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MITTERNACHTSKINDER

MITTERNACHTSKINDER

Regie Deepa Mehta
Kinostart 28.03.2013
Genre Drama

Kritiken • MITTERNACHTSKINDER

28. März 2013 | MITTERNACHTSKINDER • Kritik • kunst + film

"Während der Roman sein magisch-phantastisches Potenzial unbekümmert ausreizt, fährt Deepa Mehta es herunter auf ein Maß, in dem das Magische zwar gerade noch erhalten bleibt, doch eher als Metapher für psychische Vorgänge eingesetzt wird", schreibt Katharina Granzin und wünscht sich "jemand mit der Vorstellungskraft eines Ang Lee hätte diesen Stoff verfilmt; so brav kommen die phantastischen Szenen manchmal daher".

28. März 2013 | MITTERNACHTSKINDER • Kritik • Die Welt

Jan Küveler fühlte trotz extremer Wackelkamera die Exotik des fernen Landes, fragt sich jedoch auch, ob das der Sinn eines Filmes ist, der eigentlich doch von der Emanzipation handeln will.

28. März 2013 | MITTERNACHTSKINDER • Kritik • Der Tagesspiegel

Claudia Lenssen erfreute sich an den realistischen Charakteren, die in den liebevoll gestalteten Szenenbildern subtil inszeniert wurden. Perfekt passt ihrer Meinung nach dazu die ironische Off-Stimme von Salman Rushdie.

28. März 2013 | MITTERNACHTSKINDER • Kritik • filmtabs

"Mitternachtskinder vermittelt die ganze Kraft eines Stücks großer Literatur in der Folge von Dickens", findet Günter H. Jekubzik. "Große Kunst, Leidenschaft in poetischer Form, eine aufwändige Inszenierung und (leider) nur eine kleine Einlage Bollywood-Musical machen Deepa Mehtas Film zu einem dieser unvergesslichen Epen des Films."

28. März 2013 | MITTERNACHTSKINDER • Kritik • artechock.de

"Einen knapp 500 Seiten langen Roman auf knapp zwei­ein­halb Film­stunden zu konden­sieren ist ein Ding der Unmög­lich­keit, mehr noch bei dem Spektrum, das Rushdi in Mitter­nachts­kinder abdeckt. Aber Rushdie und Mehta gelingt dafür zumindest etwas anderes: Sie wecken selbst für völlig in der Kolonial- und späteren Geschichte Indiens Unbe­le­sene ein Grund­in­ter­esse für das Sujet", schreibt Axel Timo Purr.

28. März 2013 | MITTERNACHTSKINDER • Kritik • pressplay

"Geschichts- und Politikinteressierte, Phantasieliebende und Fans von zweieinhalb-Stunden dauernden Schicksals-Filmen werden Mitternachtskinder mögen", meint Daniela Braunshofer. "Ein Film, bei dem man leicht mitkommt, der unterhaltsam ist und Spaß macht, sodass man nach dem Ende ganz überrascht ist, dass schon über zwei Stunden vergangen sind".

28. März 2013 | MITTERNACHTSKINDER • Kritik • artechock.de

MITTERNACHTSKINDER ist laut Rüdiger Suchsland "eine kleine Enttäusc­hung: Ein gefäl­liger in der Machart sehr verwest­li­cher Blick auf Indien, ein Film, der nicht stört, nicht weiter anstößig ist, aber auch nicht wirklich fesselt. Man kann sich hier anregen lassen, sich einmal genauer mit indischer Geschichte zu beschäf­tigen. Aber das wäre dann schon das beste, was sich über Mitter­nachts­kinder sagen lässt."

28. März 2013 | MITTERNACHTSKINDER • Kritik • TAZ

Ekkehard Knörer stellt fest, dass weder das Kino noch die Literatur durch diese zu erfürchtige Inszenierung von MITTERNACHTSKINDER etwas gewonnen haben.

27. März 2013 | MITTERNACHTSKINDER • Kritik • DiePresse

Norbert Mayer fühlte sich nach zweieinhalb Stunden aufgrund der Genremischung und dem Mangel an Spannung extrem übersättigt. Die Romanvorlage von Salman Rushdie gefiel ihm weitaus besser.

24. Januar 2013 | MITTERNACHTSKINDER • Kritik • programmkino.de

"Der magische Realismus des Romans wird im Film zu einem Abarbeiten von Plotpoints, ist aber in einzelnen Episoden durchaus unterhaltsam", findet Oliver Kaever. "Auch versucht Mehta durchaus, mit der Kamera nah an ihren Figuren zu bleiben und den Zuschauer visuell in die Geschichte hineinzuziehen. Für die magische Welt der Mitternachtskinder findet sie allerdings keine reichen, überzeugenden Bilder."

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