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ALPHABET

ALPHABET

Regie Erwin Wagenhofer
Kinostart 31.10.2013

Kritiken • ALPHABET

18. September 2013 | ALPHABET • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Dass sich Wagenhofer selbst nie zu Wort meldet, weder auf der Bild- noch auf der Tonspur jemals Präsenz zeigt, ist hier reine Fadenscheinigkeit", findet Lukas Stern. "Mehr noch: Alphabet erzeugt auf formaler wie inhaltlicher Ebene derart auktoriale Meinungsüberschüsse, dass es geradezu deplatziert wirkt, wenn man sich als verantwortlicher Poet auf der Seitenbühne versteckt hält."

31. Oktober 2013 | ALPHABET • Kritik • kunst + film

Über die Agrar- und Finanz-Industrie hat Erwin Wagenhofer "brillante Dokus gedreht, doch diesmal geht er baden", findet Bela Akunin. "Ärgerlich ist an diesem Film, wie sorglos er mit seinem Thema umspringt." Obwohl es zahlreiche "Alternativen zum herrschenden Post-Bolognaprozess-Elend mit G8-Abitur" gibt, ignoriert der Regisseur sie.

31. Oktober 2013 | ALPHABET • Kritik • TAZ

Die wenigen Minuten, die sich der Film dem einstigen Amateurboxer und heutigem Wachschutzmann Patrick Kuhn widmet, gelingt dem Regisseur ein eindringliches Porträt, findet Lukas Förster. Der Rest von ALPHABET ist jedoch "ziemlich unerträglich."

31. Oktober 2013 | ALPHABET • Kritik • artechock.de

"Wagen­ho­fers, tatsäch­lich sehr didak­ti­scher Film, hebt den Zeige­finger und wedelt damit ein bisschen, aber eine Richtung weist er nicht. Er bietet nur unscharfe Alter­na­tiven. Auch die Eltern der Kinder kommen so gut wie gar nicht zu Wort, dabei sind sie es, die die Ersten sind, die Kindern Liebe, Mut und Vertrauen geben", schreibt Nora Moschuering.

14. Oktober 2013 | ALPHABET • Kritik • pressplay

"Am Ende von Alphabet schließt sich der Kreis, wenn man wieder zurück in die Wüste geführt wird und der Film zu einem betont hoffnungsvollen Ausblick einlädt. Ein gewisses Gefühl von Desillusionierung und Hilflosigkeit bleibt dennoch zurück, angesichts der Allmacht und scheinbaren Unbeweglichkeit des herrschenden Systems", schreibt Karin Gasch.

14. Oktober 2013 | ALPHABET • Kritik • derStandard

Dominik Kamalzadeh stellte fest, dass die Dokumentation teilweise ihrem Thema etwas voran geprescht ist. Ein engerer Fokus und ein stärkeres Abwegen der Themen hätte dem Film besser getan.

26. September 2013 | ALPHABET • Kritik • Die Presse

Köksal Baltaci porträtiert den Werdegang des Regisseurs Erwin Wagenhofer, der mit seiner aktuellen Dokumentation ALPHABET ein radikales Umdenken fordert.

18. September 2013 | ALPHABET • Kritik • filmgazette.de

Andreas Thomas schreibt: "Nichtsdestotrotz, Genossen und Andersdenkende, spricht Alphabet die Wahrheit und er verdient das Angesehenwerden, ebenso wie die Schule und die Gesellschaft, und wie die dann wiederum Kritik verdienen!"

18. September 2013 | ALPHABET • Kritik • filmgazette.de

"Alphabet zeigt lieber Anlagen im Sinn von Begabungen als Anlagen im Sinn von Dispositiven und Maschinerien; bildungsinstitutionelle Raum- und Zeitregimes zu erkunden, das erspart der Film sich weitgehend zugunsten pathetischer Appelle an Autorität und Phantasie; als wären beides nicht Kräfte, mit denen das zwangsflexible Kreativkapital heute bestens auskommt und wirtschaftet", so Drehli Robnik.

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