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FRUITVALE STATION

FRUITVALE STATION

Regie Ryan Coogler
Kinostart 01.05.2014
Genre Drama, Biopic

Kritiken • FRUITVALE STATION

06. Mai 2014 | FRUITVALE STATION • Kritik • Der Spiegel

Der erschütternde Film ist laut Hannah Pilarczyk voller Wut. Auch wirkt die Besetzung Michael B. Jordans leicht berechnend. Dennoch ist FRUITVALE STATION kein unversöhnliches Werk.

02. Mai 2014 | FRUITVALE STATION • Kritik • kunst + film

Gregor Torinus gefällt, dass Ryan Coogler nicht unnötig mit dem Zaunpfahl winkt. "Meist lässt er die Ereignisse für sich sprechen. So entwickeln sich die Dinge ganz beiläufig, was dem Film zugute kommt. Allerdings kann es sich der Regisseur nicht verkneifen, deutlich Partei zu ergreifen, indem er seinen Protagonisten in ein besonders positives Licht rückt."

02. Mai 2014 | FRUITVALE STATION • Kritik • filmtogo.net

"Die Ereignisse an der Fruitvale Station sind dann so aufwühlend, so unbarmherzig in ihrem Ablauf, dass das Miterleben trotz Wissen zum bedrückenden Schockmoment wird. Man ist erzürnt, erstaunt, gebannt und verständnislos gegenüber einer solchen Untat in unserer modernen Welt – durch alltägliche Schlagzeilen hierüber vielleicht abgestumpft", bringt der Film laut Denis Sasse "ein willkommenes Mitgefühl mit sich."

02. Mai 2014 | FRUITVALE STATION • Kritik • artechock

"Der auf groben 16-Milli­meter und mit Hand­ka­mera gedrehte Film zeichnet sich für einen sehr hohen Grad an Natür­lich­keit und an Authen­ti­zität aus. Anstatt penetrant mit dem Zaunpfahl zu winken, lässt Coogler die Ereig­nisse am liebsten für sich sprechen. Die meisten Dinge entwi­ckeln sich wie im wahren Leben nicht mit großen Ankün­di­gungen, sondern ganz beiläufig", lobt Gregor Torinus.

30. April 2014 | FRUITVALE STATION • Kritik • Die Zeit

Martin Schwickert schreibt, dass es ein einfaches, aber sehr effektives Erzählkonzept ist, "mit dem Fruitvale Station dem Opfer polizeilicher Gewalt ein Gesicht gibt. Dabei versucht Coogler nicht das Opfer zum Heiligen zu stilisieren, sondern besteht auf die Komplexität und Widersprüchlichkeit der Figur."

30. April 2014 | FRUITVALE STATION • Kritik • TAZ

In dem unpathetischen und direkten Film erlebt der Zuschauer laut Anke Leweke auch den Überlebenskampf, den Oscar vor sich hatte. "Liebender, zuverlässiger Familienvater oder cooler Kleinkrimineller? Er wird es nicht mehr herausfinden."

30. April 2014 | FRUITVALE STATION • Kritik • Die Welt

FRUITVALE STATION ist "eine Art filmisches Requiem" und obwohl der Film hochpolitisch ist, politisiert er nie billig oder trägt dramatisch dick auf. Stattdessen bleibt er beeindruckend subtil, findet Dirk Peitz.

30. April 2014 | FRUITVALE STATION • Kritik • gamona

"Fruitvale Station ist ein mit kleinem Budget, aber großer Ambition gemachter Film, der auf einen sehr realistischen Stil setzt und diesen nicht nur durch die teils improvisierten Dialoge der Schauspieler, sondern auch durch die unmittelbare Kamera zur Geltung bringt. Die Handkamera zieht den Zuschauer direkt ins Geschehen hinein", stellt Peter Osteried fest.

30. April 2014 | FRUITVALE STATION • Kritik • textezumfilm.de

"Es fragt sich nur, ob etwa auch angesichts seiner Vergangenheit Oscar Grant III unter der Regie von Ryan Coogler nicht allzu sehr verklärt wird. Ohne dass dies die ihm zugestoßene Tat gerechtfertigt oder die Tat weniger sinnlos gemacht hätte: Mit einer größeren Distanz zur Hauptfigur wäre Cooglers Film überzeugender geworden", findet José García.

29. April 2014 | FRUITVALE STATION • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz stellt fest, dass sich der Film weniger für die rassistisch motivierte Polizeigewalt als für den Mann interessiert, "der zwar kein Heiliger war, aber auch kein hoffnungsloser Krimineller." Der Film legt Wert auf "die kleinen Dinge, die das Leben ausmachen. Auf die Kostbarkeit eines einzigen gewöhnlichen Menschenlebens."

28. April 2014 | FRUITVALE STATION • Kritik • filmtabs

"Ryan Coogler gelingt in seinem bemerkenswerten Debütfilm trotz des klaren Rahmens eines anklagenden Films eine sehr eindringliche Zeichnung der Menschen und ihres Milieus", lobt Günter H. Jekubzik. "Das schreckliche Ende muss, selbst wenn die Vorgänge längst bekannt sind, schockieren. So wie die wahren Ereignisse ganz San Francisco bewegten."

09. Januar 2014 | FRUITVALE STATION • Kritik • programmkino.de

"Oft gelingt es Fruitvale Station die Ereignisse für sich sprechen zu lassen, dass oft schwierige Leben eines schwarzen Amerikaners aus einfachen Verhältnissen authentisch und überzeugend zu schildern. Der Verzicht auf einige unnötig manipulative Szenen" hätte den Film laut Michael Meyns "allerdings noch überzeugender gemacht."

21. Mai 2013 | FRUITVALE STATION • Kritik • outnow.ch

"Obwohl in den 85 Minuten nicht vor allen Längen gefeit, ist Fruitvale Station ein traurig stimmendes Drama über das Leben und den Tod eines Menschen, der, wie im Film dargestellt, eine gute Person war und viel zu früh aus dem Leben schied. Sehenswert und taschentuchintensiv."

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