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HELI

HELI

Regie Amat Escalante
Kinostart 18.09.2014
Genre Drama

Kritiken • HELI

16. Mai 2013 | HELI • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Irgendwo zwischen Schönheit und Gewalt kommt Regisseur Amat Escalante die ersehnte Wirkung abhanden, meint Till Kadritzke. "Die diffusen Bezüge zu unschuldiger, frustrierter oder dysfunktionaler Sexualität und der manchmal sehr gezwungene Rückgriff auf surreale Elemente sind Ausdruck einer filmischen Ambition, die Heli nicht unbedingt guttut. Amat Escalante sucht nach dem Schock der Unmittelbarkeit, gefällt sich aber doch zu sehr in deren eigenwilliger Ästhetisierung und bringt beides zu selten wirkungsvoll zusammen."

19. September 2014 | HELI • Kritik • TAZ

HELI ist oftmals allzu kalkuliert, findet Lukas Foerster, dennoch konnte er den Film nicht einfach wieder abschütteln. Denn "manchmal durchschaut man im Kino eine Manipulation und kann trotzdem nicht anders, als sich manipulieren zu lassen."

18. September 2014 | HELI • Kritik • kunstundfilm.de

Für Lydia Starkulla ist der Film "ein harter Brocken: Um diesen Film zu verkraften, braucht man ein dickes Fell. Regisseur Escalante zeigt Brutalität als derart normal und allgegenwärtig, dass sie einem tief unter die Haut geht. Dabei wird sie nie zum Selbstzweck; der Film berührt nie die Grenze zum torture porn, der Grausamkeiten genüsslich ausmalt."

18. September 2014 | HELI • Kritik • artechock.de

Rüdiger Suchsland entdeckt reinen Nihilismus. "Der mexi­ka­ni­sche Regisseur des Films, Amat Escalante (Los Bandidos) entfaltet dieses Panorama in ruhig und präzis erzählen Moment­auf­nahmen, die zugleich entspannt sind und dabei überaus dicht viele Infor­ma­tionen trans­por­tieren, deren Bedeutung sich oft erst rück­bli­ckend erschließt. Zugleich erfährt man viel über Land und Gesell­schaft."

16. September 2014 | HELI • Kritik • filmtabs.de

Günter H. Jekubzik ist begeistert. "Eine Gewalt, die schwerer erträglich als in aktuellem Hollywood-Schund ist, aber wohl leider ziemlich nahe dran am realen Leben in Mexiko. Gleichzeitig ein fein gezeichnetes Psychodrama zwischen Heli und seiner Frau, eine erotische Story um die ermittelnde, sexuell frustrierte Polizistin, eine erschütternde Ansicht vom völligen Verfall der Moral."

11. September 2014 | HELI • Kritik • negativ-film.de

Dennis Vetter lobt die Inszenierung. "Weil HELI eine Geschichte erzählt, der man bereits begegnet ist, wird das Auge wach für Nuancen. Stil wird hier sichtbar als großes Gespür für Zeit und mise-en-scène, für Figurenarrangements, für Nähe und Distanz, für das starke Bekenntnis dazu, dass die Menschen in dieser vertrauten Erzählung eben nicht die gleichen sind, sondern andere, neue, einzigartige."

15. August 2014 | HELI • Kritik • filmrezension.de

Der Film ist laut Michael Dlugosch "großartiges Erzählkino, das die Selbstjustiz als letzte Form des Widerstands vor dem Fatalismus versteht, nicht etwa gutheißt. Wobei die Selbstjustiz-Szene nur der Schlusspunkt ist hinter einer ausdifferenzierten, klugen Story über menschliche und mitmenschliche Beziehungen am Rande des Zusammenbruchs angesichts von Gewaltexzessen."

16. Juli 2014 | HELI • Kritik • programmkino.de

HELI ist nach Miss Bala (Miss Bala Trailer) und The Counselor (The Counselor Trailer) "der nächste Film, der ein seit Jahren akutes Problemfeld aufzeigt, dass in der breiten Öffentlichkeit dennoch kaum Aufmerksamkeit findet. Allein das macht HELI zu einem wichtigen Film, der aber vor allem auch als Film außerordentlich ist: Schwer zu ertragen, aber unbedingt sehenswert.".

17. Juni 2013 | HELI • Kritik • ray-magazin.at

Der Regisseur verzichtet laut Pamela Jahn "wohlweislich auf ausgewaschene sozial-realistisch verankerte Klischees und schafft vielmehr eine beklemmende Atmosphäre, die manchmal so schmerzhaft echt wirkt, dass man nicht selten den Blick abwenden möchte, wenn das Geschehen auf der Leinwand allzu brutal wird."

17. Mai 2013 | HELI • Kritik • sennhauser.ch

HELI hat Michael Sennhauser erschüttert und mehrfach ratlos zurückgelassen. "Da ist einerseits der spürbare Gestaltungswille, die ausgeklügelte, irritierende Kameraführung, die stets mittendrin oder knapp im Hintergrund verharrt und sogar von Schnitt zu Schnitt die subjektive Distanz zu den Figuren verändern kann. Und andererseits eine ganze Reihe von irritierend skurrilen Momenten, die sich weder im erzählerischen Zusammenhang noch aufgrund externer Überlegungen erschliessen."

17. Mai 2013 | HELI • Kritik • Der Tagesspiegel

"Am besten funktioniert der Film als leidenschaftliche Anklage gegen die totale soziale Dekonstruktion, die der mexikanische Drogenkrieg ausgelöst hat", schreibt Jan Schulz-Ojala. "Narrativ wirkt seine Sprunghaftigkeit dagegen eher ungeschickt als unkonventionell."

17. Mai 2013 | HELI • Kritik • outnow.ch

Der Film ist "ein zweischneidiges Schwert geworden. Den Liebhabern von anspruchsvoller Unterhaltung ist die Sache mal wieder zu brutal und fast schon zu sehr 08/15, während die anderen mit der Schnittfaulheit der Macher Mühe haben werden."

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