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GLORIA

GLORIA

Regie Sebastián Lelio
Kinostart 08.08.2013
Genre Drama

Kritiken • GLORIA

10. Februar 2013 | GLORIA • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Laut Till Kadritzke lotet der Regisseur "nicht die Möglichkeit von Liebe und Körperlichkeit im fortgeschrittenen Alter aus, sondern setzt sie voraus. Es geht ihm nur sekundär um die gesellschaftlichen Tabus, mit denen Sexualität jenseits der sechzig noch immer belegt ist. Vielmehr zeigt er die ganz individuelle Schwierigkeit auf, sich mitsamt der Jahr für Jahr schwerer werdenden Last der Vergangenheit auf Neues einzulassen und den in der Jugend wie selbstverständlich beschworenen Moment zu genießen."

09. August 2013 | GLORIA • Kritik • TAZ

Detlef Kuhlbrodt sah einen Wohlfühlfilm, der viele großartige Szenen bereit hält. Es hätte dem Kritiker jedoch besser gefallen, wenn GLORIA ein paar Perspektivwechsel geboten hätte.

08. August 2013 | GLORIA • Kritik • kunst + film

Vielleicht ist der Film "eine Parabel für Lelios Heimat oder auch nur das eindringliche vitale und deswegen mitreißende Porträt einer Frau, die sonst nicht mehr im Focus steht", schreibt Ingrid Beerbaum. "Glorias Stärke und Unbeirrtheit machen den Film zu einem Ereignis. Man ist ganz bei ihr, fühlt mit und sich gleichzeitig auch wohl."

07. August 2013 | GLORIA • Kritik • derStandard

Die dramatischen Momente wirken laut Dominik Kamalzadeh durch den eleganten und runden Stil von Regisseur Sebastián Lelio weniger bitter.

07. August 2013 | GLORIA • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala erinnert sich, wie GLORIA die diesjährige Berlinale aus der Mittelmäßigkeit hiefte und stellt fest, dass es immer noch die Bilder von Gloria und ihrem müden Körper sind, die ihm im Gedächtnis geblieben sind.

07. August 2013 | GLORIA • Kritik • filmtabs

"Das fesselnd ungewöhnliche Porträt Gloria lebt von seiner Hauptdarstellerin Paulina Garcia, die für ihre vielschichtige und intensive Figurenzeichnung im Februar verdientermaßen den silbernen Bären der diesjährigen Berlinale gewann", lobt Günter H. Jekubzik.

07. August 2013 | GLORIA • Kritik • pressplay

Martina Zerovnik schreibt: "Lelio ist ein ungeschminkter, liebenswürdiger und erbauender Film gelungen, der weder das Blaue vom Himmel verspricht, noch die Hölle auf Erden zelebriert. Gloria ist eine Figur, die an der Einsamkeit ihres Lebens trägt, aber nicht daran zerbricht, sondern jede Möglichkeit ergreift":

01. August 2013 | GLORIA • Kritik • Der Spiegel

Die schüchterne und doch selbstbewusste Gloria eroberte das Herz von Oliver Kaever, der diesem mitreißenden Porträt über eine Frau auf der Suche nach dem Glück viele Zuschauer wünscht.

25. Juni 2013 | GLORIA • Kritik • filmering.at

"GLORIA zeigt eine starke Frau, die nicht aufgibt und trotz Niederlagen immer wieder neu anfängt!", schreibt Kathi Hinterheller und stellt außerdem fest: "Der Film wurde ohne Skrupel gedreht. Besonders bei den Sexszenen mit Rodolfo, wird dem Zuschauer kein Pardon genehmigt."

11. Februar 2013 | GLORIA • Kritik • Berliner Zeitung

Harald Jähner schreibt über zwei starke Frauen - Suzanne in DIE NONNE (DIE NONNE Trailer) und Gloria in GLORIA. Beide sind zwar sehr unterschiedlich, jedoch nähern sie sich dadurch an, dass beide gegen ihr Schicksal aufbegehren.

11. Februar 2013 | GLORIA • Kritik • Der Tagesspiegel

Endlich kommt mit GLORIA Schwung in die Berlinale, stellt Christiane Peitz beglückt fest. Die Hauptdarstellerin Paulina García verdient allein aufgrund ihrer Discotanznummer den silbernern Bären.

11. Februar 2013 | GLORIA • Kritik • Sennhausers Filmblog

"Lelio erweist sich als klares Talent im Aufbau der Sequenzen, im Einkreisen von Stimmungen und beim Umschlag derselben. Allerdings läuft der Film erst zu einer inszenatorischen Hochform auf, als er schon fast vorbei ist", bedauert Michael Sennhauser.

11. Februar 2013 | GLORIA • Kritik • Sophies Berlinale

"Gloria ist aus feministischer Sicht in meinen Augen ein sehr starker Film, der im Wettbewerb ganz vorne mitspielt und neben der vorbildlichen Frauendarstellung auch noch immens unterhaltsam ist. Vor allem der Soundtrack hat es mir angetan. Ich würde mir sehr wünschen, dass es der Film eines Tages in unsere Kinos schafft. Aber irgendwas sagt mir, dass sich am Ende dann doch keiner für die Irrungen und Wirrungen einer 58 jährigen Frau interessiert..."

11. Februar 2013 | GLORIA • Kritik • Festivalblog

"Eine der großen Stärken des Films ist es, sich konsequent jeglicher Kategorisierung zu entziehen", findet Steffen Wagner. "Kurz gesagt: ein Film, der Leben auf die Leinwand bringt. Genießen wir es, sowas kommt im Berlinale-Wettbewerb selten genug vor – ein Bärenfavorit!"

11. Februar 2013 | GLORIA • Kritik • TAZ

Gerade in den Tanzszenen strahlt die Hauptdarstellerin eine ungebrochene Lebensfreude aus, stellt Andreas Busche fest und dabei ist sie so überzeugend, dass sie die Klischees vergessen macht. Zum Schluss hat sich Gloria in die Herzen der Zuschauer gespielt.

10. Februar 2013 | GLORIA • Kritik • outnow.ch

"Auch wenn sich der Film gegen Ende hinzieht, als müsste man auch gleich noch den Lebensabend in Echtzeit mit Gloria verbringen, freut man sich danach doch irgendwie auf die eigene Pensionierung. So hätten wir's wohl alle gern: leicht tragisch, manchmal komisch, aber doch immer mit Würde. Wie es Paolina Garcia in diesem Film so perfekt verkörpert."

10. Februar 2013 | GLORIA • Kritik • perlentaucher.de

Lukas Foerster empfiehlt: "Wenn man sich darauf einlässt, also den Film als das nimmt, was er zuvorderst sein will, dann muss man zuzugeben, dass ihm genau das gelingt, dass man es also mit gut geöltem, gut gespieltem, unaufdringlich gefilmtem, was die Textur des Zwischenmenschlichen angeht sogar einigermaßen komplexem Wohlfühl-Arthauskino zu tun hat. Kurzum: Ein Film wie der fröhliche Radiomainstream vom Anfang."

10. Februar 2013 | GLORIA • Kritik • festivalblog.de

Der Film bringt Leben auf die Leinwand, schreibt Steffen Wagner. "Eine der großen Stärken des Films ist es, sich konsequent jeglicher Kategorisierung zu entziehen: Ist es eine Tragödie, eine Komödie oder ein Beziehungsfilm (einen Begriff, den es übrigens nur im Deutschen gibt)? Meine Antwort: Er ist oft lustig, in vielen Momentan aber auch traurig."

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