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WARA NO TATE - DIE GEJAGTEN

WARA NO TATE - DIE GEJAGTEN

Regie Takashi Miike
Kinostart 10.07.2014
Genre Thriller

Kritiken • WARA NO TATE - DIE GEJAGTEN

11. Juli 2014 | WARA NO TATE - DIE GEJAGTEN • Kritik • Die Welt

Täter und Opfer wechseln in Takeshi Miikes Film so oft die Rollen, dass dem Zuschauer laut Barbara Schweizerhof fast entgeht, "wie manipulativ und ironisch hier die Logik des modernen Rechtsstaats" aufgemischt wird. Der Zynismus, der Actionfilmen so gerne vorgeworfen wird, wird hier "derart auf die Spitze getrieben, dass er sich in Selbstreflexion verwandelt."

11. Juli 2014 | WARA NO TATE - DIE GEJAGTEN • Kritik • gamona

"Als ästhetisch überaus stilsicherer Hochglanz-Thriller, zunächst im Anschein gepflegter Blockbuster-Unterhaltung, verzichtet er nach einigen Spannungshöhepunkten auf Actionszenen und trampelt dabei psychologisch auf der Stelle. Dem Film geht, so reizvoll seine Prämisse auch ist, vorschnell die Puste aus", schreibt Rajko Burchardt.

11. Juli 2014 | WARA NO TATE - DIE GEJAGTEN • Kritik • artechock

Es fällt laut Tim Slagman "schwer, den alten Takashi Miike in diesem hoch budge­tierten und nach den Formeln der eini­ger­maßen entspannten Konsu­mier­bar­keit ange­fer­tigten Films wieder­zu­er­kennen. Aber mit der zuneh­menden Entschleu­ni­gung von Montage und Bild­ef­fekt bei gleichz­ei­tiger Zuspit­zung des emotio­nalen Gehalts formu­liert er, wenn auch schwer erkennbar, dessen drama­tur­gi­sche Klischees behutsam um."

09. Juli 2014 | WARA NO TATE - DIE GEJAGTEN • Kritik • TAZ

WARA NO TATE durchzieht laut Thomas Groh "eine tiefe Skepsis gegenüber den zivilisierenden Mechanismen." Dass diese Skepsis nicht nur als filmischer Effekt zu sehen ist, "sondern sich tatsächlich auch als Kommentar verstehen lässt", macht die Stärke des Films aus und rückt ihn "in die Nähe der großen Paranoia-Thriller."

09. Juli 2014 | WARA NO TATE - DIE GEJAGTEN • Kritik • press-play.at

Zynische Twists "verleihen dem Handlungskonstrukt eine innere Dynamik und Doppelbödigkeit, aus denen ein geschliffener Psychothriller, pechschwarze Satire oder bissige Gesellschaftskritik hätte hervorgehen können.", schreibt Lida Bach. "Miike weiß das und will alles und das auf einmal. Unfähig oder unwillig eine Richtung einzuschlagen, stagniert die sarkastische Hardboiled-Fiction."

09. Juli 2014 | WARA NO TATE - DIE GEJAGTEN • Kritik • epd-film.de

Jörg Buttgereit schreibt: "Die für japanisches Genrekino typisch holzschnittartige Deutlichkeit, mit der die Protagonisten ihre Befindlichkeiten ausformulieren, rücken das dramatische Geschehen für westliche Zuschauer vielleicht etwas zu sehr in die Nähe des Kitschs. Der moralische Grundton des Films wird durch diese ungehemmte Expressivität der Schauspieler umso eindringlicher."

11. Juni 2014 | WARA NO TATE - DIE GEJAGTEN • Kritik • programmkino.de

"Ein herausragender Film", schreibt Michael Meyns. Denn Takashi Miike formt aus einem rudimentären Plot "nicht nur ein spannendes Drama, sondern vor allem eine komplexe Studie über Moral, Rachegedanken und das Selbstverständnis eines Rechtstaates."

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