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PARADIES: GLAUBE

PARADIES: GLAUBE

Regie Ulrich Seidl
Kinostart 21.03.2013
Genre Drama

Kritiken • PARADIES: GLAUBE

03. September 2012 | PARADIES: GLAUBE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Überraschungen sucht man hier nach wie vor vergeblich", stellt Michael Kienzl fest. "Wer aber sehen möchte, wie einer der wichtigsten Regisseure der Gegenwart sein filmisches Vokabular ein weiteres Mal unter wechselnden thematischen Vorzeichen neu zusammensetzt und dabei eine beeindruckende Professionalität an den Tag legt, für den wird auch diese Reise in die geschundene Seele seiner Protagonistin wieder zu den Höhepunkten des Kinojahres zählen."

21. März 2013 | PARADIES: GLAUBE • Kritik • kunst + film

Mit der "schlimmstmöglichen Wendung zertrümmert Seidl das Sittenbild einer religiös bewegten Seele, das er zuvor sorgsam gezeichnet hat: Da bleiben nur Doppelmoral und roher Schlagabtausch", schreibt Bela Akunin. "Seiner Protagonistin tut er damit unnötig Gewalt an. Als aus der Zeit gefallene Heilsbringerin wirkt sie anrührend glaubwürdig, bevor sie unversehens zum Opfer von Moslem-Machismo degradiert wird."

21. März 2013 | PARADIES: GLAUBE • Kritik • Der Spiegel

Die Zuschauer können sich von Ulrich Seidls gnadenlosem Ehe- und Glaubenskrieg entweder sanft gequält oder massiv provoziert fühlen, stellt Jörg Schöning fest.

21. März 2013 | PARADIES: GLAUBE • Kritik • Die Welt

PARAIDES: GLAUBE zeichnet laut Daniel Kothenschulte nicht nur ein finsteres Bild über religiösen Fanatismus. Er zeigt auch, dass es unmöglich ist, den Himmel auf Erden zu finden.

21. März 2013 | PARADIES: GLAUBE • Kritik • artechock.de

"Seidl zeigt alles im für ihn üblichen Stil: Ohne Neugier, nicht suchend, sondern alles von Anfang an wissend, uns ausstel­lend, voyeu­ris­tisch – in dem Gestus: Guckt mal, was ich hier wieder Fürch­ter­li­ches gefunden habe", stellt Rüdiger Suchsland fest. "So ist dieser Film nur ein weiterer, recht über­flüs­siger Beweis für die These, dass Religion/Glaube/Gott sich offenbar immer noch am besten für die blödesten Provo­ka­tionen eignen."

20. März 2013 | PARADIES: GLAUBE • Kritik • TAZ

PARADIES: GLAUBE zeichnet sich laut Cristina Nord auch durch Momente voller Körperkomik aus. Jedoch bleibt am Ende des Filmes ein leichtes Unbehagen zurück, welches von den groben Strichen des Drehbuches herrührt.

20. März 2013 | PARADIES: GLAUBE • Kritik • Der Tagesspiegel

Christiane Peitz bezeichnet PARADIES: GLAUBE als einen der stärksten Filme von Ulrich Seidl und geht der Frage nach, ob eine Klageandrohung wegen Blasphemie gerechtfertigt erscheint.

18. März 2013 | PARADIES: GLAUBE • Kritik • filmtabs

"So wie der Name Anna lässt sich der Film von allen Seiten lesen. Dabei sorgten die skurrilen extremistischen Handlungen der penetranten Missionarin immer wieder für große Heiterkeit. Beim Glauben kennt Seidl, der selbst eine harte religiöse Erziehung durchleben musste, sich aus. Ein doppelbödiges Vergnügen", resümiert Günter H. Jekubzik.

12. März 2013 | PARADIES: GLAUBE • Kritik • programmkino.de

Thomas Engel schreibt: "Seidl hat noch nie ein Blatt vor den Mund genommen und geht auch hier extrem vor. Abgesehen davon, dass niemand weiß, welche höhere religiöse Macht es gibt oder nicht gibt, zeigt Seidl, dramaturgisch-filmisch einleuchtend wie eh und je, dass in keiner Hinsicht und auf keinem Gebiet Fanatismus zu etwas Gutem führt."

11. Januar 2013 | PARADIES: GLAUBE • Kritik • pressplay

"Mit Paradies: Glaube gelingt Seidl erneut ein Portrait, das weder bitterböse noch abgrundtief deprimierend ist. Die Figuren werden in ihrer Widersprüchlichkeit und Ausweglosigkeit mit sympathischer Aufmerksamkeit, aber auch entblößender Tiefe verfolgt. Nichtsdestotrotz erlauben humorvolle und bizarre Situationen zu lachen", lobt Martina Zerovnik.

07. Januar 2013 | PARADIES: GLAUBE • Kritik • filmering.at

"Paradies: Glaube ist ein sehr facettenreicher Film", findet Michael Föls. "Ulrich Seidl provoziert, eckt an und sorgt gerade dadurch dafür, dass man zwingend über das Gezeigte nachdenken und diskutieren möchte. Insgesamt ein sehr beeindruckender Film mit großem Nachhall."

03. September 2012 | PARADIES: GLAUBE • Kritik • FILMtabs

"Wenn die Katholikin mit dem Moslem nach vielen kindischen Gemeinheiten raufend am Boden liegt, kann man nicht mehr auseinanderhalten, ob es hier um Religionen, Geschlechter oder In- und Ausländer geht. So wie der Name Anna lässt sich der Film von allen Seiten lesen. Dabei sorgten die skurrilen extremistischen Handlungen der penetranten Missionarin immer wieder für große Heiterkeit", schreibt Günter H. Jekubzik.

03. September 2012 | PARADIES: GLAUBE • Kritik • outnow.ch

"Der Film trägt unverkennbar Seidls Handschrift und wirft einen schonungslosen Blick in die Abgründe menschlicher Sehnsüchte. Allerdings fällt dieser zweite Teil im Vergleich zum ersten insgesamt etwas ab. Das liegt einerseits an den schwer zugänglichen Charakteren, andererseits wohl auch daran, dass dieser Film zu grossen Teilen innerhalb von Marias Wohnung oder einer Wohnung in der Nachbarschaft spielt."

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