DER GESCHMACK VON ROST UND KNOCHEN
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Inhalt • DER GESCHMACK VON ROST UND KNOCHEN
Ali (Matthias Schoenaerts), der im Norden Frankreichs lebt, befindet sich aktuell nicht gerade auf der Sonnenseite des Lebens. Er ist Boxer, aber zur Zeit pleite und Freunde hat er auch keine. Sein Dasein wird noch chaotischer, als plötzlich sein Sohn auftaucht. Sam ist fünf Jahre alt, doch Ali kennt ihn kaum und nun soll er sich um ihn kümmern. Bei seiner Schwester Anna (Corinne Masiero) an der Côte d‘Azur hofft er auf Unterstützung. Anna hilft ihm und Ali findet einen Job als Türsteher bei einem Nachtclub. An einem turbulenten Abend lernt er dort die schöne Stéphanie (Marion Cotillard) kennen.
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Crew • DER GESCHMACK VON ROST UND KNOCHEN
Regie: Jacques Audiard
Darsteller: Marion Cotillard, Matthias Schoenaerts, Armand Verdure, Bouli Lanners, Céline Sallette ...
Verleih/Copyright: Wild Bunch
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Kritik • DER GESCHMACK VON ROST UND KNOCHEN •
Dorothee Tackmann sah eine emotionale, mutige und moderne Liebesgeschichte, die mit ihrer Poesie fasziniert. Obwohl im Hintergrund sozialpolitische Entwicklungen mitschwingen, funktioniert der Film laut Tim Lindemann vor allem als sympathische Liebesgeschichte. Sven Weidner lobt Kameramann Stéphane Fontaine, der es mit seinen bisweilen unruhigen Bilder schafft, die Charaktere plausibel zu gestalten. Denis Sasse hebt vor allem Marion Cotillards brillante Leistung hervor, deren Darstellung einer im Rollstuhl sitzenden Frau stets authentisch wirkt. Für Hrissowalantis Zagoudis ist der Film ein beachtenswertes Charakterdrama, der seine Spuren hinterlässt. Für Peter Claus entfaltete sich ganz großes Kino, was ihn am Ende auch zum Taschentuch greifen ließ. Wolfgang Nierlein gefällt besonders Jacques Audiards Thematisierung mit Vertrauen, Lebensmut und Versöhnung und Günter H. Jekubzik meint, dass das heftige Melodram die einzig wahre Antwort auf FREE WILLY ist. Und José García überzeugte der Film trotz seines konstruierten Drehbuchs durch seine Darstellung menschlicher Zerbrechlichkeit. Renée-Maria Richter lobt den Regisseur dafür, dass sein Melodrama trotz Pathos nie an Bodenhaftung verliert. Für Andreas Borcholte ist DER GESCHMACK VON ROST UND KNOCHEN einer der besten Liebesfilme seit langem.
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