Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

FÜNF JAHRE LEBEN

FÜNF JAHRE LEBEN

Regie Stefan Schaller
Kinostart 23.05.2013
Genre Drama

Kritiken • FÜNF JAHRE LEBEN

24. Mai 2013 | FÜNF JAHRE LEBEN • Kritik • Die Welt

Der Regisseur Stefan Schaller ist derselbe Jahrgang wie Murat Kurnaz fand Hanns-Georg Rodek heraus. Das ist auch der Ansatz, dem Schaller nachgeht: Das Schicksal eines Gleichaltrigen. Während Schaller sein Filmstudium begann, wurde Kurnaz verhaftet und nach Guantánamo gebracht.

23. Mai 2013 | FÜNF JAHRE LEBEN • Kritik • TAZ

Stefan Reinecke gefiel besonders, dass der Regisseur uns mit dem erlebten Alptraum von Murat Kurnaz nicht überrumpeln will, weshalb die Inszenierung distanziert und beinahe kalt wirkt.

23. Mai 2013 | FÜNF JAHRE LEBEN • Kritik • getidan.de

Fünf Jahre Leben wendet sich laut Peter Claus "einer Geschichte zu, die im Koordinatensystem der internationalen Politik wurzelt. Erfreulicherweise aber ist dies kein Agit-Prop-Pamphlet. Alles vordergründige Politisieren bleibt aus. Schaller weiß, dass das, worauf er verweist, genug Zündstoff für ein Nachdenken über politische Fragen bietet. Da muss er nicht noch mit Effekthascherei das Feuer anheizen."

23. Mai 2013 | FÜNF JAHRE LEBEN • Kritik • artechock.de

"Um das Ausmaß der menschen­un­wür­digen Behand­lung in Guan­ta­namo spür- und erlebbar zu machen, geht Haupt­dar­steller Sascha Alexander Gersak insbe­son­dere im letzten Drittel des Films an seine körper­li­chen Grenzen. Abge­ma­gert und ständigem psycho­lo­gi­schen Terror ausge­setzt durch­schreitet der von ihm gespielte Murat Kurnaz in der Isola­ti­ons­haft buchs­täb­lich die Hölle auf Erden, wobei der Regisseur dankens­wer­ter­weise auf allzu melo­dra­ma­ti­sche Stili­sie­rungen verzichtet", schreibt Christopher Diekhaus.

22. Mai 2013 | FÜNF JAHRE LEBEN • Kritik • textezumfilm.de

"Im Mittelpunkt des kammerspielartigen Films steht nicht nur ein Hinterfragen des „Systems Guantánamo“, sondern insbesondere auch das psychologische Duell zwischen Vernehmer und Verhörtem sowie die Frage, wie Murat Kurnaz ohne bleibende Schäden diese fünf Jahre Gefangenschaft überstehen konnte", schreibt José García.

22. Mai 2013 | FÜNF JAHRE LEBEN • Kritik • Der Spiegel

Fünf Jahre Leben hätte laut Moritz Piehler ein durchaus spannender Thriller und "radikales Plädoyer für den Rechtsstaat" werden können. Leider fehlte dem Regisseur am Ende der Mut und der Film verkommt zum "Schicksalsdrama".

24. April 2013 | FÜNF JAHRE LEBEN • Kritik • programmkino.de

Silvia Bahl ist von dem hohen inszenatorischen Niveau Schallers beeindruckt. "Der Fokus auf die psychologischen Momente im Inneren Guantanamos sind seine Stärke, die auf nachhaltige Weise erfahrbar werden lassen, was Folter bedeutet. Damit ist Schaller ein politisch hoch relevanter Film gelungen, der ebenfalls die verweigerte Verantwortung seitens der Bundesrepublik beklagt wie er die Menschenrechtsverletzungen anklagt."

28. Januar 2013 | FÜNF JAHRE LEBEN • Kritik • filmrezension.de

Der Film enthält laut Michael Dlugosch "keine explizite Unschuldsvermutung oder das Gegenteil. Schon allein das macht den Film wertvoll. Selbst wenn Kurnaz womöglich gegen die Amerikaner zu Felde ziehen wollte, hätte er dafür sowieso mehr als gebüßt, denn dafür, was man ihm antat, gibt es keine Rechtfertigung."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,7984