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MUTTER UND SOHN

MUTTER UND SOHN

Regie Calin Peter Netzer
Kinostart 23.05.2013
Genre Drama

Kritiken • MUTTER UND SOHN

13. Februar 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler "hat sich an diesen Stil doch mittlerweile so weit gewöhnt, dass er die wahrscheinlich einstmals intendierten Realismuseffekte nur noch als inszenatorische Behauptung wahrnimmt. So wird diesem scharfen und beachtenswerten Film, der die klassische, komplexe Kunst des Einfühlungsschauspiels meisterhaft zur Anwendung bringt, viel von seiner Brisanz geraubt."

28. Juni 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • Neue Zürcher Zeitung

Christina Tilmann lobt die großartige Hauptdarstellerin Luminita Gheorghiu. Selten trat laut Meinung der Kritikerin eine Hauptfigur so unsympathisch auf.

24. Mai 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • Die Welt

Der Mix aus einem Mutter-Sohn-Drama und einem fein skizzierten Porträt der Gesellschaft macht MUTTER UND SOHN zu einem fesselnden Film, schreibt Barbara Schweizerhof.

23. Mai 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • Der Spiegel

Die Filme aus Rumänien lasen sich laut Hannah Pilarczyk in den letzten Jahren als "Metaphern auf die postsozialistische Kondition Rumäniens". Mit MUTTER UND SOHN, der durch seine eindringliche Billanz besticht, wird die Bandbreite nun erfreulicherweise erweitert.

23. Mai 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • kunstundfilm.de

Für Hana Brockert hat der Regisseur "kein Sozial-, sondern ein Psycho-Drama gedreht; der Film fokussiert auf die wenigen Protagonisten und ihre hoffnungslos verkorksten Beziehungen untereinander. Sie werden mitleidlos kühl ausgestellt – und eine möglich positive Wendung am Ende nur vage angedeutet."

23. Mai 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz war fasziniert, dass MUTTER UND SOHN von so zutiefst unsympathischen Figuren dominiert wird - allen voran die überragend skrupellos agierende Hauptdarstellerin Luminita Gheorghiu.

23. Mai 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • getidan.de

Peter Claus sah eine Monster-Mutter. "Das eigene Ich ist das A und O, Gemeinwohl ein Fremdwort, Nächstenliebe allenfalls noch ein Stichwort für einen Witz".

23. Mai 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • perlentaucher.de

"Von Anfang an nervt der moralisierende, ressentimentgeladene Ton, den Mutter und Sohn anschlägt, die denunziative Geste, mit der Cornelia und ihre Freundin bloßgestellt werden", schreibt Elena Meilicke. "Richtig übel wird es dort, wo der Film sich bemüht, Barbus "Schwäche" als eine bestimmte Form der "Unmännlichkeit" zu präzisieren - als sei es Naturgesetz, dass starke Mütter entmannte Söhne produzieren."

22. Mai 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • filmgazette.de

Wolfgang Nierlin lobt den Regisseur. "Sein kleinteiliger, dichter Erzählstil, der von langen Handkamera-Einstellungen getragen wird und seine starke Spannung genauem Beobachten und Zuhören verdankt, lenkt die Aufmerksamkeit immer wieder auf Details und findet so zu einer enormen Vielschichtigkeit."

22. Mai 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • filmtabs

Günter H. Jekubzik schreibt: "Schon dass die „Opferung" eines Kindes nur als dramaturgischer Auslöser für einen wenig weltbewegenden Luxus-Konflikt inszeniert wird, macht Mutter und Sohn nicht unbedingt sympathisch. Genau wie seine Hauptfigur, die von Luminita Gheorghiu eindrucksvoll widerwärtig gespielt wird."

02. Mai 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • programmkino.de

Hendrike Bake lobt: "Schneidende Dialoge, die die psychologische Präzision von Bergmans Szenen einer Ehe mit den taktischen Manövern eines Politthtrillers verbinden, durchweg herausragende Darsteller und eine faszinierend schillernde Hauptfigur, machen Mutter und Sohn zu einem der vermutlich besten Filme des Jahres."

22. April 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • filmrezension.de

"Einfach ansehen sollte man sich, wie hintergründig und facettenreich in Mutter und Sohn eine eindringliche aber undogmatische Fiktion der gesellschaftlichen Zustände entsteht, die aller verständigen Einschätzung über Europas jüngsten Mitgliedstaat im ästhetischen und politischen Sinne souverän überlegen ist", so Nicolas Oxen.

12. März 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • sophiesberlinale

"Zwischenmenschlich passiert in CHILD´S POSE also jede Menge. Auf der Handlungsebene eher weniger. Die Szenen und Dialoge werden unerbittlich gedehnt, was sich mit unseren Sehgewohnheiten widerspricht und unsere Aufmerksamkeit mächtig auf die Probe stellt. Dennoch wirkt der fast zweistündige Film überraschend kurzweilig."

13. Februar 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • Die Zeit

Wenke Husmann sah ein Lehrstück über krankhafte Mutterliebe. Sie lobt die Hauptdarstellerin. "Luminita Gheorghiu für die Rolle der Cornelia zu besetzen, war ein echter Glücksgriff des Regisseurs. Sie ist in beinahe jeder Einstellung zu sehen, oft als Nahaufnahme. Und trotz ihrer zutiefst unsympathischen Einflussnahme auf Kosten der Gerechtigkeit für ein totes Kind schafft sie es, dem Zuschauer zu vermitteln, dass sie gar nicht anders handeln kann."

13. Februar 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • Berliner Zeitung

Für Anke Westphal ist CHILD´S POSE "Kino, das etwas will". Der Film wandelt sich von einer "Studie der rumänischen Oberschicht" zu einem Psychodrama. Dabei glänzt vor allem Luminita Gheorghiu in ihrer Hauptrolle als herrschsüchtige und unsympathische Cornelia.

12. Februar 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • outnow.ch

"CHILD´S POSE lässt sich nicht direkt mit einem Schlag in die Magengrube vergleichen, sondern mit einem wachsenden, unguten Gefühl im Bauch. Calin Peter Netzer konstruiert einen feinfühligen Albtraum, in dem nicht die Tat, sondern die Charaktere im Zentrum stehen."

12. Februar 2013 | MUTTER UND SOHN • Kritik • Die Welt

Jan Küveler ist begeistert. "Wenn der Film schließlich abrupt endet, die vermeintliche Holprigkeit des Drehbuchs und der dokumentarisch-neorealistischen Bilder längst einer Geschmeidigkeit gewichen, die sich allein der Haltung des Regisseurs und seiner Hauptfigur verdankt."

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