| Regie | Alex Schmidt |
| Kinostart | 20.12.2012 |
Erst im letzten Fünftel wird der Film laut Frédéric Jaeger besser. "Das ist natürlich schon viel zu spät, denn nachdem der Schocker und der Gruselfilm nicht angeschlagen haben, kaum je ein Funken Spannung oder Atmosphäre aufgekommen ist, kann am Ende auch kein Drama mehr draus werden. Schade eigentlich, denn der unzuverlässige Horrorfilm, der die Erwartungen enttäuscht und doch kein Horrorfilm sein mag, das ist gar kein so schlechter Endpunkt."
"Grausig ist an dem redundanten Klischee-Kinodebüt bestenfalls die Gewissensfrage, die Schmidt im Presseheft den Filmkritikern stellt: "Wissen Sie noch, was Sie als Kind getan haben?" Und ob. Aber nichts davon war so schlimm wie DU HAST ES VERSPROCHEN", schreibt Lida Bach.
"Dass Alex Schmidt über inszenatorisches Talent verfügt, beweisen einige wirklich großartig eingesetzte Schockeffekte, die vor allem auf einem cleveren Schnitt beruhen", meint Oliver Kaever. "Im an den Haaren herbeigezogenen Finale allerdings machen sich die Schwächen des Drehbuchs wieder besonders bemerkbar."
"Der Film ist märchenhaft und mädchenhaft zugleich. Wie ein Märchen wirken die Bilder bei der Umsetzung des kindlichen Miteinanders. Wie von einem Mädchen sind die Gemeinheiten, die sich die Kinder im Film antun. Man sagt ja öfter, dass Mädchen perfider zu Werke gehen beim Plagen. So ist es die psychische Gewalt, die am Ende von Du hast es versprochen der physischen überlegen ist."
Ein spannendes Vergnügen, findet Günter H. Jekubzik. "Handwerklich sehr reif bedient die 34-jährige deutsche Regisseurin Alex Schmidt das Horror-Genre. Dabei erweisen sich die sehr lauten Schocker im ersten Teil als vielleicht unnötiges Warm-Up für einen dann doch raffinierteren Psycho-Thriller mit in Nuancen überraschendem Ausgang."
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