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JUNG UND SCHÖN

JUNG UND SCHÖN

Regie Francois Ozon
Kinostart 14.11.2013
Genre Drama

Kritiken • JUNG UND SCHÖN

16. Mai 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Für Frédéric Jaeger bleibt der Film "auf allen Ebenen routiniert-ungreifbar, wie die den Soundtrack prägenden Chansons wird so sanft säuselnd das Leid besungen, dass man nachher nicht mehr weiß, ob die Melancholie je angebracht war. Gleichzeitig ist die Übertragung der jugendlichen Offenheit, des noch nicht Festgelegten, des Schwebenden auf besonders adäquate Weise geglückt."

14. November 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • Der Tagesspiegel

Die "Nichtgeschichte", wie Jan Schulz-Ojala den Inhalt von JUNG UND SCHÖN nennt, wird von Francois Ozon in einem leicht amüsierten Ton erzählt. Dazu bietet Pascal Martis Kamera die perfekten Bilder.

14. November 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • Berliner Zeitung

Der Regisseur erzählt die Geschichte laut Harald Jähner durch die vier Jahreszeiten, wodurch sie in "einen formalen Rahmen" gepresst wird. Das gibt dem Film, der eigenlicht ein Drama ist, eine gewisse Leichtigkeit.

14. November 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • Die Welt

Obwohl sich der Regisseur weder in Motive verbeißt noch irgendein Urteil über die Protagonisten fällt, bietet JUNG UND SCHÖN durch die Haltung der Menschen sehr viel Moral, findet Peter Praschl.

14. November 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • artechock.de

Prosti­tu­tion wird für die Protagonisten laut Gregor Torinus "zu einer Art von Selbst­er­fah­rungs­trip auf ihrem Weg ins Erwach­se­nen­da­sein." Ingesamt ist JUNG UND SCHÖN "bei all seiner Zeige­freu­dig­keit von einer fast spröden Nüch­tern­heit."

13. November 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • Der Spiegel

Christian Buß empfand den Film als eine reflektierende Überarbeitung von Luis Bunuels Belle de Jour. Ebenso wie dieser Film verzichtet JUNG UND SCHöN auf eine "eindeutige moralische Einordnung", weshalb er sich auch nicht als Debattenbeitrag um das Prostitutions-Verbot instrumentalisieren lässt.

13. November 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • filmtabs

Isabelles "radikaler Schritt in Unabhängigkeit, sexuelle Selbstbestimmung und Erwachsensein provoziert komische bis dramatische Reaktionen der Umwelt. Das spannende Experiment gestaltet der französische Meisterregisseur mit großer Sicherheit und unterschiedlichen Stimmungen über vier Jahreszeiten hinweg", schreibt Günter H. Jekubzik.

08. November 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • pressplay

"In sich genommen ist Jung & Schön vor allem ein Werk über das Erwachsenwerden, über oberflächlich scheinbar gut funktionierende bürgerliche Familienstrukturen und über den freizügigen Umgang mit Sexualität", schreibt Martina Brenner.

28. Oktober 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • filmering.at

Der Film ist laut Christopher Gratz "ein tiefschichtiges Erotikdrama geworden. Eindringliche Charaktere hinterlassen bleibenden Eindruck und der Regisseur lässt die Zuseher gerade so nah an die Hauptfigur heran, dass zwar eine spürbare Verbindung zu jener entsteht, sie aber trotzdem ihr eigenes Urteil schaffen können."

23. Oktober 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • filmgazette.de

"Ein junges Mädchen prostituiert sich, nicht aus Not oder Zwang, es wird weder moralisiert noch pathologisiert", schreibt Carsten Happe. "Jung & schön erzählt schnörkellos und doch raffiniert, insbesondere gegen Ende, und mit großer Souveränität von einem undurchschaubaren Charakter, subtil und unverwechselbar, nun ja: französisch. Ozon eben."

19. September 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • programmkino.de

JUNG UND SCHöN wirkt "bisweilen etwas unbestimmt, etwas oberflächlich, bleibt dabei aber stets interessant", findet Michael Meyns. Francois Ozon "setzt gezielt Brüche ein, lässt nostalgische Chansons die Handlung kommentieren und schafft es auch mit einem für seine Verhältnisse kleinen Film zu faszinieren."

21. Mai 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • Die Zeit

JEUNE ET JOLIE ist laut Wenke Husmann ein mit Leichtigkeit inszenierter Film, bei dem der Zuschauer das Geschehen zwar beobachtet, das er jedoch nicht verstehen muss.

21. Mai 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • outnow.ch

"Ozon ist es aber als Pluspunkt anzurechnen, dass er sich differenziert und nicht moralisierend mit dem delikaten Thema "weibliche Sexualität" auseinandersetzt - auch wenn er die dunklen Seiten der Prostitution wohl etwas gar nebensächlich darstellt. Zudem hat sein Film auch immer wieder mit etwas stark überzeichneten Klischees zu kämpfen."

21. Mai 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • Berliner Zeitung

Angesichts der Geschichte um ein junges Mädchen, dass sich aus einer inneren Leere her prostituiert, hätte Anke Westphal etwas mehr erwartet. Doch der Regisseur legt eine eher unspektakuläre Arbeit vor.

17. Mai 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Cristina Nord verfällt der Regisseur "seinem Plot und der Schönheit der Hauptfigur zu sehr, als dass er in den Blick bekäme, wie tief das Dilemma reicht."

17. Mai 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala fand den Film langweilig. Francois Ozon interessiert der Charakter der Figur weniger, "in nahezu jeder Einstellung [ist sie] dekorativ zu sehen merkwürdig unkonturiert."

17. Mai 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • ray-magazin.at

Laut Pamela Jahn verliert der Film "nach einem merkwürdig fesselnden ersten Teil leider gegen Ende hin zunehmend an Schwung – wäre da nicht Charlotte Rampling, die einer durchaus beeindruckenden Marine Vacth in der Rolle der Isabelle noch immer, wenn auch nur für wenige kostbare Minuten, die Show zu stehlen vermag."

17. Mai 2013 | JUNG UND SCHÖN • Kritik • sennhauser.ch

Michael Sennhauser sah "eine nüchterne filmische Utopie, untermalt von vier sentimentalen Liebeschansons aus der Perspektive einer Frau und einem Rimbaud-Gedicht. Geglieder ist das in vier nach den Jahrezeiten benannte Kapitel und filmisch ist das alles impécable, sauberes Handwerk auf höchstem Niveau. Aber der Film bleibt ein Essay, von durchdachter Konsequenz ist er weit entfernt."

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