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DIE GELIEBTEN SCHWESTERN

DIE GELIEBTEN SCHWESTERN

Regie Dominik Graf
Kinostart 31.07.2014
Genre Biopic, Liebesgeschichte, Melodram, Historienfilm

Kritiken • DIE GELIEBTEN SCHWESTERN

09. Februar 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

DIE GELIEBTEN SCHWESTERN ist laut Danny Gronmaier "beinahe zu jedem Zeitpunkt seiner Erzählung eine Abhandlung über Kommunikationsformen, deren Beschaffenheit und Gebrauch von ähnlichen Fäden der Macht und Ohnmacht durchzogen sind wie jene in Zeiten von Social Media und NSA. Die Grenze von Privatheit und Öffentlichkeit ist ständig prekär, egal ob gesprochenes oder geschriebenes Wort. Der adelige Gossip durchdringt auch Schriftstücke, alles ist im Gespräch."

31. Juli 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • kunst + film

Dominik Graf inszeniert gewohnt formvollendet, schreibt Oliver Heilwagen. "Mit leidenschaftlich auftrumpfenden Schauspielern, detailgetreu nachempfundenem Zeitkolorit und souveräner Inszenierung, die trotz zahlreicher Schauplätze und Mitwirkender jederzeit den Überblick behält."

31. Juli 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • derFreitag

"Die geliebten Schwestern ist kein Bilderbogen, der pflichtgetreu die Lebensstationen eines ehemals verehrten Dichters abschreitet. Und er feiert auch nicht die Erweckung eines jungen Genies", stellte Mark-Georg Dehrmann fest. "Dominik Graf macht, wie so oft, alles anders, auf überraschende und erstaunliche Weise."

31. Juli 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • TAZ

Lukas Foerster hat gespürt, dass DIE GELIEBTEN SCHWESTERN ein Herzensprojekt von Dominik Graf ist. Das freie Erzählen des Regisseurs sorgt dafur, dass auch die im Vergleich zur Berlinale-Version gekürzte Kinofassung rund erscheint.

31. Juli 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • Deutschlandradio

"Die geliebten Schwestern schwelgt nicht in seiner Ausstattung und ist doch schön gefilmt mit überzeugenden Hauptdarstellern", lobt Jörg Taszman. "Und so wirkt der 139 Minuten lange Film vor allem in der ersten Hälfe wunderbar leicht und beschwingt. Es ist auch eine kluge Metapher auf die Utopie einer Liebe zu dritt."

31. Juli 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • artechock

Rüdiger Suchsland bezeichnet den Film als "das Gegenteil allen gedie­genen Histo­ri­en­kinos – irgend­wann dann ist der Punkt erreicht und der Film könnte ewig dauern; man möchte nicht, dass er zu Ende geht, so wie man auch nicht möchte, dass das Leben und die Liebe zu Ende gehen."

30. Juli 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • Berliner Zeitung

Peter Uehling bedauert, dass es Dominik Graf nicht geling , "die erzählerische Stringenz des Anfangs" bis zum Ende durchzuhalten. Dafür geling es ihm jedoch, den "Zauber einer großen Zärtlichkeit" bis zum Schlussbild wirken zu lassen.

30. Juli 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • Der Spiegel

Durch die Vermischung von Essay und Fiktion ist dem Regisseur "ein souveränes und kurzweiliges Spiel mit der Geschichte" gelungen, lobt Matthias Dell. Gelungen findet der Kritiker auch, dass der Dichter Schiller die geringste Rolle spielt und die beiden Frauen um einiges interessanter sind.

29. Juli 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • filmtabs

"Während die Bilder der TV-Koproduktion nicht die Üppigkeit großer Hollywood-Dramen erreichen können, überzeugen die Darsteller, unterstützt durch die feine Sprache", findet Günter H. Jekubzik, den der Film berührte und interessierte.

29. Juli 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • textezumfilm.de

"Neben einer konventionellen Inszenierung, die wegen der rigiden Anordnung im Bildausschnitt häufig an Theaterszenen erinnert, setzt Dominik Graf etwa auch schnellgeschnittene Sequenzen ein, in denen die Schwestern die Briefe, die sie sich gegenseitig schreiben, frontal in die Kamera vorlesen. Dadurch findet der Film ein gelungenes Gleichgewicht zwischen Bild und Wort", lobt José García.

28. Juli 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • Cereality

Timo Kießling ist nicht so begeistert: "Besonders die zweite Hälfte des Films ist angefüllt mit konfliktreichem, auch ein wenig trivial-seichtem Drehbuchstoff, mit Streit, Häme und vergeblicher Versöhnung, aber ihr gelingt es nicht, die Spannung dahinter zu greifen."

26. Juni 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • filmosophie.com

"Worte nur schlicht und einfach auszusprechen, wäre in diesem Kontext wohl einfach zu platt. Dominik Graf nutzt lieber das Medium des Briefeschreibens, um in den vielschichtigen Ebenen zwischenmenschlicher Kommunikation zu schwelgen. [.....] Ich kann mich gar nicht satt sehen an diesem lebhaften, unterhaltsamen, modernen und intelligenten deutschen Kino, das alle meine Vorbehalte über den Haufen wirft."

20. Februar 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • programmkino.de

"Während die Bilder der TV-Koproduktion nicht die Üppigkeit großer Hollywood-Dramen erreichen können, überzeugen die Darsteller, unterstützt durch die feine Sprache", bemerkt Günter H. Jekubzik und bezeichnet DIE GELIEBTEN SCHWESTERN als ein "intensives Melodram, das nie den Staub eines Historienfilms ansetzt."

15. Februar 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • manifest

"Wer nur einen dreistündigen Kostümfilm über Liebe und Herzschmerz zu Zeiten Schillers sehen will, ist hier wahrscheinlich gut bedient. Was genau den Film allerdings zu dem "Meisterwerk" machen soll, zu dem ihn manche hochschreiben, warum er mehr ist, als "nur" eine etwas bessere, etwas dynamischere Variante öffentlich-rechtlicher Standard-Ware, das konnte ich schlicht nicht erkennen", so Sebastian Moitzheim.

12. Februar 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • outnow.ch

"Die Geliebten Schwestern ist ein schöner Film, ein Film, in den man sich richtig vertiefen kann. Er zeigt, wie viel Menschen geben und nehmen können, an welche Grenzen man gehen kann und wie gross ein Verlust sein kann."

10. Februar 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • perlentaucher.de

"Dominik Grafs Die geliebten Schwestern erzählt eine lichte und luftige Liebesgeschichte, eine Liebesgeschichte, die sich nicht im geringsten beschweren lässt von der fast mythischen Übergröße ihres historischen Protagonisten", findet Elena Meilicke.

10. Februar 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • Berliner Zeitung

"Dominik Graf, von dem man kalte und gewaltsatte Bilder kennt, inszeniert seinen Film um Friedrich Schiller und seine Frauen wunderbar leicht und poetisch – ein Loblied auf die Liebe", schreibt Anke Westphal.

09. Februar 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • Der Tagesspiegel

Der Film versucht laut Jan Schulz-Ojala, mehr zu sein als eine Klatsch-Story bei Hofe. "Manchmal hat das Geschehen, im rauschhaften Liebeskassiberschreiben und Darüberreden, etwas von den Filmen des Eric Rohmer, ist mehr Lust an der Sprache als Lust an der Lust. Dann wieder illustriert Dominik Graf seinen Liebestrialog, wie er ihn nennt, mit hinreißenden emblematischen Szenen."

09. Februar 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • Der Spiegel

Wolfgang Höbel sah "eine erstaunlich konzentrierte, oft sogar elegante Exkursion in eine Zeit." Aber der Film wurde dann doch zu einer strapaziösen Prüfung wegen der "Abwesenheit aller großen Emotionen: Die himmelstürmende, außergewöhnliche, skandalöse Leidenschaft, von der hier angeblich berichtet wird, ist für den Kinozuschauer leider in keiner Sekunde zu spüren."

09. Februar 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • festivalblog.com

Tiziana Zugaro vermisste einiges. "Die Wucht der Leidenschaft, die vor allem in der von Hanna Herzsprung gespielten Caroline brodelt, wird permanent behauptet, aber nie so vermittelt, dass man sie tatsächlich spürt. Da kann Madame noch so viele katatonische Orgasmen erleben. Ähnlich ergeht es einem mit Schiller selbst und seiner Ehefrau – wirklich berührend sind ihre Nöte zu dritt für den Zuschauer nicht."

09. Februar 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • Sennhauser

Brigitte Häring kritisiert die "formale Unentschlossenheit, da sind seltsame filmische Einfälle, die eher peinlich als gut sind: Wenn die Protagonisten ihre Briefe quasi direkt in die Kamera sprechen etwa."

09. Februar 2014 | DIE GELIEBTEN SCHWESTERN • Kritik • Die Welt

Deutscher Historienfilm geht auch klug und witzig, lobt Elmar Krekeler. Der Film ist der "erste Beweis dafür, dass deutsches Kino dem britischen in Sachen historischer Filmromane nicht nur etwas entgegenzusetzen, sondern etwas voraus hat. Dass sich Gefühligkeit und Herzensintrigen, Sex und Witz und Anmut das scharfe Gesellschaftsporträt und Charme nicht ausschließen, Volkshochschule und Filmkunst."

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