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DER AUFSTEIGER

DER AUFSTEIGER

Regie Pierre Schoeller
Kinostart 22.11.2012
Genre Drama

Kritiken • DER AUFSTEIGER

27. September 2012 | DER AUFSTEIGER • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Obwohl die Story laut Till Kadritzke an ein paar Stellen vorhersehbar ist, "inszenatorisch ist Schöllers Film eine angenehme Überraschung. Ein eigentlich klassisch angelegtes Politiker-Porträt tritt einmal nicht nur als dialoglastiger Thesenfilm auf, sondern auch und vor allem als temporeicher und körperlicher Thriller. Was stark nach Hinterzimmer riecht, entpuppt sich als ziemlich leidenschaftliches Kino."

23. November 2012 | DER AUFSTEIGER • Kritik • perlentaucher.de

"Wenn man dem Film wohlgesonnen ist, kann man ihn, diesen atemlosen, diskursgesättigten, grenzpsychotischen, von vehementen Beats angetriebenen Höllenritt durch die brokatbevorhangten Räume der zeitgenössischen Macht, als eine notwendige Ergänzung zur kleinen Form zu begreifen, auf die der humanistische Neorealismus der Dardennes zielt", schreibt Lukas Foerster.

22. November 2012 | DER AUFSTEIGER • Kritik • artechock.de

"DER AUFSTEIGER zeigt, dass Politik heute allerdings auch dieses Medienspiel ist, also etwas ganz Eigenes, das gewissermaßen nichts mit der Politik zu tun hat, und doch hängt die Politik völlig von ihm ab", schreibt Rüdiger Suchsland. "Darum ist dieser Film nicht das Portrait der bösen Politik, sondern das Portrait eines guten Politikers."

22. November 2012 | DER AUFSTEIGER • Kritik • derFreitag

Das große Ganze berührt den Zuschauer eher weniger, meint Barbara Schweizerhof, das wirklich interessante an DER AUFSTEIGER sind die Einzelheiten. Zudem gefällt, dass die Minister-Gespräche kein Soap-Niveau haben.

22. November 2012 | DER AUFSTEIGER • Kritik • Die Welt

Das spannende Kammerspiel zeigt laut Gerhard Midding deutlich, dass aus dem Mund eines Politikers immer mehr als nur ein Mensch spricht.

22. November 2012 | DER AUFSTEIGER • Kritik • kunst + film

Oliver Heilwagen findet, dass "der deutsche Titel die Komplexität des Films stark vereinfacht: Regisseur Pierre Schoeller geht es weniger um das Psychogramm eines ehrgeizigen Emporkömmlings, als vielmehr um eine Innen-Ansicht des Regierungs-Alltags. Wie der französische Original-Titel mit kaum übersetzbarem Wortspiel andeutet: L’éxercice meint hier «Amtsausübung», also etwa: wie staatliches Handeln praktiziert wird."

20. November 2012 | DER AUFSTEIGER • Kritik • filmtabs

"Ein schwer zu fassender, aber durchgehend interessanter Film, der von zwei unscheinbar genialen Schauspielern getragen wird", stellt Günter H. Jekubzik fest und lobt Olivier Gourmet. "In der Hauptrolle zeigt er ein neues, viel dynamischeres Gesicht. Michel Blanc könnte als sein Sekretär ganz souverän ein eigener Staat im Staate sein und auch die Hauptrolle. Frankreich führt hier vor, dass auch intellektuelles Kino fesseln kann."

10. Oktober 2012 | DER AUFSTEIGER • Kritik • programmkino.de

"Pierre Schoeller skizziert mit scharfem Humor und Sinn für dramaturgische Zuspitzungen, wie die Macht die Menschen korrumpiert", entdeckte Norbert Raffelsiefen. "Sein ebenso genauer wie unterhaltsamer Blick auf die Machtelite beeindruckt nicht nur formal und inhaltlich, sondern überzeugt auch als Schauspielerfilm auf der ganzen Linie."

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