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A TOUCH OF SIN

A TOUCH OF SIN

Regie Jia Zhangke
Kinostart 16.01.2014
Genre Drama

Kritiken • A TOUCH OF SIN

16. Mai 2013 | A TOUCH OF SIN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Der Film versinkt laut Michael Kienzl nicht "in der Hoffnungslosigkeit. So brutal und deprimierend er teilweise ist, bleibt gerade durch Jia Zhangkes facettenreiche Erzählweise immer wieder Raum für komische, zärtliche und auch fantastische Momente, die den Film zu sehr viel mehr machen als sozialrealistischer Schwarzmalerei. Dafür benötigt es manchmal nur kurze Augenblicke wie die surreale Begegnung mit einer Schlangenfrau."

17. Januar 2014 | A TOUCH OF SIN • Kritik • Die Welt

"Jia Zhangke filmt die Geschichten mit langen Plansequenzen und Kamerafahrten, die en passant fesselndes Gesellschaftspanorama einfangen", lobt Barbara Schweizerhof.

16. Januar 2014 | A TOUCH OF SIN • Kritik • TAZ

Lukas Foerster sieht in Jia Zhangke, der sich in seinen Filmen den einfachen Anworten verweigert und dessen Figuren immer etwas neben den "Problemen der Zeit" agieren, den vielleicht wichtigsten Vermittler der chinesischen Moderne.

16. Januar 2014 | A TOUCH OF SIN • Kritik • manifest

Björn Lahrmann schreibt: "Rächernarrative nach Shaw-Brothers-Bauart (der Titel ist an King Hus Wuxia-Klassiker EIN HAUCH VON ZEN angelehnt) treffen auf polemisch überhöhte soziale Gegebenheiten, also Armut, Korruption, Ausbeutung etc., bis es unweigerlich knallt."

16. Januar 2014 | A TOUCH OF SIN • Kritik • kunst + film

Anne-Katrin Müller resümiert: " Ein schroffer Felsbrocken von Film: In vier Episoden porträtiert Regisseur Jia Zhangke Erniedrigte, die sich an ihren Peinigern rächen – und zeichnet ein Panorama des heutigen China, wie es im Westen völlig unbekannt ist."

15. Januar 2014 | A TOUCH OF SIN • Kritik • cereality

Sobald "radikalste Gewalt das einzige probate Lösungsmittel zu sein scheint", vermengt der Film laut Timo Kießling "nicht nur die eruptiven Körperexzesse des John-Woo-Hongkong-Kinos, sondern bebildert die Kultur einer implodierenden Interessengemeinschaft zeitgemäß lakonisch, ja schwarzhumorig und wuchtig im Sinne zugleich schwer wie leicht zu goutierender Unterhaltung, die wie ein Feuerwerk euphorisiert."

31. Dezember 2013 | A TOUCH OF SIN • Kritik • programmkino.de

Der Regisseur hält mit Kritik an den sozialen Verhältnissen in seiner Heimat nicht hinter dem Berg, stellte Oliver Kaever fest. "Im Gegenteil: A Touch Of Sin verquickt virtuos ein düsteres Sozialdrama mit den blutigen Exzessen des Wuxia-Genres."

17. Juni 2013 | A TOUCH OF SIN • Kritik • Die Presse

"Jia Zhangkes vielschichtiges und immer wieder verblüffendes Zeitbild zieht eine keineswegs optimistische Bilanz, aber", laut Christoph Huber weiß der Regisseur, "dass Resignation keine Lösung ist. Zu den wichtigsten Regisseuren der Gegenwart hat sich der Chinese hochgearbeitet, weil er etwas erzählen kann, was schwer zu fassen ist: Wandel."

18. Mai 2013 | A TOUCH OF SIN • Kritik • outnow.ch

A TOUCH OF SIN zeigt, "wie Geld einen korrumpieren kann und wie die zahlreichen Unterprivilegierten darunter leiden müssen. Der Film wird jedoch das Opfer eines zu starken Beginns und kommt danach nur noch schleppend voran. So mag man in den brutalen Szenen kurz aufhorchen, doch ist dies zu wenig, um am Ende wirklich aufgerüttelt zu sein."

18. Mai 2013 | A TOUCH OF SIN • Kritik • sennhauser.ch

Michael Sennhauser sah einen Film, "der das ganze Können und Wissen eines geübten Filmemachers mit seinem Spass am Kino kombiniert, höchst wirkungsvoll. Aber damit natürlich auch höchst manipulativ. Dass das alles zunächst ganz selbstverständlich als innerchinesische Problemfelder geschildert wird, lässt darauf schliessen, dass der Film nicht in erster Linie für ein westliches Festivalpublikum gemacht ist."

18. Mai 2013 | A TOUCH OF SIN • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh schaut auf die hypermoderne Verrohung, die der Film thematisiert. "Vehementer, fantastischer und (genre-)gewaltorientierter als in der Vergangenheit beschreibt Jia Zhangke die Verrohung einer Gesellschaft, die sich an neuen Kapitalverhältnissen und deren Krisen orientiert."

18. Mai 2013 | A TOUCH OF SIN • Kritik • Der Spiegel

Bemerkenswert findet Andreas Borcholte "an Jias Film sind nicht nur seine atemberaubende Bildsprache und ein im chinesischen Kino eher rarer, sehr schwarzer Humor. Vor allem, dass er offenbar die staatliche Zensur passiert hat, obwohl er so ziemlich jeden sozialen Missstand des fernöstlichen Reichs mehr oder weniger subtil anprangert."

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