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POLICEMAN

POLICEMAN

Regie Nadav Lapid
Kinostart 25.10.2012
Genre Drama

Kritiken • POLICEMAN

25. Oktober 2012 | POLICEMAN • Kritik • getidan.de

"Nadav Lapid, der auch das Drehbuch geschrieben hat, gelingt es mit staunenswerter künstlerischer Sicherheit, beständig die Unsicherheiten hinter allem starren Verhalten zu zeigen. So werden aus (Anti-)Helden Menschen. Und wir als Zuschauer werden sanft aber beharrlich dahin geführt, das eigene Verhalten zu betrachten", schreibt Peter Claus.

25. Oktober 2012 | POLICEMAN • Kritik • TAZ

Gaston Kirsche gefällt, dass der Regisseur in seinem Film, der teils Kammerspiel, teils Rebelliosndrama ist, auf ablenkende Filmmusik weitgehend verzichtet hat.

25. Oktober 2012 | POLICEMAN • Kritik • Die Welt

Barbara Schweizerhof lobt den Regisseur. Er vermeidet herkömmliche dramatische Zuspitzungen, "um stattdessen die Komplexität seiner Figuren und Gruppen herauszustellen, die merkwürdigen Widersprüche, die sie zusammenhalten, die Lösungen, die sie gemeinsam finden und die Einsamkeit, die manchmal aus solchen "Lösungen" erwachsen kann."

25. Oktober 2012 | POLICEMAN • Kritik • kunstundfilm.de

Renée-Maria Richter sah streng stilisiertes Gedankenspiel. "In dem trotz sengender Sonne eine düster-ausweglose Atmosphäre herrscht, die an kristalline Thriller und Spätwestern der New-Hollywood-Ära Mitte der 1970er Jahre erinnert. ... Die destruktive Energie, die der Film so unterschwellig wie allgegenwärtig einfängt, lässt beklommen schaudern."

24. Oktober 2012 | POLICEMAN • Kritik • schnitt.de

"Zur treibenden Kraft des Films wird ein emotionaler und wertbehafteter Generationskonflikt, der genug Möglichkeiten für eine individuelle, politische Auseinandersetzung böte, würde nur dieses Thema auch wirklich emotional erzählt werden. Doch die Charaktere und ihre Überzeugungen bleiben fremd und kalt, ihr Handeln bühnenhaft distanziert", bedauert Susan Noll.

24. Oktober 2012 | POLICEMAN • Kritik • perlentaucher.de

Thomas Groh hat keinen Thriller erwartet. " Es geht weniger um konkrete reale Konflikte, eher konturiert Nadav Lapid einen Riss, der durch die israelische Gesellschaft geht. Auch daher erklärt sich, warum der Film von der Kamera her ruhig und kalt, vom Schnitt her aber immer wieder hart und brutal konzipiert ist."

23. Oktober 2012 | POLICEMAN • Kritik • Bayerisches Fernsehen

"Die reaktionären Säulen des Staats auf der einen Seite und mehr noch die vermeintlich linken, anmaßenden Terroristen auf der anderen geraten zu Zerrbildern, die nicht immer glaubwürdig sind. Als Drama funktioniert POLICEMAN prächtig. Für eine Analyse gesellschaftlicher Missstände dagegen ist er zu überspitzt und bleibt vage", so das Urteil von Louis Vazquez.

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