Film-Zeit auf  Film-Zeit bei Facebook   Film-Zeit auf Twitter

NACHTZUG NACH LISSABON

NACHTZUG NACH LISSABON

Regie Bille August
Kinostart 07.03.2013
Genre Thriller, Liebesgeschichte

Kritiken • NACHTZUG NACH LISSABON

15. Februar 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Till Kadritzke ist nicht begeistert. "Das liegt zum einen an der lieblosen TV-Ästhetik und unmotivierten Inszenierung, zum anderen am bis auf wenige Ausnahmen unmotivierten Spiel der Darsteller. Bruno Ganz und August Diehl sind die Einzigen, die für etwas intensivere Momente sorgen, der übrige Cast beschränkt sich darauf, mit bedeutungsschwerem Blick wichtige Sätze in die Kamera zu sagen."

08. März 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • ray Filmmagazin

"Viel von der möglichen Atmosphäre raubt dem Film allein schon der Umstand, dass in Bern wie in Lissabon alle gleichermaßen Englisch sprechen, ärgert sich Walter Gasperi. "Zugutehalten muss man Bille August, dass er die Erzählfäden sicher in der Hand hält, den Zuschauer nie den Überblick verlieren lässt."

07. März 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • artechock.de

Die Schauspieler leisten laut Natascha Gerold das, "was das Drehbuch verlangt. Da das leider nicht viel ist, wird nichts gerettet". Denn "große Star-Namen sind hier keine Garanten für gute Unterhaltung, sondern dienen lediglich als Testimonials für ein Produkt, das nichts anderes ist als eine stinklangweilige Plätscherpartie, die nahezu zwei Stunden Lebenszeit kostet."

07. März 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • Der Tagesspiegel

Dieser Zug rumpelt laut Jan Schulz-Ojala ganz schön, denn die feine Struktur des Romans wurde von Bille August recht grobschlächtig übertüncht. Es bleiben Postkartenmotive von Lissabon.

07. März 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • TAZ

Immerhin hat es Bille August geschafft, ein Feelgoodmovie auf die Leinwand zu zaubern, stellt Claudia Lenssen fest. Leider fiel ihm für die visuelle Umsetzung des Romans nur wenig ein, so dass NACHTZUG NACH LISSABON eher uninspiriert bleibt.

07. März 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • kunst + film

Am Ende bleibt von allem nur eine Behauptung, stellt Lydia Starkulla fest. "Etwas Thriller und ein wenig Liebesdrama mit Geschichts-Unterricht vor exotischer Kulisse, alles mit ein paar philosophischen Sentenzen aus dem Off garniert. Schade, dass die Formulierungs-Kunst von Pascal Merciers zu Kalender-Sprüchen verkommt. Damit geht die Leichtigkeit verloren, mit der im Buch der Zufall mitspielen darf, um ein Leben zu verändern".

05. März 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • filmtabs

"Eigentlich ist an diesem Film alles unsäglich, von dem Zurschaustellen der Poster-Stars bis zu blödsinnigen Details solcher Produkte für den Weltmarkt", mokiert sich Günter H. Jekubzik. Er "kann weder für das Jetzt noch für die Vergangenheit interessieren. In Postkarten-Panoramen spielt Jeremy Irons einen verwirrten Jeremy Irons, dem erst seine alte Brille kaputt gehen muss, damit er besser sieht ... dass dies ein ziemlich plumpes Symbol ist."

04. März 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • filmtogo.net

"Und am Ende ist es dann nicht Amadeu de Prado, dessen Geschichte berührt. Vielleicht ist es nicht einmal der Film, der innerliches Wohlbefinden aufkommen lässt, sondern einfach nur Jeremy Irons", überlegt Denis Sasse. Er darf "mit Spaß und Leichtigkeit, mit Mimik und Gestik diese Rolle ausfüllen, durch die alten Teile Lissabons streifen, den Zuschauern die Mysterien dieser Stadt und des Lebens vermitteln."

27. Februar 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • filmgazette.de

"Weitgehend ohne ästhetische Überraschungen huldigt er in seiner mit Stars besetzten internationalen Großproduktion dem schönen, geschmackvoll ausgestatteten Bild. Anders als der Held des Films überlässt Augusts konventionelles und ein wenig behäbiges Qualitätskino nichts dem Zufall", schreibt Wolfgang Nierlin.

19. Februar 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • programmkino.de

"Unter den vielen namhaften Schauspielern, die hier im Minutentakt das Publikum überraschen, ist die Stadt vielleicht der schönste Nebendarsteller", schreibt David Siems. "Nachtzug nach Lissabon – ein solides Stück europäisches Kino vor großartiger Kulisse."

15. Februar 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • outnow.ch

"Night Train to Lisbon mag nicht die erwartete, herausragende Romanze sein, über welche man noch Stunden nach dem Schauen sinnieren kann, aber die Schweizer Koproduktion von Bille August funktioniert in ihrem Erzähluniversum zusammen mit der Besetzung auf ansprechende und liebevolle Weise."

15. Februar 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • Die Welt

Auf den Zuckergusskitsch hätte Elmar Krekeler gut und gerne verzichten können. Zumal es sich bei NACHTZUG NACH LISSABON um eine Revolutionsgeschichte und nicht um einen Liebesfilm handelt. Doch Bille August muss der Literaturverfilmung eben seinen eigenen Stempel aufdrücken.

15. Februar 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • perlentaucher.de

"In Rückblenden erfahren wir, wie Amadeus Prado und seine Mitstreiter für die Freiheit und gegen die faschistische Diktatur stritten, aber im Kampf um Liebe, Freundschaft und die Poesie im Leben fielen. Naja, zumindest ein bisschen, wirklich entscheiden kann sich Bille August nicht, welches der vielen Dramen ihn eigentlich interessiert, die er hier anschneidet", bedauert Thekla Dannenberg.

14. Februar 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • Der Tagesspiegel

Anfangs dachte Peter von Becker Bille August hätte für die Literaturverfilmung NACHTZUG NACH LISSABON seine eigene Sprache gefunden, doch dann wird "fruchtbar viel geredet, zitiert, erinnert", was den anfänglichen guten Eindruck zerstört.

14. Februar 2013 | NACHTZUG NACH LISSABON • Kritik • Sennhausers Filmblog

Der Film ist laut Michael Sennhauser sorgfältig und professionell gemacht. "Die komplexe Erzählstruktur des Romans findet ihre Entsprechung in einem angemessen weniger komplexen Vor- und Zurück zwischen den filmischen Zeitebenen. Die sprachlichen Finessen haben zumindest ein stellvertretendes Echo auf der Tonspur. Und die eigentliche Erzählung verwebt sich nachvollziehbar mit dem Situation der Figuren."

Weitere Filme, die euch interessieren könnten

Aktueller Stand der Datenbank:
18738 Filme,
72604 Personen,
6594 Trailer,
873 Biographien,
54 Themen & Listen
all: 0,49383