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SCHWESTERN

SCHWESTERN

Regie Anne Wild
Kinostart 12.12.2013
Genre Drama

Inhalt • SCHWESTERN

Eine Familiengeschichte. An einem flirrenden Sommertag treffen die Mitglieder der Familie Kerkhoff ausgerechnet in der Abgeschiedenheit eines Klosters nach Jahren wieder aufeinander. Eine Familienfeier der besonderen Art steht an. Kati, die jüngste Tochter, hat sich entschlossen, ihre Familie und ihr „normales“ Leben zu verlassen, um einem Orden beizutreten. Sie soll an diesem Sonntag feierlich eingekleidet werden.

Das ist einfach unglaublich! Der Schock sitzt in der komplett weltlichen Familie tief und fordert ihre Mitglieder heraus, die eigenen Lebensentwürfe und Werte zu überprüfen. Warum um alles in der Welt hat Kati diese Entscheidung getroffen? Alle Versuche realistischer Erklärungen scheitern. Es muss etwas mit Kati geschehen sein, das keiner begreift. Angeführt von der ältesten Schwester Saskia, die mit Ende dreißig immer noch nicht weiß, wohin ihr schillerndes Leben eigentlich führen soll, eskaliert der Nachmittag im spätsommerlichen Klostergelände. Liegt es am Wein, an der Hitze oder dem hellen schwäbischen Barock?

Plötzlich steht die Zeit still. Es passieren Dinge, die alle Beteiligten daran zweifeln lassen, dass ihr eigenes Leben die ganze Wirklichkeit umfasst. Für einen Moment bekommt jeder aus der Familie eine Ahnung davon, was Kati nicht erklären konnte.

Hintergründe zu SCHWESTERN
Ein Zusammentreffen der besonderen Art: Die jüngste Tochter einer durch und durch weltlichen Familie hat sich entschlossen ins Kloster zu gehen. Alle stehen vor einem Rätsel. „Warum ist meine Schwester plötzlich berufen? Und warum bin ich es nicht?“ Im leichten Ton einer französischen comédie humaine stellt SCHWESTERN die Frage nach der Unbedingtheit von Entscheidungen und Lebensentwürfen. Soll man an seinen Träumen festhalten gegen alle Vernunft? Wofür entscheide ich mich, wenn ich alle Möglichkeiten habe? Was treibt mich an? Gehe ich den richtigen Weg? Und passen meine silbernen Sandalen dazu?

SCHWESTERN ist bestes deutsches Kino voller Poesie, Emotionen, Humor, Leichtigkeit und zugleich einer großen Ernsthaftigkeit: In dieser magischen Familiengeschichte der Max-Ophüls-Preisträgerin Anne Wild (MEIN ERSTES WUNDER), die bereits als Eröffnungsfilm des 9. Festivals des deutschen Films in Ludwigshafen Publikum und Presse verzauberte, begegnet jede der Figuren ihrem ganz persönlichen Wunder.

Der Film besticht durch ein wunderbares Ensemble angeführt von einem fulminanten Mutter-Tochter-Duo: Mit bezaubernder Leichtigkeit, dann wieder sprühend vor Intensität verkörpert Maria Schrader eine Frau am endgültigen Ende der Jugend, die auf der Suche nach einer Erklärung für den radikalen Schritt ihrer kleinen Schwester ist. Ursula Werner als resolute Mutter Usch kann beide Töchter einfach nicht verstehen und hält damit nicht hinter den Berg. Der dänische Star Jesper Christensen als freigeistiger Lebemann Onkel Rolle stellt alles in Frage, Felix Knoop und Anna Blomeier liefern eine anrührende Studie über den Alltag der Liebe. Marie Leuenberger als Novizin Kati schafft es, der Projektionsfläche des Films voll und ganz zu widersprechen.

Copyright: Farbfilm

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