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PARDÉ

PARDÉ

Regie Jafar Panahi
Kambozia Partovi
Kinostart 2013
Genre Drama

Kritiken • PARDÉ

15. Februar 2013 | PARDÉ • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"In Panahis Position wäre es ein Leichtes gewesen, einen Film zu drehen, der auf pathetische Weise seine Rolle als unterdrückter Künstler festigt", so Michael Kienzl. "Stattdessen entscheidet er sich für ein widerborstiges, schwer kategorisierbares Stück Kino, das seinen Zuschauer immer wieder an der Nase herumführt und verunsichert, aber auch amüsiert und berührt. Vereinnahmen lässt man sich mit so einem Film jedenfalls nicht."

15. Februar 2013 | PARDÉ • Kritik • Neue Zürcher Zeitung

Für Susanne Ostwald zeigt der Film nicht nur Flagge in Bezug auf Jafar Panahis Unterdrückung, der genial verschachtelt erzählte PARDé ist auch ein grossartiger "Film übers Filmen unter der Zensur".

15. Februar 2013 | PARDÉ • Kritik • outnow.ch

"Nach einem starken Anfang wird die Handlung teilweise etwas wirr, gibt es stellenweise doch zuviel doppelten Boden zu ergründen. Aber wenn man bedenkt, unter welchen Bedingungen der Film entstand und was dahintersteht, stört es nicht, noch lange über die eine oder andere Bedeutung nachdenken zu müssen. Ein erschütternder Film, sowohl politische Stellungnahme als auch eine sehr persönliche Inszenierung eines Eingesperrten."

13. Februar 2013 | PARDÉ • Kritik • perlentaucher.de

Lukas Foerster sah einen eindringlichen, fassungslos machenden Film, "ein Film, gegen den der restliche Wettbewerb erst einmal rückstandslos verblasst. Mir scheint, ein Grund dafür ist sein Verhältnis (eigentlich: sein Missverhältnis) zu den vorherigen Filmen seines (einen) Regisseurs. ... Solange die Situation ist, wie sie ist, bleibt Panahi ein verzweifelter Modernist, der das Gitter vor seinem Fenster nur vorübergehend, im Spiel, für die Dauer eines Films aufbrechen kann."

13. Februar 2013 | PARDÉ • Kritik • Der Standard

Der Film wirkt für Dominik Kamalzadeh "wie eine grimmige Variante eines Theaters des Absurden: Hinter einem heruntergerissenen Vorhang scheinen plötzlich Plakate aus Jafar Panahis Filmen auf, dann tritt der Regisseur selbst auf, während die anderen Figuren beginnen, sich um die Vorherrschaft in seinem Kopf zu zanken. Es gibt mehrere Perspektiven, Kameras, ja Realitäten in dieser Arbeit, gewiss wird jedoch vor allem eines: Sie handelt von Depressionen."

13. Februar 2013 | PARDÉ • Kritik • Die Tageszeitung

PARDé ist laut Andreas Fanizadeh ein "trotziger Kommentar zu einer Situation, die sich mit gängigen filmischen Mitteln kaum beschreiben lässt. ... PARDé ist unter den Bedingungen extremer Repression entstanden - surreal, ironisch, ruhig und beharrlich in seiner Haltung."

13. Februar 2013 | PARDÉ • Kritik • Die Welt

Das intime Psychogramm ist laut Hanns-Georg Rodek ein Film über den Mut und die Feigheit in der Unterdrückung. "PARDé ist ein höchst intimer Film, ein Psychogramm unter extremem Druck. Und es ist eine Momentaufnahme aus dem Leben eines Künstlers, der sich in seiner besten Schaffensperiode befindet und dem viele der Instrumente verweigert werden, mit denen er seine Kunst ausüben könnte."

13. Februar 2013 | PARDÉ • Kritik • Berliner Zeitung

Obwohl der iranische Regisseur Jafar Panahi auch diesmal nicht zur Berlinale durfte, war er durch seinen Film PARDé, der eindeutig eine Parabel auf seine Einsamkeit ist, dennoch anwesend, stellt Peter Uehling fest.

12. Februar 2012 | PARDÉ • Kritik • sophiesberlinale

"Im Gegensatz zu einigen Kollegen, die ich nach der Vorführung sprach, hat mich der Film begeistert. Je länger ich darüber nachdenke, desto besser gefällt er mir. Das einzige, dass ich Jafar Panahi hier anlasten könnte, wäre, dass er am Ende vielleicht etwas zu dick aufträgt, sich selbst zu stark als Opfer eines politischen Systems in den Mittelpunkt stellt. Pardé ist eben ein sehr persönlicher Film."

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