Inhalt • QUARTETT
Cecily (Pauline Collins), Reginald (Tom Courtenay) und Wilfred (Billy Connolly) leben in einer Residenz für ehemalige Opernsänger. Am 10. Oktober findet, wie jedes Jahr, ein Konzert zu Ehren Verdis Geburtstag statt. Die Ankunft von Opernstar Jean (Maggie Smith), die einst mit Reggie verheiratet war, mischt das Trio ordentlich auf.
Kritik • QUARTETT •
Gaby Sikorski sah eine der schönsten Komödien der letzten Jahre, einen einen Gute-Laune-Film der Extraklasse voller Lebensfreude und Weisheit. Hilde Ottschofski hingegen fand die Geschichte trotz der optischen, musikalischen und schauspielerischen Genüsse etwas seicht. Auch für die Outnow-Kritiker ist der sich schleppende Film nur knapp zufriedenstellend. Für den filmosophie-Kritiker ist es eine Frage des Alters, ob man über den Film lachen kann, weswegen er QUARTETT seiner Oma empfehlen würde. Almut Steinlein fand die Moral des Filmes überraschend oberflächlich, dennoch unterhält er auf höchst amüsante Weise. Für Melanie Remes war die Handlung zwar vorhersehbar, dennoch sorgt die Liebe zur Thematik für einen kurzweiligen Kinobesuch und Susanne Ostwald sah schönstes Schauspielerkino. Barbara Schweizerhof hätte sich angesichts der Musikauswahl zwar etwas mehr Risikofreude gewünscht, dem Charme des Filmes tut dies jedoch keinen Abbruch. Daniela Braunshofer mangelte es zudem etwas am britischen Humor, dennoch tritt QUARTETT leichtfüßig auf. Intelligent, ausgefeilt und charmant findet Peter Claus den Film und nennt ihn schönste Traumfabrik.