Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

IM NAMEN DES ...

IM NAMEN DES ...

Regie Malgorzata Szumowska
Kinostart 15.05.2014
Genre Drama

Kritiken • IM NAMEN DES ...

15. Mai 2014 | IM NAMEN DES ... • Kritik • Der Tagesspiegel

Gelungen findet Nadine Lange, dass der Film auf jeden Kommentar zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche verzichtet und sich stattdessen völlig auf die Liebesgeschichte konzentriert. Diese entfaltet sich fast ohne Dialoge und spiegelt so beinahe beiläufig "die Sprachlosigkeit, die beim Thema Schwulsein und Kirche nicht nur in Polen herrscht."

15. Mai 2014 | IM NAMEN DES ... • Kritik • TAZ

Laut Claudia Lenssen ist der Film "kein Pamphlet gegen die Homophobie der katholischen Kirche." IM NAMEN DES.... bleibt ganz "bei seinen Protagonisten, ihrer Verzweiflung und Sehnsucht", wobei besonders das nuancierte Spiel von Andrzej Chyra heraussticht.

15. Mai 2014 | IM NAMEN DES ... • Kritik • artechock

Gregor Torinus schreibt: Mateusz Kosciukiewicz "und der heraus­ra­gende Andrzej Chyra als Adam tragen einen erheb­li­chen Teil dazu bei, dass der Film über das offen­sicht­liche Thema Homo­se­xua­lität und Katho­li­sche Kirche hinaus zu einem Plädoyer für Selbst­ver­wirk­li­chung und Freiheit inmitten eines repres­siven gesell­schaft­li­chen Umfeld wird."

14. Mai 2014 | IM NAMEN DES ... • Kritik • getidan.de

Abgesehen von einem etwas missglückten Finale ist der Film laut Peter Claus "angenehm unprätentiös, lakonisch, inszeniert. Die emotionale Kraft wird durch die Schauspieler, allen voran Andrzej Chyra, wuchtig und unausweichlich vorangetrieben." Außerdem "geht der Film auch weit über das Thema Katholizismus und Sexualität hinaus."

16. April 2014 | IM NAMEN DES ... • Kritik • programmkino.de

Der Film ist laut Michael Meyns "kein plakatives Pamphlet, keine moralinsaure Anklage eines Teiles der Gesellschaft: So poetisch manche Bilder auch sind, letztlich wirft Szumowska einen betont neutralen Blick auf die Welt, so wie sie sie wahrnimmt. Sehr distanziert meistens, was die wenigen Ausbrüche höchster Emotionalität umso ergreifender macht."

11. Februar 2013 | IM NAMEN DES ... • Kritik • outnow.ch

"In the Name of ist ein Drama über Verwirrung der Gefühle, Verdrängung von Wünschen, gesellschaftlichen Wandel und vor allem über Einsamkeit und den steten Drang danach, so leben zu können, wie man möchte."

11. Februar 2013 | IM NAMEN DES ... • Kritik • negativ-film.de

IM NAMEN DES... ist laut Simon Born "ein Film von geballter Intensität. Eindrücklich lässt die Regisseurin den Zuschauer an dem emotionalen Chaos ihrer Protagonisten teilhaben. Wie die Figuren präsentiert sich der Film im dynamischen Kontrast harter Gegensätze mal grob, mal zart, mal laut, mal leise, mal verzweifelt, mal glücklich."

09. Februar 2013 | IM NAMEN DES ... • Kritik • Der Tagesspiegel

Laut Peter von Becker inszeniert die Regisseurin mit Geschick und Courage. "Es wird spioniert und denunziert, doch immer wieder hält der Film die Emotionen und Konstellationen in der Schwebe, spielt mit einer inneren, untergründigen Spannung."

09. Februar 2013 | IM NAMEN DES ... • Kritik • perlentaucher.de

Für Thekla Dannenberg erzählt der Film voller Sympathie die "Geschichte eines Mannes, der vor seiner Homosexualität in die Kirche flieht und auch andere in die Kirche treiben wird, und wirft dabei einen ganz eigenen Blick auf ein Land, indem die Macht der Kirche so eklatant ist wie die Schwulenfeindlichkeit. Das Tolle an dem Film ist, dass sich die katholische Kirche über die einfühlsame Sicht auf schwule Priester so wenig freuen wird wie ihre Ankläger."

09. Februar 2013 | IM NAMEN DES ... • Kritik • sennhauser.ch

"Das ist aufdringlich. Aber eben auch offensichtlich und darum vergnüglich. Schwieriger ist es allerdings, den Film auf eine Absicht festzunageln. Mit anderen Worten: Malgorzata Szumowska konnte sich entweder nicht entscheiden, was genau sie zu ihrem Thema machen wollte. Oder es ist ihr nicht gelungen, das klar zu machen. Was angesichts aller vorhandenen Überdeutlichkeiten verblüffen würde."

09. Februar 2013 | IM NAMEN DES ... • Kritik • sophiesberlinale

Der Regisseurin "gelingt es, die komplexen Emotionen ihrer Hauptfigur zu vermitteln. Der Zuschauer kann mitfühlen. Und sie findet für Adams Dilemma eine Lösung, die mir persönlich besonders gut gefallen hat. Was soll ich sagen: IN THE NAME OF hat mich berührt und filmisch ebenso wie inhaltlich überzeugt."

09. Februar 2013 | IM NAMEN DES ... • Kritik • festivalblog.de

Für Tiziana Zugaro wird spürbar, dass unter diesen scheinbar harmlosen Bildern unterschwellige Spannungen existieren. "Doch allzu selten wird aus diesen Spannungen auch wirklich Spannung erzeugt. Die gewaltigen Bilder à la Kreuzabnahme und Passion wirken daneben zwar formschön, aber aufgesetzt. Die Regisseurin beweist ein feines Gespür dafür, Stimmungen einzufangen. Eine fesselnde Geschichte hat sie damit aber noch nicht erzählt."

08. Februar 2013 | IM NAMEN DES ... • Kritik • filmrezension

Lida Bach kann dem Film nicht viel abgewinnen. "Der trügerische Sieg, den das unbeständige Drama ihr am Ende zuspricht, erscheint nicht als Aufbegehren gegen soziale und klerikale Unterdrückung, sondern dessen furchtsames Vermeiden. "Der Mensch weicht von seinem Weg ab", bemerkt Adam. Seine Worte gelten auch für die dramaturgische Richtung der rasch verblassenden Persönlichkeitsstudie."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,6294