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VIOLETTE

VIOLETTE

Regie Martin Provost
Kinostart 26.06.2014
Genre Drama, Biopic

Kritiken • VIOLETTE

26. Juni 2014 | VIOLETTE • Kritik • derFreitag

Marc Ottiker lobt die beiden Hauptdarstellerinnen. Emmanuelle Devos wirft sich mit Elan in die Rolle der Violette Leduc "und lotet sie in allen Heftigkeiten, Zärtlichkeiten, Verlorenheiten aus." Daneben begeistert Sandrine Kiberlain als "faszinierend unterkühlte, innerlich jedoch brodelnde Simone de Beauvoir, die auch als Prototyp weiblicher Intellektualität an sich verstanden werden könnte."

26. Juni 2014 | VIOLETTE • Kritik • kunst + film

Der Film "findet eine schlichte, beobachtende Bildsprache" und ist "von tiefem Respekt und höflicher Distanz geprägt", schreibt Eric Mandel. "Der Regisseur baut seinen großartigen Darstellerinnen eine Bühne aus blassen Farben und spürbarer moralischer Enge. Er fällt keine Urteile und erklimmt keine Barrikade; er schaut zu und lässt Makel, Widersprüche und Hässlichkeit sein, was sie sind."

25. Juni 2014 | VIOLETTE • Kritik • epd-film.de

"Als Ausstattungskino macht der Film erfreulich wenig her. Sein Erzählgestus ist zu intim, um in diese Falle zu tappen. Das Milieu der Pariser Literatenkreise gewinnt nur blassen mondänen Glanz. Der Blick von Yves Capes Kamera ist konzentriert auf das karge Ambiente, in dem sich ­dieses Schriftstellerleben zuträgt", lobt Gerhard Midding.

25. Juni 2014 | VIOLETTE • Kritik • DiePresse

Sandrine Kiberlain spielt die Ikone Simone de Beauvoir wie es sich gehört: Nämlich wie eine Ikone, schreibt Anne-Catherine Simon. Die Schauspielerin stellt sie als "unantastbares Denkmal der Überlegenheit, Gelassenheit und Großzügigkeit" dar.

25. Juni 2014 | VIOLETTE • Kritik • Die Zeit

Frauke Fentloh bedauert, dass das "atmosphärische Repertoire des Films so klischeehaft ist." Lobend erwähnt die Kritikerin dafür Emmanuelle Devos, die die Titelfigur darstellt und deren Spiel stets "eine Distanz zwischen Figur und Zuschauer" hält.

11. Juni 2014 | VIOLETTE • Kritik • sennhausersfilmblog.ch

"So, wie Martin Provost schon der nahezu unbekannten naiven Malerin Seraphine de Senlis mit Seraphine (Seraphine Trailer) 2008 ein Denkmal gesetzt hat, tut er es jetzt mit einer umwerfenden Emmanuelle Devos in der Titelrolle für Violette", lobt Michael Sennhauser. Dem Regisseur gelingt mehr, "als die historische Einordnung einer faszinierenden und einzigartigen Schriftstellerin in einen kulturellen Kontext."

06. Juni 2014 | VIOLETTE • Kritik • Tagesanzeiger

Die Schriftstellerin Violette Leduc wird von Emmanuelle Devos wunderbar kantig dargestellt, lobt Christoph Schneider. Und VIOLETTE ist ein widerspruchsbewusster Film über eine Frau, die ihr Leben geradezu zwanghaft blosslegte.

14. Mai 2014 | VIOLETTE • Kritik • outnow.ch

"Eine gelungene Verfilmung von Violette Leducs Leben. Sie zeigt auf interessante und intime Art, wie die Autorin zum geschriebenen Wort fand und mit ihren tabubrechenden Büchern den Grundstein zum französischen Feminismus legte. Zwar ist der Film mit seinen 139 Minuten eindeutig zu lang geraten, aber dafür bekommt der Zuschauer einige wirklich schöne Bilder der französischen Landschaft zu sehen."

12. Dezember 2013 | VIOLETTE • Kritik • filmosophie.com

Katrin lobt einen Film, "der sich so gar nicht um politische Korrektheit oder irgendwelche Erwartungen der Zuschauer schert. Die Figuren auf der Leinwand sind permanent am Trinken und Rauchen und es drängt sich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl auf, Martin Provost habe arg bemüht versucht, einen dezidiert feministischen Film zu machen."

22. November 2013 | VIOLETTE • Kritik • programmkino.de

"Martin Provost skizziert nicht nur das entbehrungsreiche Leben seiner von Armut und persönlicher Unzufriedenheit getriebenen Protagonistin nach, er findet auch einen Ausweg aus der das Leiden bebildernden Tristesse", schreibt Thomas Volkmann.

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