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NYMPHOMANIAC

NYMPHOMANIAC

Regie Lars von Trier
Kinostart 20.02.2014
Genre Drama, Erotikfilm

Kritiken • NYMPHOMANIAC

09. Januar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Sex, Zwang und Begehren nach poetischen Regeln", schreibt Frédéric Jaeger über einen Film, der eine fast tröstende Zärtlichkeit ausstrahlt. "Lars von Trier erzählt eine Geschichte, die weder krude noch pornografisch wirkt. Sie taugt zur sexuellen Anregung nur bedingt und ordnet sich einem solchen Zweck nie unter."

24. November 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • wieistderfilm.de

"Nymphomaniac ist schlichtweg unberechenbar, frech, unbequem, unterhaltsam. Eine meisterhafte Erzählung über Tabus und unangepasste Individuen, mit verblüffenden Effekten, die Kinostars echten Sex vor der Kamera andichten. Alles muss man nicht verstehen – wie denn auch, bei Lars von Trier? Aber es funktioniert fantastisch", schwärmt Philipp Stroh.

03. April 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • TAZ

"Und so ist Nymph()maniac vor allem eine Feier des Diskurses, eine selbstreferenzielle und selbstreflexive Tour de Force durch die Kulturgeschichte, in der das Zenonische Paradox von der Schildkröte, die der schnelle Achill partout nicht überholen kann, ebenso einen Platz findet wie die Hure Babylon, die römische Nymphomanin Valeria Messalina und die geisterhafte Gabe der Elevation", schreibt Cristina Nord.

03. April 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • Die Welt

"Die erste Hälfte von Lars von Triers Kammerspiel Nymphomaniac überzeugte durch Drastik. Jetzt kommt Teil zwei ins Kino – und enttäuscht. Da hilft auch ein Funke Humor nichts", findet Gerhard Midding. Auch gelingen dem Regisseur keine "halsbrecherischen Glanzlichter", wie sie im ersten Teil zu sehen waren.

03. April 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • kunst + film

Renée-Maria Richter erkannte, dass der Film nach vier Stunden in zwei Teilen beim ewigen Dilemma zwischen Askese und Exzess landet: "Den endlos angestrebten Extremzuständen, die beide auf Dauer so unbefriedigend sind, dass unablässig der jeweils andere lockt. Lars von Trier neigt eindeutig Entsagung zu; das Gegenteil lässt er in einer letzten Volte tödlich enden. Darin erweist er sich als gut protestantischer Skandinavier."

02. April 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • Der Tagesspiegel

In Lars von Triers Nymphomaniac 2 gibt es laut Christiane Peitz wieder jede Menge Nacktheit. "Doch die Fortsetzung seines skandalumwitterten Films ist weder Provokation noch Porno, sondern ein amüsanter, verspielt-philosopischer Sex-Essay."

21. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • Der Spiegel

Wolfgang Höbel sah einen Film voller "hübscher Marionetten" und stellte fest, dass der ganze Sex aus dem Film noch lange keine "schlüssig erzählte Geschichte" macht.

21. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • heise.de

"Lars von Triers pornographischer Nymphomaniac ist eine Revolte gegen die liebesfixierte Gesellschaft - und ein anti-libertäres Manifest", so Rüdiger Suchsland. Der Film "offenbart uns Triers sehr persönliche Wahrheiten und feinziselierte Theorien über die Last mit der Lust und den Untergang des Abendlandes, über Sex und Körper und Pornografie in Zeiten der Digitalära - die aber zusammengenommen alle ein bisschen wie triste Lügen wirken."

20. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • TAZ

"Dem Blick auf die Selbstzerstörung zum Trotz" nennt Maxi Obexer NYMPHOMANIAC Lars von Triers bisher zärtlichsten Film. Der Regisseur hält sich nämlich mit Aussagen über die exzessive Art von Sexualität zurück und spannt auch "keine brachialen Thesen über sie; er lässt die Lust Lust sein, und die zeigt uns dafür ihre vielen Gesichter."

20. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • kunst + film

Thorsten Kluge schreibt: "Weder Porno-Epos noch Melancholie-Beschwörung: Lars von Trier unterläuft mit seinem Episodenfilm über eine Nymphomanin alle zuvor geschickt geschürten Erwartungen. Stattdessen gibt er sich seinem zügellosen Spieltrieb hin."

20. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • filmosophie.com

Die filmosophie-Kritikerin ist "spätestens seit Melancholia (Melancholia Trailer) ziemlich angetan von Lars von Trier und irgendwie mutet es ein bisschen an, als sei die körperlich versehrte Charlotte Gainsbourg nach dem Weltuntergang aus eben genanntem Film hier gewaltsam aufgeschlagen. Zumindest scheint sie aus einer Welt zu kommen, die weder Seligman noch wir als Otto-Normal-Zuschauer in ihrer Vollständigkeit erfassen können."

20. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • derFreitag

Die zentrale Frage des Films ist laut Ekkehard Knörer, wie Lars von Trier immer wieder von einer neuen Sex-Eskapade erzählen kann, ohne dass sich alles nur wiederholt. Die Antwort ist, dass es nicht auf den Zusammenhang ankommt, "nicht auf den Sinn, der stets lockt, der sich mal einstellt, mal aber auch ausbleibt, sondern auf das Weiterspinnen, das eigentliche Triebmoment des Erzählens."

19. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • DerStandard

Lars von Trier zeigt sich mit NYMPHOMANIAC in Komödienlaune, "ohne sein Thema nicht gleichzeitig auch ernst zu nehmen", schreibt Dominik Kamalzadeh. "Brüche, Stilwechsel und (bewusste) Ungereimtheiten bleiben Regel des Films."

19. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • filmtabs

"Nach vier von acht Kapiteln ist es für eine komplette Filmbewertung viel zu früh", stellt Günter H. Jekubzik fest. "Begeisterung, Faszination und eine große Neugierde lässt sich auf jeden Fall schon konstatieren."

18. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • filmgazette.de

Lars von Trier arbeitet beharrlich an der Überwindung des Nihilismus, "bekennt sich dabei aber zugleich mit Nietzsche und indem er den Porno in Kunst, Rammstein in Bach und den Horror in eine Komödie verwandelt zu seiner vorläufigen Gültigkeit", schreibt Janis El-Bira und nennt NYMPHOMANIAC "ein erotoman-nietzscheanisch-katholischer Bildungsroman in allgemeiner Absicht."

15. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • manifest

"Es gibt interessante Ansätze in NYMPHOMANIAC VOLUME 1 und der Film ist, gerade angesichts der Überlänge, überraschend unterhaltsam", meint Sebastian Moitzheim. "Der Eindruck, dass es sich hier aber in erster Linie um ein Vorspiel zum zweiten Film handelt, dass die wirkliche Beschäftigung mit den hier nur angeschnittenen Themen erst im nächsten Teil stattfinden wird, lässt sicher aber nie ganz abschütteln."

14. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • Cereality.net

"Wenn man es schafft, selbst den lebensrelevantesten, essenziellsten, womöglich am meisten bedachtesten Fragen dieser Welt noch neue künstlerische, philosophische Komponenten und Gedanken hinzufügen zu können, ist Großes vollbracht worden", schreibt Kilian Kleinbauer.

11. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • Die Zeit

In ihrem Kommentar geht Sarah Schaschek der Frage nach, ob Lars von Trier einen Porno gedreht hat oder ob er gegen die alltägliche Sexsucht unserer Gesellschaft kämpft. Die Antwort: "Weder noch. Aber er hat Sex als anhaltendes Tabu entlarvt."

11. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • perlentaucher.de

"Alle reden über die Sexszenen. Dabei zelebriert Lars von Triers Nymphomaniac Volume I das uneigentliche und metaphorische Sprechen über Sex mindestens so sehr wie den eigentlichen und explizit gezeigten Sex", findet Elena Meilicke

11. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • Festivalblog

Seligman bemüht "Vergleiche aus der Philosophie, aus der Biologie, der Literatur und der Mathematik, um das Erzählte zu deuten", so Tiziana Zugaro. "Split-Screens und übergeblendete Zahlen und Grafiken verdeutlichen, dass Joes Erzählung permanent analysiert wird. Mitunter sind diese Analogien bemüht komisch, manchmal aber tatsächlich einfallsreich und lustig."

10. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • Berliner Zeitung

Erstaunlich muffig findet Harald Jähner den Film. Leider wird die Imaginationskraft des Regisseurs "eingeholt von einer öden Schuld- und Sühne-Psychologie, die insbesondere den zweiten Teil beherrscht. ... Diese quasireligiösen Sünde-und Bußverkettungen sind so unerbittlich wie vorhersehbar. Die Liebe ist ja nicht einfach nur abwesend, sondern als verschmähte Größe zu einer finsteren Macht mutiert."

10. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film schreit nach Skandal, ist aber beim ausdauernden Angucken für Jan Schulz-Ojala doch eher ein Skandälchen. "Der Film funktioniert vor allem als Exorzismus – und nur hierin ist er pornografisch: indem er in seiner sexuellen Ikonografie nur auf Masse setzt, auf das Serielle, die Überdosis. Dabei hat immer, wenn ein Bild womöglich zu erotisch-kulinarisch zu geraten droht, auch das explizit Hässliche seinen Auftritt."

10. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • DerStandard

Dominik Kamalzadeh sah Lars von Triers offensten Film seit geraumer Zeit, "ein Kompendium sexueller Eskapaden und damit verbundener gesellschaftlicher Moralvostellungen, das er mit großer stilistischer Wendigkeit und hintersinnigem Humor inszeniert."

10. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • Die Welt

Elmar Krekeler schaut sich NYMPHOMANIAC an und fragt sich, woran genau der Zuschauer eigentlich einen Pornofilm erkennt. Dafür begibt er sich auf Spurensuche zu Beate Uhse.

10. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • TAZ

Cristina Nord stellt fest, dass obwohl es viele explizite Szenen gibt, sich der Zuschauer "erstaunlicherweise nie zum Voyeur" macht. Vielmehr erkennt er in den "pornografischen Bildern eine besondere Schönheit."

07. Februar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • outnow.ch

Nymphomaniac Part 1 ist "oberflächlich betrachtet nichts Besonderes, aber im Innern aufregend und ein bleibendes Erlebnis. In PART 2 ist die Freude an der Lust vergangen und Lars von Trier setzt auf seine typische Handschrift." Mit seinen verspielt-verstörenden Handlungssträngen lässt er "viele philosophische und emotionale Ansätze ins Leere laufen."

23. Januar 2014 | NYMPHOMANIAC • Kritik • programmkino.de

Der Film "ist ein komplexes und vor allem intellektuell erregendes Forschungsprojekt über die schwierige Verfasstheit des Menschen in all seinen unterschiedlichen Bedingungen", so Silvia Bahl. "Die Auslotung dieser Widersprüche vor allem aus der Perspektive einer Frau zu erzählen, beweist einmal mehr von Triers Sensibilität und große Kunstfertigkeit."

30. Dezember 2013 | NYMPHOMANIAC • Kritik • Wiener Zeitung

Matthias Greuling sah trotz expliziter Sex-Szenen nicht den angekündigten Porno, vielmehr blieb der Film auffallend unerotisch. In erster Linie handelt NYMPHOMANIAC von seelischen Abgründen und nicht von der "Befriedigung eines Triebes."

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