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NO!

NO!

Regie Pablo Larrain
Kinostart 07.03.2013
Genre Drama

Kritiken • NO!

08. Januar 2013 | NO! • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Wer schon beim Anblick aktueller Super-8-Aufnahmen nostalgisch wird, darf sich freuen", schreibt Frédéric Jaeger, "mit etwas Mühe und U-matic-Videokassetten kriegen wir nämlich auch die „Fehler“ der Video-Anfänge heute noch hin. Dreckig sieht das aus, ungenau, mal krass überbelichtet, dann gräulich, immer wieder leuchtende 80er-Jahre-Farben (Gelb, du hast uns gefehlt!), schöne Artefakte wie grelle Farbübergänge bei Gegenlicht. Das klingt heftig, es ist heftig gut."

07. März 2013 | NO! • Kritik • TAZ

Die Hauptfigur erlebt laut Andreas Busche sein politisches Coming-of-Age, welches im gleichen Maße mit der Auferstehung Chiles voranschreitet.

07. März 2013 | NO! • Kritik • artechock.de

NO! ist laut Stefanie Schulte-Krude "nicht nur ein Epos oder ein Politthriller, sondern ein Manifest. Mit der Botschaft, dass der Umsturz eines menschenverachtenden Staats möglich ist. Was darüber hinaus bleibt, ist ein Staunen. Darüber, dass eine Diktatur demokratisch, ohne einen Staatsstreich, abgewählt wurde."

07. März 2013 | NO! • Kritik • kunst + film

"Larrain hat sicher keinen Kommentar – trotz struktureller Ähnlichkeiten – zu den Ereignissen in Ägypten oder Tunesien, zur Occupy-Bewegung oder Stéphane Hessels Streitschrift «Empört Euch!» gedreht", stellt Eric Mandel fest, "sondern über Chile im Jahr 1988. Doch es ist genau dieses in René ausgetragene Dilemma – Zuschauen oder Handeln, Effizienz oder Ethik, Privilegien oder Wandel? – das in unsere eigene, privilegierte Gegenwart hineinreicht."

07. März 2013 | NO! • Kritik • Der Tagesspiegel

Obwohl der Ausgang bekannt ist, schmälert es laut Silvia Hallensleben nicht den Sehgenuss. NO! bleibt über die gesamte Laufzeit spannend und unterhaltsam. Dabei ist der Politfilm gänzlich unheroisch.

07. März 2013 | NO! • Kritik • perlentaucher.de

"Wir haben keine Ahnung, welche Formen unsere Zukunft annehmen wird - mit einer Ausnahme: der Warenform. Das ist nicht besonders subtil. Nach dem historischen Bildmaterial zu urteilen, an dem NO! sich abarbeitet, war es dies aber auch in Wirklichkeit nicht. Larraín unterminiert das Marx'sche Diktum von der Wiederholungsstruktur der Geschichte: NO! wiederholt als Farce, was immer schon eine war", so Nikolaus Perneczky.

07. März 2013 | NO! • Kritik • derFreitag

Für Gerhard Midding ist NO! eine tiefschwarze Komödie, die sich mit ihrem U-Matic-Format perfekt in die alten Werbeaufnahmen einfügt. Werbeaufnahmen, die mit einer Konsumgesellschaft nach dem US-amerikanischen Prinzip locken.

06. März 2013 | NO! • Kritik • Die Welt

Gekonnt bindet der Film laut Lisa Goldmann altes Archivmaterial in die Geschichte ein. Die Bilder von der damaligen Kampagne wirken teilweise absurd, jedoch verfehlen sie auch heute nicht ihre Wirkung.

06. März 2013 | NO! • Kritik • Der Spiegel

Jörg Schöning lobt Hauptdarsteller Gael Garcia Bernal, der überzeugend einen Menschen darstellt, der zunächst völlig unpolitisch ist, sich im Laufe der Kampagne jedoch immer mehr wandelt. Ein brillantes Spiel.

05. März 2013 | NO! • Kritik • filmtabs

"Die Politik des Nein-Sagens und des Widerstands macht Spaß in dem klugen und packenden historischen Drama No!. Saavedras immer neue Werbe-Aktionen werden mit viel Lust und Kreativität präsentiert. Man verliert wie die Werbe-Fuzzis fast aus den Augen, dass hier alles todernst ist", schreibt Günter H. Jekubzik.

04. März 2013 | NO! • Kritik • textezumfilm.de

"Regisseur Larraín macht kein Hehl daraus, wem seine Sympathien gelten, was sich bereits in der Schauspieler-Auswahl abzeichnet", entdeckte José García. "Trotz dieser Parteinahme umschifft Pablo Larrain die Gefahr, zu ideologisieren, die Pinochet-Anhänger zu sehr als Abziehbilder darzustellen. Seinen Film zeichnet vielmehr dieselbe Leichtigkeit, die feine Ironie aus, die auch die darin beschriebene Werbekampagne charakterisiert."

28. Februar 2013 | NO! • Kritik • Bayerisches Fernsehen

Louis Vazquez ist begeistert: "Pablo Larrain bietet mit No! erneut viel mehr als bebilderten Geschichtsunterricht. Seine meisterliche Inszenierung und eine beeindruckende Darstellerriege sorgen für einen so packenden wie relevanten Film."

12. Dezember 2012 | NO! • Kritik • programmkino.de

"Es entspinnt sich ein ungeheuer dichtes Drama, das im Ton gleichzeitig verhalten und doch intensiv wirkt, zornig und leicht spöttisch, satirisch und spannend", schreibt Oliver Kaever. Aber der Regisseur lässt nie "aus dem Blick, wie gefährlich die Diktatur wirklich war. So entwickelt sich NO! zu einem politischen Thriller, der authentisch den realen Kampf David gegen Goliath nachstellt."

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