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PARADIES: HOFFNUNG

PARADIES: HOFFNUNG

Regie Ulrich Seidl
Kinostart 16.05.2013
Genre Drama

Kritiken • PARADIES: HOFFNUNG

16. Mai 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • Der Tagesspiegel

Helmut Merker porträtiert Regisseur Ulrich Seidl, der so gerne seine Mitmenschen gerne ganz genau unter die Lupe nimmt. Obwohl er sich den Ruf eines "Tabubrechers und Extremfilmers" erarbeitet hat, ist PARADIES: HOFFNUNG eher milde und verzichtet auf "groteske Zuspitzung".

16. Mai 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • Die Welt

Für Elmar Krekeler ist der letzte Teil der PARADIES-Trilogie eine dünne Coming-of-Age-Geschichte und ist kein Vergleich zu dem bösen PARADIES: LIEBE (PARADIES: LIEBE Trailer).

16. Mai 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • getidan.de

Peter Claus lobt Hauptdarstellerin Melanie Lenz. "Sicherlich verkörperte die zur Zeit der Dreharbeiten wirklich 13-Jährige in der Hauptsache sich selbst. Damit beleuchtet sie die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens aufs wirkungsvollste – und wird zum Clou des Films!"

16. Mai 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • perlentaucher.de

Der Film ist "weniger straff strukturiert und weitaus weniger dringlich als Paradies: Liebe (Paradies: Liebe Trailer) und Paradies: Glaube (Paradies: Glaube Trailer), und er findet nicht zu einem wirklichen Abschluss", schreibt Jochen Werner. "Aber gerade in diesen vermeintlichen Schwächen kommen ganz entschieden die Stärken dieses finalen Paradies-Films zum Ausdruck, der auf eine eigenartige Weise vielleicht der schönste in Seidls Zyklus ist".

16. Mai 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • artechock.de

"Hoffnung, Mellis Geschichte, ist dagegen fast zärtlich – wenigs­tens für Seidls Verhält­nisse", schreibt Florian Boser mit Blick auf die beiden Vorgängerfilme. Und Nora Moschuering fügt hinzu: "Pubertie­rende Mädchen sind so unkon­trol­lierbar. Natürlich."

14. Mai 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • filmtabs

"Bis auf ein paar Insider-Scherze bringt die Verbindung der drei Paradies-Filme auch keinen Mehrwert, die Bezeichnung Trilogie ist dafür stark übertrieben. Die Hoffnung auf ein gutes oder sogar der Glaube an ein gesteigertes Ende der Paradies-Trilogie von Ulrich Seidl verflogen nach wenigen Minuten", resümiert Günter H. Jekubzik.

23. April 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • programmkino.de

Silvia Bahl schreibt: "Trotz dieser traurigen Einschnitte in das junge Leben, inszeniert Seidl seine Charaktere in Paradies: Hoffnung mit viel mehr Nachsicht und Leichtigkeit, als in den ersten beiden Teilen. Vielleicht auch aus Respekt vor den brilliant besetzten Jungdarstellern, überschreitet er gewisse Grenzen nicht, die man durchaus von ihm gewohnt ist".

12. März 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • Die Presse

Am Ende der Trilogie stellt Markus Keuschnigg fest, dass die einzelnen Filme miteinander sprechen. Und das wirklich Paradies liegt laut dem Kritiker in der eigenen Enttäuschung und Verletzung.

12. Februar 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • outnow.ch

"Unbewegliche Stativaufnahmen und immer wieder dicke Kinder, die in Einerkolonnen durch ausgeklügelt komponierte Tableaus watscheln. Mehr hat Paradies: Hoffnung nicht wirklich zu bieten. Mit Genugtuung stellt man fest, dass auch im Hardcore-Arthouse-Bereich die Regel von den unnötigen dritten Teilen genauso gilt wie bei Ocean's Gangsterbanden oder den Karibik-Piraten."

12. Februar 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • Der Spiegel

Im Gegensatz zu den beiden vorangegangenen PARADIES-Filmen zeigt sich der dritte Teil laut Jörg Schöning hell und heiter. Damit ist PARADIES: HOFFNUNG der humanste Film der Reihe.

09. Februar 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • Die Welt

Immer geht es bei dem Regisseur laut Cosima Lutz natürlich um Macht. "Doch den Bildern fehlt diesmal jene Schärfe, die Ulrich Seidl sonst gerade aus dem Entschärften, Normalen, Alltäglichen zu schälen vermag. Das einzig Schneidende ist in "Hoffnung" die Trillerpfeife des Trainers."

09. Februar 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • Berliner Zeitung

Daniel Kothenschulte hat sich nicht ganz überzeugen lassen. "Das lässt einzelne Szenen hölzern wirken, fügt sich aber auch ein in die traurige Stimmung dieses Zeitbilds um die Ausgeschlossenen der Beauty-Kultur. Die einzige Referenz ans klassische Schönheitsideal ist da der Goldene Schnitt in Ed Lachmans und Wolfgang Thalers symmetrischen Kamera-Kadragen."

09. Februar 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • Die Tageszeitung

Für Stefan Grissemann besitzt der Film "trotz der präsenten Seidl-Kennzeichen (symmetrische Bildkonstruktionen, lange Einstellungen, Improvisation) eine ätherische Qualität, die man eher dem französischen Kino unterstellen würde als der etablierten Höllenmalerei Ulrich Seidls. Aber auch sonst überrascht der Regisseur mit unüblichen Maßnahmen."

09. Februar 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala sah den mit Abstand schwächsten Teil der Trilogie. "Wie stets in fein kadrierten Einstellungen und mit Lust an der Zentralperspektive weidet sich Ulrich Seidl nun an den körperlichen Exerzitien, die den Jugendlichen auferlegt sind, mal in der Turnhalle, mal im Freien. Zu erzählen allerdings hat er nahezu nichts."

09. Februar 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • Der Standard

Dominik Kamalzadeh gibt eine Empfehlung: "Vielleicht wollte Ulrich Seidl die Reibung zwischen dokumentarisch anmutenden und den stärker in Szene gesetzten Stellen deutlicher hervorheben, der Film wirkt insgesamt räudiger, weniger stringent als die beiden Teile davor."

09. Februar 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • Die Presse

Christoph Huber fasst seine Kritik wie folgt zusammen: "Ulrich Seidl-Filme sind bei aller Konkretheit der Bilder und Strenge der Komposition immer dialektisch angelegt: Selten war das so deutlich zu sehen wie hier. ... "Hoffnung" ist der freundlichste Film, den Ulrich Seidl je gedreht hat. Nicht weil er den poetisch-analytischen Blick auf die Wirklichkeit verloren hätte, im Gegenteil. Die grausamen Mechanismen, über die sich unsere Gesellschaft definiert, klatschen einem auch hier ins Gesicht."

09. Februar 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • sennhauser.ch

"Wer sich in PARADIES: HOFFNUNG zuweilen einem Hauch von Langeweile oder einem gedanklichen "naja" ausgesetzt sah, kann nicht anders, als sich selber und seine Konditionierung zu hinterfragen. Denn damit, dass Ulrich Seidl für einmal nicht völlig an die Schmerzgrenze ging, hat er die Erwartungen seines Publikums unterlaufen – und entlarvt."

09. Februar 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • sophiesberlinale

"Die extrem sparsame Ausstattung der Spielorte und der militärische Drill der jungen Diät-Kurgäste erzeugen eine humorvolle Absurdität. ... Worum es Ulrich Seidl mit dieser geradezu surrealen Inszenierung genau geht, ist mir jedoch leider nicht ganz klar."

09. Februar 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • festivalblog.de

Tiziana Zugaro sah eine "völlig unsentimentale, aber dennoch anrührende Einblicke in das Gefühlsleben eines jungen Mädchens, das einfach auch nur geliebt werden will. Erstaunlich sanft für seine Verhältnisse geht der Österreicher Ulrich Seidl in diesem Film mit seinen Protagonisten um – er geht selten an die Schmerzgrenze, löst schwer Auszuhaltendes mit grotesken Elementen auf."

08. Februar 2013 | PARADIES: HOFFNUNG • Kritik • filmtabs

"Die Hoffnung auf ein gutes oder sogar der Glaube an ein gesteigertes Ende der Paradies-Trilogie von Ulrich Seidl verflogen nach wenigen Minuten", stellt Günter H. Jekubzik enttäuscht fest. "Bis auf ein paar Insider-Scherze bringt die Verbindung der drei Paradies-Filme auch keinen Mehrwert, die Bezeichnung Trilogie ist dafür stark übertrieben".

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