf ihre Menschlichkeit und die Verletzlichkeit alles Menschlichen, von der sie schon immer gekündet hat."

07. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • perlentaucher.de

Elena Meilicke schaut auf die Ästhetik. Sie "ist eine der Rechtwinkligkeit, der durchaus eine gewisse Steifheit und Unflexibilität zukommt – genau wie den Mitteleuropäern im Grand Budapest. Hierzu passt auch die Vorliebe des Films für's Maschinelle, für Züge und Seilbahnen, für Fahrstühle und Essensaufzüge, für Maschinen also, die vertikale und horizontale Bewegungen organisieren."

07. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • Sennhauser

Brigitte Häring hat zu Beginn immer noch zu klären versucht, ob sie GRAND BUDAPEST HOTEL "als Satire, als Komödie, als Tragödie, als verklausuliertes Historiendrama sehen soll. Irgendwann aber gibt man auf und sich einfach nur diesem wunderbar verspielten Film hin."

07. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • festivalblog.com

Steffen Wagner sah "eine Farce, die Oscar Wilde in Ekstase versetzt hätte (noch ekstatischer hätte Wilde wahrscheinlich nur Monsieur Gustave H. persönlich gemacht) und eine Screwball Comedy, die Ernst Lubitsch, Frank Capra oder Howard Hawks nicht besser hingekriegt hätten. Liebe, Krieg, Reichtümer, Schurken, Gewalt, Schicksal – alles das verquirlt Anderson zu einem hochprozentigen Cocktail, der vor allem so gut schmeckt, weil die Geschichte so absurd und unerwartet ist, aber die Figuren so menschlich und lebendig sind."

07. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • Der Standard

Geschichte wird hier laut Dominik Kamalzadeh "immer wieder neu betrachtet: Hinter Gemälden treten ältere Versionen zum Vorschein, umgekehrt wird das Erscheinungsbild des Hauses mit zeitgemäßen Marketingstrategien optimiert. Am Ende weiß man, dass das Attribut "kaiserlich" vor allem den Touristen gilt."

07. Februar 2014 | GRAND BUDAPEST HOTEL • Kritik • Wiener Zeitung

Charmant und lakonisch ist der Film für Matthias Greuling. "Besonderen Wert legt der für seinen eigenwilligen Humor geliebte und gehasste Regisseur dabei auf die Details in seinen zumeist statischen Bildern: Es gibt kaum eine Einstellung, in der sich beim zweiten oder dritten Mal Anschauen nicht noch ein kleines, neues Detail offenbaren würde."

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