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THE PAST

THE PAST

Regie Asghar Farhadi
Kinostart 30.01.2014
Genre Drama, Liebesgeschichte

Kritiken • THE PAST

18. Mai 2013 | THE PAST • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Laut Michael Kienzl ist Asghar Farhadi "kein Formalist. Vielmehr setzt er auf präzise, der Wirklichkeit verpflichtete Beobachtungen, die vor allem von den Dialogen sowie dem Spiel der Darsteller getragen werden. Die Handlungsstruktur folgt dabei fast exakt dem Muster von NADER UND SIMIN, EINE TRENNUNG (NADER UND SIMIN, EINE TRENNUNG Trailer). Zunächst tastet sich der Film eher behutsam an ein Szenario heran, als dass eine wirkliche Story mit vorgegebener Richtung in Gang kommt."

30. Januar 2014 | THE PAST • Kritik • kunst + film

"In ihrer konzentrierten Intensität erinnern seine Kammerspiele an die seines Vorbilds Ingmar Bergman: Wie der schwedische Regisseur wählt Farhadi schlichte Ausgangssituationen, die er mit präziser Beobachtung zwischenmenschlicher Reaktionen zu Parabeln von universeller Gültigkeit ausbaut", so Renée-Maria Richter.

30. Januar 2014 | THE PAST • Kritik • TAZ

Mit jeder neuen Schicht, die der Regisseur von der Vergangenheit seiner Figuren in dieser Familiengeschichte aus dem multinationalen Frankreich freilegt, wird auch ein Moment von Kultur erkennbar, schreibt Bert Rebhandl.

30. Januar 2014 | THE PAST • Kritik • perlentaucher.de

Der Film erstickt "bisweilen an seinem Hang zur Symbolik", schreibt Friederike Horstmann. "Trotz aller symbolischer Verweise beeindruckt freilich Farhadis handwerkliche Souveränität und sein strippenziehendes Geschick für beiläufig inszenierte Dialog."

30. Januar 2014 | THE PAST • Kritik • artechock.de

Le passé kann laut Nora Moschuering "überall spielen, der Ort ist ganz gleich, denn der Film handelt ganz allgemein von der Verbin­dung und Trennung von Menschen, erzählt vom Fluss und den Bewe­gungen mensch­li­cher Bezie­hungen und das passiert selten so gekonnt und großartig wie bei Farhadi."

29. Januar 2014 | THE PAST • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzik ist begeistert. Dem Regisseur "gelang ein ungemein bewegendes Psychogramm moderner Familienkonstellationen, ein Psychothriller um Schuld und heftige Gefühle, eine vorsichtige Moral-Suche zwischen Orient und Westen."

28. Januar 2014 | THE PAST • Kritik • filmgazette.de

"Farhadi beweist einmal mehr, dass er ein Regisseur ist, der sich darauf versteht, hervorragendes Handwerk ganz in den Dienst seiner Erzählung zu stellen. Wurde in Nader und Simin noch viel mit der Handkamera gedreht, bleibt die Kamera in Le passé überwiegend statisch und ruhig", schreibt Nicolai Bühnemann.

28. Januar 2014 | THE PAST • Kritik • Die Welt

Cosima Lutz sah einen Film, der in seinen Aussagen nicht allzu beunruhigend ist, zumal er "formal nicht über seinen akkuraten Realismus" hinaus kommt. Das Spiel "mit verdächtigen Requisiten und streitendem Personal" könnte Asghar Farhadi außerdem "solidem Boulevardtheater abgeguckt haben."

07. Januar 2014 | THE PAST • Kritik • manifest

Asghar Farhadis Nachfolger zum lob- wie preisüberhäuften NADER UND SIMIN, EINE TRENNUNG (NADER UND SIMIN, EINE TRENNUNG Trailer) ist laut Björn Lahrmann "erneut ein Autorenwerk klassischen Zuschnitts, nach allen Regeln der aristotelischen Kunst verfertigt; nur die Iranfrage bleibt unbeantwortet als einzige Leerstelle im sonst wahrlich lückenlosen Skript."

30. Dezember 2013 | THE PAST • Kritik • filmtogo.net

"Selbst wenn das Bild dann irgendwann schwarz wird, kann man sich immer noch nicht Luft holend bequem zurücklehnen", schreibt Denis Sasse. "Hier gibt es kaum Erleichterung, nur Wahrheiten. Der Film beginnt wie er endet: angespannte Gefühle, zornige Gemüter. Das Leben hält nicht immer ein Happy End parat."

01. Juli 2013 | THE PAST • Kritik • programmkino.de

"Wie in NADER UND SIMIN, EINE TRENNUNG (NADER UND SIMIN, EINE TRENNUNG Trailer) erweist Asghar Farhadi sich einmal mehr als großartiger Geschichtenerzähler, der komplexe Themen unglaublich spannend präsentiert und famos mit feinsinnigem Gespür für seine Figuren fasziniert", schreibt Dieter Oßwald.

18. Juni 2013 | THE PAST • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal sah "eine hochkomplexe Geschichte um Schuld und vor allem Schuldannahmen, die der Film nicht letztgültig klärt – er nähert sich nur immer mehr dem an, was die Wahrheit sein könnte."

21. Mai 2013 | THE PAST • Kritik • Die Zeit

Perfektion fällt Wenke Husmann als erstes in Zusammenhang mit THE PAST ein. Angefangen bei Bild und Ton bis zur Regie und den Schauspielern, alles ist perfekt choreografiert. Ein Meisterstück.

21. Mai 2013 | THE PAST • Kritik • ray Filmmagazin

Thomas Abeltshauser schreibt: "Man muss es ohne Übertreibung einen großen Wurf nennen, der Farhadi gelungen ist, ein souverän erzähltes Melodram um eine fünf Personen, ihre Verwicklungen, Gefühle und Motivationen, ein verzwicktes Geflecht familiärer Strukturen einer französisch-iranischen Patchworkfamilie im heutigen Paris."

21. Mai 2013 | THE PAST • Kritik • outnow.ch

"Farhadi vertraut seiner Geschichte und seinen Darstellern vollauf, so dass er bis zum Abspann auf jegliche Musik verzichten kann. Die braucht es nicht, denn die Emotionen sind auch so da - was insofern besonders respektabel ist, als Farhadi hier in einer Sprache gedreht hat, der er selbst nicht mächtig ist."

18. Mai 2013 | THE PAST • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh lobt den Regisseur: "Die scharfe Beobachtungsgabe des Iraners, sein Talent für Dialoge zeichnet auch seinen ersten in Frankreich realisierten Film aus. Alltagssituationen kippen schlagartig in Auseinandersetzungen um ... THE PAST liefert sehr achtbares, versiert inszeniertes Qualitätskino, das sich im letzten Drittel in einem überkonstruierten Plot ein wenig verheddert."

17. Mai 2013 | THE PAST • Kritik • Die Welt

Als sensationell bezeichnet Hanns-Georg Rodek den Film. Der Kritiker entdeckt die "völlige Abkehr von der simplen Heldenperspektive Hollywoods". Der Film versetzt der Zuschauer "von Szene zu Szene in einen anderen, und am Ende haben wir mit nicht weniger als fünf Personen gelitten, sind über ihre Handlungen erschrocken, haben ihre Motivation verstanden und ihnen vergeben, obwohl – altmodisch gesagt – ihre Sünden keine lässlichen waren."

17. Mai 2013 | THE PAST • Kritik • Der Spiegel

Lars-Olav Beier bezeichnet THE PAST als Triumph. Der Kritiker sah einen großartigen Film "über das Gefühl der Entwurzelung und Heimatlosigkeit, das sich im Zuge eines Trennungsprozesses bei allen Beteiligten einstellt."

17. Mai 2013 | THE PAST • Kritik • sennhauser.ch

Michael Sennhauser ist begeistert. "Zweieinhalb Stunden lang fällt kein falscher Satz, gibt es keinen Blick, der nicht vom Regisseur geprägt und inszeniert ist. Die Darsteller gehen unter Asghar Farhadis Anleitung einmal mehr völlig auf in den Rollen, und die Geschichte könnte überall spielen, in jeder Familie, überall, wo Menschen mit ihren eigenen Unsicherheiten fertig werden müssen und mit denen ihrer nächsten."

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