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DIE WILDE ZEIT

DIE WILDE ZEIT

Regie Olivier Assayas
Kinostart 30.05.2013
Genre Drama

Kritiken • DIE WILDE ZEIT

05. September 2012 | DIE WILDE ZEIT • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Frédéric Jaeger schreibt: "Die wilde Zeit ist nicht subjektiv im Sinn einer eingeschränkten Perspektive, aber doch insofern der Blick hier stets gegenwärtig und forschend ist. Assayas’ größtes Talent, das Einfangen einer berstenden Lebendigkeit – das er bereits in Filmen wie Irma Vep (1996) und Ende August, Anfang September (1998) zur Vollendung brachte –, kommt hier erneut zur Entfaltung."

03. Juni 2013 | DIE WILDE ZEIT • Kritik • Der Spiegel

Die Figuren sind zwar oberflächlich, wenn nicht gar banal, aber immerhin ist der ganze Film gut durchgestylt, schreibt Sebastian Hammelehle. Insgesamt wirkt DIE WILDE ZEIT wie ein "gefälliges Remake" von Zabriskie Point.

30. Mai 2013 | DIE WILDE ZEIT • Kritik • artechock.de

"Assayas hat seinen Auftrag erfüllt, in revo­lu­ti­onären Zeiten kein Unter­hal­tungs­kino machen zu wollen und in nicht-revo­lu­ti­onären Zeiten erst recht nicht. Also macht er eben einen poli­ti­schen Unter­hal­tungs­film. Das ist cool und reißt mit, könnte aber poli­ti­scher und etwas weniger nost­al­gisch sein", schreibt Nora Moschuering.

30. Mai 2013 | DIE WILDE ZEIT • Kritik • Die Welt

Peter Praschl sah einen großen Film, der gleichzeitig den Schmerz symbolisiert, der manchmal von nöten ist, wenn "man den Hunger und den Mut seiner Jugend vergessen hat."

30. Mai 2013 | DIE WILDE ZEIT • Kritik • kunst + film

"Der Film spielt vor allem mit Erinnerungen: medialen Erinnerungen an eine "Wilde Zeit", persönlichen Erfahrungen der Zuschauer, und nicht zuletzt denen des Regisseurs", schreibt Eric Mandel. Zudem schafft er "eindrucksvolle, unperfekte, aber wohlüberlegte Bilder, die sich langsam einbrennen und nur sehr langsam verblassen – so wie Farbfotos aus den 1970er Jahren."

30. Mai 2013 | DIE WILDE ZEIT • Kritik • Der Tagesspiegel

In diesem fabelhaften autobiographischen Film wurde die Kamera laut Jenni Zylka zu einem "aktiven Mitglied der jugendlichen Agitprop-Clique", wodurch der Zuschauer immer nah am Geschehen ist.

30. Mai 2013 | DIE WILDE ZEIT • Kritik • derFreitag

Matthias Dell lobt den Regisseur dafür, dass er seine Geschichte so "angenehm unaufgeregt" erzählt und rät den Kinobesuchern, auch den Abspann abzuwarten, denn darin wird mehr auf das "prägende kulturelle Feld" der wilden Zeit eingegangen.

30. Mai 2013 | DIE WILDE ZEIT • Kritik • filmgazette.de

DIE WILDE ZEIT ist laut Ulrich Kriest "der schönste und wichtigste Film des Jahres, weil er dringender und für uns Ältere, die sich vielleicht noch an die siebziger Jahre erinnern, schmerzhafter denn je von der Schönheit der Utopie, der Revolte erzählt. "Die wilde Zeit" schwärmt nicht ohne Melancholie, aber letztlich doch ausgelassen und fröhlich von der Frische des jugendlichen Lebendigseins."

29. Mai 2013 | DIE WILDE ZEIT • Kritik • Berliner Zeitung

Harald Jähner lobt Hauptdarsteller Clément Métayer, der den Zeitgeist der 1970er Jahre perfekt verkörpert. Auch der Soundtrack gefällt dem Kritiker, da er "nichts Abgenudeltes" gehört hat.

29. Mai 2013 | DIE WILDE ZEIT • Kritik • filmtabs

In DIE WILDER ZEIT wird laut Günter H. Jekubzik "viel gelesen und konzentriert Musik gehört, die noch von der Schallplatte kommt. Ohne Computer haben die Jugendlichen verdammt viel Zeit. Aber irgendwann provozieren brutale Wächter eine ebenso brutale Reaktion, der Protest verliert seine Unschuld. Was bleibt, ist mehr als revolutionäre Romantik."

02. Mai 2013 | DIE WILDE ZEIT • Kritik • filmering.at

Einen richtigen Überblick über das politische Geschehen bekommt man laut Raphaela Lukas nicht."Dies scheint aber auch nicht Assayas vordergründiges Ziel gewesen zu sein. Möchte man jedoch für kurze Zeit in die künstlerische Schaffenszeit junger Menschen der 70er Jahre eintauchen, begleitet von revolutionären Parolen, klingenden Buchtiteln und guter Musik, dann wird man großen Gefallen an diesem Film finden."

21. März 2013 | DIE WILDE ZEIT • Kritik • programmkino.de

Das Leben und das Denken sind für die Charaktere laut Oliver Kaever "keine Gegensätze, und beides sind äußerst ernste Angelegenheiten. An einigen Stellen deutet Assayas an, wie leicht diese Ernsthaftigkeit und die Überzeugung von der Richtigkeit des eigenen Standpunktes in Gewalt und Terrorismus umschlagen konnten; dann ist die Verbindung zu seinem Vorgänger Der Schakal ganz unmittelbar".

05. September 2012 | DIE WILDE ZEIT • Kritik • TAZ

Cristina Nord ist besonders von Eric Gautiers Kamerarbeit angetan, die genau so agil und unberechnebar ist wie die Figuren selbst.

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