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ZERO DARK THIRTY

ZERO DARK THIRTY

Regie Kathryn Bigelow
Kinostart 31.01.2013
Genre Drama, Actionfilm

Kritiken • ZERO DARK THIRTY

11. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Die Ergreifung bin Ladens hat laut Michael Kienzl "so gar nichts Triumphierendes. Dem vermeintlichen Sieg auf politischer Ebene setzt Bigelow stattdessen die Tränen ihrer Hauptfigur entgegen. Keine Freude oder Erleichterung bilden den Schlusspunkt von Zero Dark Thirty, sondern lediglich eine beängstigende innere Leere."

04. Februar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • wieistderfilm.de

"Zero Dark Thirty ist ein authentischer, akribisch recherchierter, erfreulich unsentimentaler, manchmal trockener und schwierig zu verfolgender, doch nie wirklich langweiliger, mutiger Polit-Thriller mit cleverem, nachdenklich stimmendem Ende", lobt Philipp Stroh.

31. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • Die Presse

Für Christoph Huber ist ZERO DARK THIRTY eine leidenschaftslose Agentengeschichte, die zwar bisweilen packend, aber niemals provokant ist.

31. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • Neue Zürcher Zeitung

Susanne Ostwald findet es erstaunlich, dass letztlich die Diskussionen um den Film mehr bieten als der Film selbst. Dieser ist mit seinen 160 Minuten zu lang, da der komplexe Stoff zu unscharf analysiert wurde.

31. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • derFreitag

Professionalität kann über die Leere, die laut Matthias Dell unter ZERO DARK THIRY schlummert, nicht hinweghelfen.

31. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • Die Welt

Hanns-Georg Rodek ist zwiegespalten. Zwar vermeidet Kathryn Bigelow die in Hollywood so üblichen Fallgruben von Verharmlosung und Verherrlichung, allerdings wird die schonungslos gezeigte Folter nicht kommentiert. Doch der Kritiker findet "Folter verlangt Parteinahme".

31. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • artechock.de

"Zugute halten muss man Bigelows künstlerisch großartigem Film freilich zweierlei, das auch eine politische Haltung signalisiert: Dass sie einfach hinschaut, nüchtern zeigt, wie es ihrer Ansicht nach gewesen ist. Der Zuschauer muss sich selbst sein Urteil bilden. Und dass sie, ganz anders als von Hollywood gewohnt, einfach nie moralisiert", schreibt Rüdiger Suchsland.

31. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • perlentaucher.de

Thomas Groh fragt sich: "Muss man Folter gesehen haben, um zu wissen, dass Folter schrecklich ist? Mitnichten - aber einem abstrakten, der Tendenz nach instrumentalisierten Diskurs stellen solche Bilder, die ins Konkrete zurückholen, was zuvor ins rein verbale Öffentlichkeitsgeschäft abgedrängt und damit dem Erfahrungsraum größtenteils entzogen wurde, ein emphatisches Memento entgegen."

30. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • derStandard

Dominik Kamalzadeh sah einen Film, der darstellt, wie sich als Folge von 9/11 der moralische Verfall in die amerikanische Politik gemischt hat. Und der Kritiker sah einen kaltblütigen Film, der nicht abschließend klärt, ob der Tod bin Ladens alles Geschehene wert war.

30. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • TAZ

Wer den Film bis zum Ende schaut, wird feststellen, dass es in ZERO DARK THIRTY nicht um die Frage geht, ob Folter gut oder schlecht ist. Dass es eigentlich gar nicht um Folter geht, obwohl sie doch weltweit diskutiert wird, schreibt Sven von Reden. Es geht eher darum, was die USA bei der Suche nach bin Laden verloren hat, nämlich ihre Seele.

30. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • Der Tagesspiegel

Jan Schulz-Ojala ist davon angetan, dass dieser amerikanische Kriegsfilm ganz besonders ist, ganz anders als die üblichen US-Kriegsfilme. Hier gibt es keinen lauten Patriotismus, ebenso wenig wie die "Guten" und die "Bösen".

30. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • gamona

In Europa mag man in dem Film "kritische Ansätze sehen wollen – wirklich viel zu sagen aber hat der Film nicht. Letztlich scheint es so, als ob jeder Zero Dark Thirty nach eigener Bequemlichkeit liest, von allzu extrem bis eben einfach nur recht belanglos", urteilt Rajko Burchardt.

30. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • textezumfilm.de

"Die durch die minimalistische Filmmusik von Alexander Desplat unterstützte nüchterne Inszenierung der Operation lässt kein Pathos aufkommen", schreibt José García. Doch die größte Leistung erbringt seiner Meinung nach Jessica Chastain. "Denn Zero Dark Thirty ist auch das Psychogramm einer Frau, die langsam in ein System hineinwächst, bis ihr ganzes Leben aus einer einzigen Obsession besteht."

29. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • Berliner Zeitung

Wenn es nach Anke Westphal ginge, hätte Kathryn Bigelow für ZERO DARK THIRTY einen weiteren Oscar sicher. Besonders beeindruckend sind die Actionszenen, die ohne Pathos und ohne Machogehabe daher kommen.

29. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • filmtabs

"Die entfärbten Bilder des nächtlichen Einsatzes, bei denen den USA wie damals im Iran wieder ein Hubschrauber schlapp macht, sind unheimlich intensiv", findet Günter H. Jekubzik. "Am Ende des Films, dessen Drehbuch wieder von Oscar-Gewinner Mark Boal (The Hurt Locker (The Hurt Locker Trailer)) stammt, bleibt statt Siegesgefühl oder befriedigter Rache nur Irritation."

29. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • Das Film Feuilleton

Matthias Hopf schreibt: "Zwischen klassischen Bausteinen eines Kriegsfilm spinnt sich behutsam und ausführlich ein spannendes Thriller-Drama, das durchaus die gesamte Aufmerksamkeit des Zuschauers erfordert. Dennoch unterdrückt Kathryn Bigelow die Möglichkeit aufkeimender Langatmigkeit durch die Positionierung eines starken Zentrums im Film: Jessica Chastain".

22. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • Die Zeit

Andreas Busche sieht die Kritisierung der US-Bürger von Kathryn Bigelows Folterbildern das Ausmaß ihrer kollektiven Traumatisierung. Der Kritiker hingegen könnte höchstens die fehlende politische Haltung kritisieren.

21. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • Tagesanzeiger

Laut Florian Keller möchte Kathryn Bigelow dem Zuschauer die ungeschönte und schonungslos realistische Arbeit der Geheimdienste zeigen. Die penible Rechercheleistung ist dabei ständig zu erkennen, doch leider wird ZERO DARK THIRTY dadurch nicht zu einem fesselnden Film, sondern zu einem zähen.

07. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • filmtogo.net

"So gut Kathryn Bigelow ihr Handwerk auch unter Kontrolle hat", schreibt Denis Sasse, "wird selbst sie von ihrer Hauptakteurin in den Schatten gestellt. Jessica Chastain, ein ambivalentes Frauenwesen zwischen Unsicherheiten und manischer Obsession."

03. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • Neue Zürcher Zeitung

Andrea Köhler geht in ihrer Kritik auf die zurzeit in den USA stattfindende Debatte ein, ob ZERO DARK THIRTY "die Folter als Verhörmethode rechtfertigt".

02. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • outnow.ch

"Zero Dark Thirty nutzt seine ganzen 157 Minuten, um eine zehnjährige Jagd aufzurollen und gibt im fast dokumentarischen Stil die einzelnen kleinen Schritte wieder. Kathryn Bigelow und Mark Boal scheuen sich nicht davor, den Zuschauer zu fordern und ihm am Ende mit den gestellten Fragen alleine zu lassen - ganz stark."

02. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • Berliner Zeitung

Sebastian Moll ist angetan von dem hohen "Maß an Glaubwürdigkeit und moralischer Autorität" und beschreibt, warum der politisch unkorrekte, aber auch ungeschönte Film in den USA zu hitzigen Debatten führte.

02. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • Die Welt

Der Zuschauer wird nicht geschont, schreibt Eva Munz. Kathryn Bigelows Film bietet keine bequemen Wahrheiten, sondern Folterorgien und Menschen, bei denen eine Unterteilung in gut und böse schwer fällt.

02. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • programmkino.de

Laut Michael Meyns gelingt es der Regisseurin zwar, keine Begeisterung für die erfolgreichen Ermittlungen aufkommen zu lassen. "Doch gerade die filmische Aufbereitung der Fakten, in Zusammenhang mit dem eingeschränkten Blick auf die Ereignisse durch den Blick einer starken, allein dadurch ungewöhnlichen und bemerkenswerten Frauenfigur, machen die betonte Haltungslosigkeit des Films so fragwürdig."

02. Januar 2013 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • manifest

"Obwohl man Bigelow durchweg für ihren meisterhaften Film loben muss", stellt sich laut Benjamin Hahn zumindest "kurzzeitig ein Gefühl der Unzufriedenheit ein, lässt sie sich doch viel zu oft dazu hinreißen, jedwede Kritik am Verhalten der CIA-Agentin und ihrer Kollegen tendenziell in die Ecke eines unpatriotischen Duckmäusertums zu stellen."

13. Dezember 2012 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • Der Spiegel

ZERO DARK THIRTY ist laut David Kleingers ein Meisterwerk, das sowohl fesselt als auch verstört. Sehenswert, auch aufgrund der großartigen Jessica Chastain.

10. Dezember 2012 | ZERO DARK THIRTY • Kritik • filmering.at

"Zero Dark Thirty ist nicht so packend wie The Hurt Locker (The Hurt Locker Trailer)", stellt Michael Föls fest, "aber dafür sagt der Film eine ganze Menge darüber aus, wie die Welt im post-09/11 Zeitalter funktioniert. Höchst ambitioniert und filmisch beeindruckend, aber für den Zuseher ist es eine eher abstrakte Kinoerfahrung, die mehr über Prozesse, als über Menschen aussagt."

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