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DER VERDINGBUB

DER VERDINGBUB

Regie Markus Imboden
Kinostart 25.10.2012
Genre Drama

Kritiken • DER VERDINGBUB

29. Oktober 2012 | DER VERDINGBUB • Kritik • Der Spiegel

Die recht nüchterne Weise des Erzählens verhindert laut Tim Slagman "dass aus Gewalt Spektakel und aus Sehnsucht Sentimentalität wird". Er lobt den Film als wuchtig und clever.

25. Oktober 2012 | DER VERDINGBUB • Kritik • Die Zeit

Birgit Roschy lobt die Atmosphäre. "Die zurückgenommene Inszenierung entgleitet nicht zum Elendsporno, zeichnet aber, von der verfaulten Kartoffel bis zur Jauchegrube, ein realistisches Bild des bäuerlichen Überlebenskampfes."

24. Oktober 2012 | DER VERDINGBUB • Kritik • kunstundfilm.de

Lydia Starkulla hat sich nicht überzeugen lassen. "Obwohl der Film dicht und stringent erzählt, hält er den Zuschauer emotional immer ein wenig auf Distanz. Was einerseits an der hochdeutschen Synchron-Fassung liegt, die ihm seine Authentizität raubt; als werde deutschen Zuschauern nicht zugetraut, Untertitel lesen zu können."

23. Oktober 2012 | DER VERDINGBUB • Kritik • schnitt.de

Martin Wertenbruch schreibt: "Regisseur Markus Imboden wollte »die Geschichten von 100.000 Verdingkindern« erzählen. Dramaturgisch wirkt der Film dadurch etwas überfrachtet. Für die überschaubaren Lokalitäten werden zu viele Stränge ins Spiel gebracht. Es häufen und wiederholen sich Anspielungen, Verweise, aber auch ganze Themenkomplexe; die Klaviatur des Elends ist lang."

23. Oktober 2012 | DER VERDINGBUB • Kritik • Bayerisches Fernsehen

"Das Herzstück des Dramas ist Max Hubacher (Shootingstar Berlinale 2012) als Verdingbub, einer mit klarem Gesicht und hellblauen Augen, einer, der viel durch Körpersprache aussagt und am Ende ein Stückchen Hoffnung lässt", lobt Margret Köhler.

23. Oktober 2012 | DER VERDINGBUB • Kritik • textezumfilm.de

"Mit ihren differenzierten Figuren entgehen die Filmemacher der Versuchung, die himmelschreiende Ungerechtigkeit und die Ohnmacht, die den ganzen Film durchziehen, in ein schwarzweißes Gut-Böse-Schema zu pressen. Dadurch hilft auch der Film dieses menschenverachtende System der Verdingkinder, insbesondere aber auch zu verstehen, dass der Mangel an Liebe und Zuneigung letztlich Enttäuschung, Frust und Gewalt hervorruft", so José García.

30. August 2012 | DER VERDINGBUB • Kritik • programmkino.de

Michael Meyns missfällt die Synchronisation: "Eine eigene Sprachfassung wurde erstellt, die das Schwyzerdeutsch entschärft und bedauerlicherweise nur als misslungen bezeichnet werden kann. Hat man sich jedoch an die merkwürdigen Akzente und die asynchronen Lippenbewegungen gewöhnt, kann man sich auf einen harschen, düsteren, schonungslos realistischen Film konzentrieren."

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