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SPIELTRIEB

SPIELTRIEB

Regie Gregor Schnitzler
Kinostart 10.10.2013
Genre Drama

Kritiken • SPIELTRIEB

26. September 2013 | SPIELTRIEB • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

"Die Ambitioniertheit des Einwebens philosophischer Denkfiguren, literarischer Bezüge und Mikro-Abhandlungen über Moral und Gesellschaft mag auf den knapp 600 Seiten in Zehs Text gelingen, für Spieltrieb wird sie zur Falle", meint Danny Gronmaier. "In seinem Gestus des Name-Droppings steht sich Spieltrieb so selbst immer wieder im Weg, muss sich die durchaus vielschichtig und offen angelegte Dramaturgie doch immer wieder altklugen Weisheiten unterordnen."

14. Oktober 2013 | SPIELTRIEB • Kritik • getidan.de

Peter Claus hatte den Eindruck, dass der Regisseur um jeden Preis provozieren will. "Aber wer nur provozieren will, und sich keinen Deut um die Lust des Publikums an Aufklärung, Herzensbildung und Gefühlen schert, sollte vielleicht Vorlesungen halten oder Seminare, aber nicht ins Kino einladen."

14. Oktober 2013 | SPIELTRIEB • Kritik • Der Tagesspiegel

SPIELTRIEB ist durchaus "schulklassenbesuchstauglich" - im negativen Sinne, stellte Jan Schulz-Ojala fest. Denn der Roman wurde so verfremdet, dass auch eine Unterstufe den Film bedenkenlos ansehen kann.

14. Oktober 2013 | SPIELTRIEB • Kritik • artechock.de

Die Verfil­mung ist laut Rüdiger Suchsland "genauso pubertär wie ihre Haupt­fi­guren. Denn Schnit­zler bricht die geist­reiche Story herunter und bana­li­siert sie zu einem eher konfusen Teenie-Drama. Nicht auszu­denken, wie viel besser man mit einem solchen klugen Stoff in Hollywood umgehen würde, oder in einem fran­zö­si­schen Film – wo es charmant sein kann, wenn schöne Menschen sich auch noch über Philo­so­phie unter­halten."

07. Oktober 2013 | SPIELTRIEB • Kritik • outnow.ch

"In Gregor Schnitzlers Spieltrieb bleiben Ziel und Zweck der Manipulation letztendlich unklar, und die Handlung spult sich auch ohne grosse Überraschungen ab, spielt also zu wenig mit dem Publikum. Einem Publikum, das schlussendlich als Verlierer im Kinosessel sitzt."

27. September 2013 | SPIELTRIEB • Kritik • programmkino.de

"So überzeugend die beiden Hauptdarsteller hier sind, so treffend sie die erste große Verliebtheit Adas umsetzen, so wenig mag man ihnen oft die Zitate aus Literatur und Philosophie abnehmen, die sie sich an den Kopf werfen", schreibt Michael Meyns, weshalb SPIELTRIEB in zwei Teile zerfällt: "Einen intellektuellen und einen emotionalen, eine abstrakte Geschichte über Ordnung und Moral und eine Teenager-Geschichte".

26. September 2013 | SPIELTRIEB • Kritik • gamona

"Gregor Schnitzler hat Juli Zehs Roman in gelungener Verdichtung auf die Leinwand gebracht und kann dabei auf exzellente Mimen setzen", lobt Peter Osteried. "Spieltrieb ist intelligentes, mitreißendes und nachdenklich stimmendes Kino. Eine Coming-of-Age-Geschichte mit richtig viel Biss."

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