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GOLD

GOLD

Regie Thomas Arslan
Kinostart 15.08.2013
Genre Western

Kritiken • GOLD

10. Februar 2013 | GOLD • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler darf er "nicht zu viel verraten, weil die Entbehrungen der Protagonisten, die auch der Zuschauer durch das stupende Sich-Dahin-Schleppen des Filmes miterleidet, eigentlich nur endlos verzögerte Vorbereitungsleistungen für das fantastische letzte Viertel darstellen. Da nämlich legt Thomas Arslan die Karten auf den Tisch und macht klar, dass der ganze Film ein großer – aber deshalb nicht minder ernst gemeinter – Jux ist."

15. August 2013 | GOLD • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz war überrascht, dass sie zwar immer das Gefühl hatte, sie würde statt fiktiven Personen die verkleideten Nina Hoss oder Lars Rudolph sehen, die durch die Wildnis reiten, das dieses Ungelenke aber sowohl den Personen als auch dem Film sehr gut steht.

15. August 2013 | GOLD • Kritik • TAZ

Birgit Glombitza hebt besonders die Tatsache hervor, dass GOLD fast nur mit natürlichem Licht gedreht wurde, was die Bilder sehr naturalistisch macht. Der visuelle Abstand lässt zudem Platz für "einen eigenen, mythischen Raum".

14. August 2013 | GOLD • Kritik • Die Zeit

Die Handlung ist von Anfang an vorhersehbar, was laut Carolin Ströbele nicht ganz so schlimm gewesen wäre, wenn die Charaktere irgendeine Art von Entwicklung durchgemacht hätten. Aber auch das passiert nicht, so dass GOLD ein berechenbares Abenteuer bleibt.

13. August 2013 | GOLD • Kritik • textezumfilm.de

José García schreibt: "Zu der vorhersehbaren Handlung kommt deshalb die dramaturgische Schwäche hinzu, dass die Figuren kaum Entwicklung zeigen und insbesondere auch die Hauptfigur Emily Meyer so geheimnisvoll bleibt, dass sie kaum mit der Empathie des Zuschauers rechnen kann."

13. August 2013 | GOLD • Kritik • filmtabs

Laut Günter H. Jekubzik "schafft es selbst das enorme schauspielerische Können von Nina Hoss nicht, diesem staubigen Ritt Leben einzuhauchen. Die Verweigerung von großen Perspektiven und Gefühlen mag erfolgreich sein - auf Kosten des Miterlebens. Ein Mitdenken wird allerdings auch nicht belohnt, dazu ist GOLD analytisch zu dürftig."

28. Februar 2013 | GOLD • Kritik • programmkino.de

"Teils Wetsern-Variation, teils Road Movie, teils typische Berliner Schule, ist GOLD ein Film, der sich konsequent jeglicher Dramatik und Psychologie verweigert", so das Urteil von Michael Meyns.

12. Februar 2013 | GOLD • Kritik • outnow.ch

"Grosse Höhepunkte kann GOLD kaum bieten, einzig eine schwer zu ertragende Operation lässt einen im Kinositz aufschrecken. Das Ende des Films bleibt offen, und wir erfahren nicht, wer Dawson tatsächlich erreichen wird. Aber wie so vieles andere im Film lässt sich der Ausgang zumindest erahnen."

11. Februar 2013 | GOLD • Kritik • filmrezension.de

Lida Bach fragt sich, ob es ebenso anstrengend war, den Gewaltmarsch tatsächlich mitzumachen, wie ihn anzusehen. "Der Umstand, dass am Ende der filmischen Reise die auf der Leinwand munter weiter geht, legt nahe: nein. Keine Station des Western-Treck-Kinos übergeht die Handlung, die trotz ihrer epischen Dauer schon nach der ersten Minute vorhersehbar bis zur letzten ist."

11. Februar 2013 | GOLD • Kritik • Der Tagesspiegel

Viel passieren tut in GOLD nicht, schreibt Jan Schulz-Ojala, denn der Regisseur wollte keinen spannenden Spätwestern liefern, sondern die "Dekonstruktionsprozesse eines Gruppengefüges unter Extrembedingungen" zeigen. Das Ende kommt wenig überraschend.

11. Februar 2013 | GOLD • Kritik • Berliner Zeitung

Regisseur Thomas Arslan orientierte sich an den Filmen der Berliner Schule, stellte Harald Jähner fest. Diese zeichnen sich ja auch dadurch aus, dass sie nicht im Flug vergehen. GOLD zeichnet sich zudem leider auch durch das dröge Drehbuch aus.

11. Februar 2013 | GOLD • Kritik • Der Tagesspiegel

Alle lieben Nina Hoss, weiß Patrick Wildermann und berichtet, warum das so ist. Zudem beleuchtet er den Werdegang der Schauspielerin und ihre Rolle im deutschen Berlinale-Wettbewerbsbeitrag GOLD.

11. Februar 2013 | GOLD • Kritik • TAZ

Ekkehard Knörer findet es irgendwie bewunderswert konsequent, dass der Regisseur weder für Spannung sorgt, noch die Zuschauer dazu bringt, mit seinen Charakteren mitzufühlen. Am Ende bleibt Leere.

11. Februar 2013 | GOLD • Kritik • Die Welt

Hanns-Georg Rodek sucht Verbindungen zwischen Regisseur Thomas Arslan und Luis Trenker, der vor 75 Jahren Der Kaiser von Kalifornien drehte. Leider hält sich die Begeisterung des Kritikers in Grenzen - trotz Nina Hoss.

10. Februar 2013 | GOLD • Kritik • Der Spiegel

Daniel Sander bezeichnet GOLD als Film wie ein Marterpfahl. "Berliner Schule und Western, das will nicht richtig passen. Schwelgende Landschaftsaufnahmen sind natürlich tabu, weswegen Thomas Arslan die unendlichen Weiten der kanadischen Prärie so karg und gräulich einfängt, als suchten die Pioniere ihr Gold in der Uckermarck."

10. Februar 2013 | GOLD • Kritik • sennhauser.ch

"Der Film nimmt sich zu ernst, um als Meta-Erzählung durchzugehen. Er ist zu absehbar, um wirklich zu packen. Und er stellt sich in eine Tradition, jene des realistischen Western, welche die höchsten Gipfel der Perfektion und erzählerischen Raffinesse im letzten Jahrhundert erreicht hat."

10. Februar 2013 | GOLD • Kritik • perlentaucher.de

In seinen besten Momenten befreit sich der Film von der Verpflichtung zum Erzählen und nähert sich einer spröden Psychedelic an, stellt Thomas Groh fest. "Vor der bombastischen Kulisse - gedreht wurde vor Ort in Kanada - wird das Skelett des Genres bloß- und freigelegt: Der obligatorische Showdown auf der Hauptstraße einer Siedlung mitten im Nirgendwo erfolgt buchstäblich in wenigen Shots."

10. Februar 2013 | GOLD • Kritik • sophiesberlinale

"Ebenso wenig wie das Genre überzeugten mich die Schauspieler, die ihren Rollen nicht so recht Leben und Authentizität einhauchen konnten. Über die weibliche Hauptfigur erfahren wir so wenig – sie selbst zieht mit den Worten "Mehr gibt es zu mir nicht zu sagen" einen Schlussstrich unter ihre Vorstellung – dass wir sie nur schwer einordnen können."

10. Februar 2013 | GOLD • Kritik • festivalblog.de

Leider ist der Plot allzu vorhersehbar; sobald die Charaktere bekannt, die Rahmenbedingungen gesetzt sind, ist relativ klar, was passieren wird. Das nimmt dem Film viel von seiner Kraft. Anschauen mag Tiziana Zugaro ihn trotzdem gern.

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