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NYMPHOMANIAC

NYMPHOMANIAC
Regie Lars von Trier
Kinostart 20.02.2014
Genre Drama, Erotikfilm
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Inhalt • NYMPHOMANIAC

An einem kalten Winterabend findet der alleinstehende, charmante Seligman (Stellan Skarsgard) die 50jährige Joe (Charlotte Gainsbourg), die zusammengeschlagen in einer Gasse nahe seines Hauses liegt. Seligman bringt sie in sein Haus, wo er sie hingebungsvoll pflegt.

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Crew • NYMPHOMANIAC

Regie: Lars von Trier
Darsteller: Stellan Skarsgard, Charlotte Gainsbourg, Christian Slater, Jens Albinus, Jamie Bell ...
Verleih/Copyright: Concorde

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Kritik • NYMPHOMANIAC •

Erstaunlich muffig und verdruckst findet Harald Jähner den Film. Der Film funktioniert vor allem als Exorzismus – und nur hierin ist er pornografisch, argumentiert Jan Schul-Ojala. Ein Porno ist NYMPHOMANIAC trotz der expliziten Szenen nicht geworden, meint Matthias Greuling. Der Film blickt vielmehr in seelische Abgründe und der Outnow-Kritiker sieht in Lars von Triers Film sowohl eine sperrig-philosophische Arthouse-Sexsucht-Doku als auch eine erotische, selbstironische Groteske. Frédéric Jaeger freut sich angesichts der von NYMPHOMANIAC ausgestrahlten tröstenden Zärtlichkeit bereits jetzt auf die ungekürzte Fassung und Silvia Bahl hebt besonders Lars von Triers Sensibilität und große Kunstfertigkeit hervor. Cristina Nord gefällt, dass sich der Zuschauer trotz expliziter Szenen nie zum Voyeur macht und Dominik Kamalzadeh empfand NYMPHOMANIAC, der über einigen hintersinnigen Humor verfügt, als Lars von Triers offensten Film seit langem. Tiziana Zugaro findet die Analogien, mit denen die Erzählungen der Hauptfigur analysiert werden oft bemüht komisch, manchmal aber auch einfallsreich. Sarah Schaschek erkennt in ihrem Kommentar, dass Lars von Trier Sex als anhaltendes Tabu entlarvt hat. Der Film bietet laut Sebastian Moitzheim interessante Ansätze und ist trotz seiner Überlänge überraschend unterhaltsam. Für Janis El-Bira ist NYMPHOMANIAC ein erotoman-nietzscheanisch-katholischer Bildungsroman. Günther H. Jekubzik findet es für eine Gesamtbewertung zwar noch zu früh, dennoch konstantiert er hinsichtlich der gesehenen vier von acht Kapiteln bereits Faszination und Neugier. Dominik Kamalzadeh gefällt außerdem, dass der Regisseur sich in Komödienlaune zeigt, dennoch aber nicht das ernste Thema des Films unterschlägt. Für Maxi Obexer ist NYMPHOMANIAC, aller Selbstzerstörung zum Trotz, der zärtlichste Film von Lars von Trier und Thorsten Kluge findet es spaßig, dass der Regisseur alle der zuvor geschickt geschürten Erwartungen unterläuft. Ekkehard Knörer stellt außerdem fest, dass es dem Regisseur nicht darum geht, immer noch eine weitere Sex-Eskapade zu erzählen, es geht ihm um das Weiterspinnen der Geschichte an sich. Wolfgang Höbel erlebte einen Film, in dem sehr viele hübsche Marionetten agieren und Rüdiger Suchsland in NYMPHOMANIAC Lars von Triers Revolte gegen die liebesfixierte Gesellschaft. Christiane Peitz hat ein verspielt-philosopisches Sex-Essay gesehen. Renée-Maria Richter stellte zum Ende des zweiten Teils fest, dass sich Lars von Trier als gut protestantischer Skandinavier erweist. Gerhard Midding zeigt sich enttäuscht: Zwar bemüht sich der Regisseur, provozierende Stolpersteine auszulegen, doch die halsbrecherischen Glanzlichter des ersten Teils gelingen ihm nicht. Philipp Stroh ist von dieser meisterhaften Erzählung begeistert und bezeichnet NYMPHOMANIAC als unberechenbar, frech und unterhaltsam.

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