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ONLY GOD FORGIVES

ONLY GOD FORGIVES

Regie Nicolas Winding Refn
Kinostart 18.07.2013
Genre Thriller, Drama, Actionfilm

Kritiken • ONLY GOD FORGIVES

22. Mai 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Frédéric Jaeger findet ONLY GOD FORGIVES großzügig, er "bietet sich und seine eigene Meta-Ebene gleichzeitig an. Der Minimalismus der abstrakten Gestaltung kann stets als Entkernung oder als Verdichtung verstanden werden: Ist das Sein, die Essenz des Kinos noch enthalten, oder ist gerade das abhanden gekommen, verschluckt? Nicolas Winding Refn macht Filme, die mit sinnlichen, körperlichen Effekten wuchern. Ist das wirklich nihilistisch, oder nicht doch eher maximal positivistisch? Es ist ein Fest."

26. Juli 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • wieistderfilm.de

"Only God Forgives ist sexy, brutal und bannt dank großartiger Lichtsetzung, Kameraarbeit und Musikuntermalung mit einem faszinierenden Hang zum Surrealismus. Mindestens eine gelungene cineastische Selbstbefriedigung, und mehr muss es eigentlich auch gar nicht sein", findet Philipp Stroh.

19. Juli 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • kunst + film

"Die Gewaltbilder sind von ikonischer Qualität und haben mitunter geradezu biblische Wucht", schreibt Katharina Granzin. "Schwer zu sagen, was das alles soll und was es uns sagt; oder, ob es das muss. Only God Forgives ist ein großartig gefilmter, hervorragend gespielter, atmosphärisch faszinierender Film mit fast hypnotischer Wirkung."

18. Juli 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • TAZ

Cristina Nord achtet den Regisseur für seinen Mut, ONLY GOD FORGIVES gedreht zu haben. Doch sollte der Zuschauer weniger wohlwollend auf den Film blicken, würde dieser taumeln.

18. Juli 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • derFreitag

Klaus Raab sah einen Film, der über seine gesamte Laufzeit mit seinen Bedeutungen schwanger geht, diese aber nicht zur Welt bringt. Am Ende von ONLY GOD FORGIVES bleibt Ambivalenz.

17. Juli 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • Der Spiegel

Gerade weil ONLY GOD FORGIVES derart ungenießbar ist, ist er für Hannah Pilarczyk einer der "sehenswertesten Filme des Jahres." Bemerkenswert ist auch, dass dieser Rache-Thriller ganz ohne Thrill auskommt und Erzählstränge auch mal ins Leere führen lässt.

16. Juli 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • Die Presse

Christoph Huber sah mit ONLY GOD FORGIVES einen virtuos inszenierten Albtraum, in dem besonders Kristin Scott Thomas mit ihrer Obszönität verblüfft.

16. Juli 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • filmtabs

"Griechische Tragödie und Shakespeare werden zusammen „gerefnt", irgendwo in diesen Gängen" versteckt sich laut Günter H. Jekubzik "David Lynch. Surreale Visionen und ein dauerndes Dröhnen in Bild und Ton bringen unbewusste Ängste in Bildform. Das atmosphärische Schweben der einzelnen Szenen geht einher mit einer extrem rasanten Erzählung zwischen den Sequenzen."

15. Juli 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • pressplay

"Refn kommt mit diesem Werk nicht wirklich an die Genialität von Drive (Drive Trailer) heran", meint Daniela Braunshofer, "doch die einzigartige Faszination und die düstere Atmosphäre von Only God Forgives sind durchwegs positiv zu erwähnen und einen Filmbesuch wert. Auch die Wahl der Schauspieler überzeugt und die Zusammenarbeit von Gosling und Refn hat ja schon einmal zu einem tollen Erfolg geführt."

08. Juli 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • filmgazette.de

"Die entrückten Bilder von Only God Forgives ergeben einen hübschen, vielversprechenden Trailer, aber statt der gesamten, immer quälenderen 90 Minuten sollte man vielmehr einen Blick in El Topo oder Montana Sacra, Jodorowskys Meisterwerke aus den Siebzigern, werfen und den eigentlich immens talentierten Nicolas Winding Refn diesmal in der Fankurve stehen lassen", so das Fazit von Carsten Happe.

01. Juli 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • ray Filmmagazin

Pamela Jahn schreibt: "Tatsächlich kann man, wenn man es darauf anlegt, in Only God Forgives alle Vorurteile bestätigt finden, die man grundsätzlich gegen das kapriziöse, blutrünstige Kino von Nicolas Winding Refn hegen kann. Und wenn es im Vorführsaal noch eine Gerechtigkeit gibt, dürfte bereits jetzt feststehen, dass der Film nicht der Wiederholungserfolg wird, auf den so viele gehofft haben. Im Gegenteil."

03. Juni 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • programmkino.de

Trotz des vielen Blutes bewirkt der Film laut David Siems vor allem eines: "Zeitlupenartige Szenen zu entwerfen, die trotz ihrer Unbeweglichkeit jene größtmögliche Bedrohung und Gefahr ausstrahlen, dass man nur schwer ruhig auf dem Kinositz verharren kann."

03. Juni 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • programmkino.de

Dieter Oßwald schreibt: "Als unfreiwillig komische Satire hat dieser Brutalo-Ödipussi freilich allemal Unterhaltungswert und auch wer Mutproben im Kino mag, kommt auf seine Kosten – sofern er die Augen bei den Folterszenen, entgegen der polizeilichen Aufforderung, nicht schließt."

24. Mai 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • filmering.at

Anhand des Style over substance-Vorwurfs vergleicht Alexandra Zawia ONLY GOD FORGIVES mit DRIVE (DRIVE Trailer). Dieser, "(nicht nach einem Drehbuch von Refn selbst) hob das Stilprinzip hoch an, war aber mit Substanz balanciert. Im selbst verfassen Only God Forgives dagegen multipliziert sich Refns Stil (und seine eigene Stilverliebtheit) wie ein exzessiver Parasit, der jeglicher Substanz ihre Kraft aussaugt."

23. Mai 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • Die Presse

Christoph Huber sah ein in blutrotes Licht getauchten Action-Albtraum, "der fast wortlos (aber zu opernhaftem Soundtrack von Cliff Martinez) und in sorgfältig komponierten Tableaus eskaliert."

23. Mai 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • Berliner Zeitung

Anke Westphal kann dem Film wegen der expliziten Gewalt nicht viel abgewinnen. Der Film bieten dem Regisseur den "Anlass, seine Figuren immer neue, rötlich im Dunkel schimmernde Räume zu durchschreiten und ihre Gesichter vor immer neuen, raffiniert ausgeleuchteten Hintergründen aufscheinen zu lassen – bis eben geschlagen, gefoltert und getötet wird."

23. Mai 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • Der Tagesspiegel

Für Jan Schulz-Ojala ist ONLY GOD FORGIVES eine herbe Enttäuschung; der Regisseur mag "dem Leinwandgemetzel noch so viel religiösen Überbau hinzuplaudern wollen. Zu statuarisch die meist zeitlupenlangsam einherschreitenden Schurken in vorzugsweise blutrot ausgeleuchteter Szenerie und nirgendwo eine Figur, in deren Leid man hineinschlüpfen könnte; Katharsis gehört schließlich auch zum Genre."

23. Mai 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • Die Tageszeitung

Laut Cristina Nord nutzt der Regisseur "Versatzstücke des ostasiatischen Martial-Arts-Kinos, es gibt einige Kickboxszenen und eine Figur, die das Schwert virtuos führt. Doch die Genreelemente wirken, als hätte Winding Refn sie absichtsvoll in den Halbschlaf versetzt. Er zerstückelt die Rachegeschichte, um die der Film sich dreht, und zerdehnt die einzelnen Teile dann kunstvoll."

22. Mai 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • Der Spiegel

Laut Andreas Borcholte verknüpft der Regisseur "kunstvoll Stilelemente des asiatischen Rache-Dramas mit den westlichen Hyperrealismen von David Lynch oder Alejandro Jodorowsky." Wie der Kritiker meint, erzählt Nicolas Winding Refn in "kühnen Farben und erlesenen, lange ausgekosteten Einstellungen".

22. Mai 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • Der Standard

Für Dominik Kamalzadeh geht es dem Filmemacher "weniger um erzählerische Dramatik; der Thriller gleicht mehr einer surreal-archaischen Fantasie in kunstvoll verlangsamten Szenen. ... Winding Refn erzeugt eine sublime Atmosphäre des Grauens wie David Lynch - von brütendem Stillstand, wüsten Gewaltexzessen zu fast satirischen Momenten wechselt er dann die Register."

22. Mai 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • outnow.ch

"ONLY GOD FORGIVES ist vom Optischen her ein richtiger Albtraum. Doch storymässig hat der Streifen sehr wenig Fleisch am Knochen, was auf allen Ebenen zu spüren ist und den Film immer mehr in die Länge zieht. Trotzdem hat er eine nicht abzusprechende Faszination, die einen dranbleiben lässt."

22. Mai 2013 | ONLY GOD FORGIVES • Kritik • sennhauser.ch

Rein filmisch ist der Film ein Trip, meint Michael Sennhauser, den der Zuschauer aber mögen muss. "Die Tableaus erinnern an Manga-Seiten, die Szenenabfolge ebenfalls. Und über dem Ganzen liegt ein dröhnender Soundteppich von Cliff Martinez, der oft direkt über Zwerchfell und Magen geht und kaum mehr über die Ohren. Die meisten Szenen spielen in Nacht und Dunkelheit, und das Licht hat fast immer einen Neonschein in gelb, blau oder rot."

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