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GUILTY OF ROMANCE

GUILTY OF ROMANCE

Regie Sono Sion
Kinostart 19.07.2012
Genre Horrorfilm, Drama

Kritiken • GUILTY OF ROMANCE

06. Juni 2012 | GUILTY OF ROMANCE • Kritik • critic.de Partner von film-zeit

Nino Klingler entdeckt "wirkungsvolle Wege, um Entgrenzungserfahrungen zu vermitteln, jene Momente, in denen soziale Bezugssysteme und das darin eingeschriebene Identitätsverständnis aus den Angeln gehoben sind; die Reboot-Phase des Subjekts. Abseits des Schauspiels gelingen Sion Sono wunderbare Übertragungen in die Filmgestalt: Formen zerfließen, Schnittmuster springen, Sprache stottert."

21. Juli 2012 | GUILTY OF ROMANCE • Kritik • kunstundfilm.de

Renée-Maria Richter vergleicht den Japaner mit einem deutschen Regisseur. "Damit nähern sich seine jüngsten Arbeiten dem Spätwerk von Rainer Maria Fassbinder an. Der verstand ebenso unnachahmlich, aus Kolportage-Versatzstücken groteske Melodramen zu komponieren, in denen er die großen Themen der Nachkriegs-Bundesrepublik abhandelte. Sion Sono leistet Ähnliches für das globalisierte 21. Jahrhundert: mit Meisterwerken von Shakespearescher Wucht."

19. Juli 2012 | GUILTY OF ROMANCE • Kritik • Die Presse

Christoph Huber stellt fest, dass der Grundton des Filmes trotz der teilweise poppigen Farben, stets tiefschwarz ist.

19. Juli 2012 | GUILTY OF ROMANCE • Kritik • Berliner Zeitung

Daniel Kothenschulte lobt den Regisseur dafür, dass dieser einen Horrorfilm mit einem künstlerischen Anspruch gemacht hat. Diese Art, einen Film zu drehen, wurde früher einmal von Dario Argento beherrscht, heute höchstens noch von Pedro Almodóvar.

19. Juli 2012 | GUILTY OF ROMANCE • Kritik • perlentaucher.de

"Diese orgiastische, geradezu in die Kamera explodierende Farbdramaturgie, die in denkbar großem Kontrast steht zu den kalten Grauschleiern von COLD FISH, wird vielleicht zum eigentlichen Skandalon von GUILTY OF ROMANCE, legt sich doch die popartige Stilisierung über die Figuren und überführt die gefährlichen Gemengelagen, die ihr Tun immer wieder zwischen Sex, Hass, Gewalt und Tod entstehen lässt, aus einem ethischen in ein ästhetisches Register", schreibt Jochen Werner.

19. Juli 2012 | GUILTY OF ROMANCE • Kritik • TAZ

Wie auch schon bei anderen Filmen des Regisseurs zerfällt GUILTY OF ROMANCE in verschiedene Erzähleinheiten, die in ihren Einzelteilen viel verstörender sind als in ihrem Ganzen, urteilt Andreas Busche.

18. Juli 2012 | GUILTY OF ROMANCE • Kritik • filmering.at

"Wer sich auf den eigenwilligen Stil des Films einlässt bekommt eine intensive Erfahrung geboten, der nur am Ende etwas die Luft ausgeht. Aber man sollte schon aufgeschlossen gegenüber etwas Neuem sein, denn Sion Sonos Darstellung von Sexualität und Gewalt, verpackt in eine mal monotone, mal radikale Hülle, ist sicher nicht für alle geeignet", schreibt Michael Föls.

18. Juli 2012 | GUILTY OF ROMANCE • Kritik • schnitt.de

"Stilistisch vergleichbar ist GUILTY OF ROMANCE (GUILTY OF ROMANCE Trailer) etwa mit den blutigen Racheträumen Park Chan Wooks, allerdings mit deutlich mehr Sexappeal und Humor, oder den bizarr-komischen Grotesken des Griechen Giorgos Lanthimos – an letzteren erinnert vor allem Sonos bravourös unheimliche Inszenierung einer klinisch reinen, hellen Alltagswelt, die hier aber mit den düsteren, kraftvollen Farben einer verruchten Unterwelt kontrastiert wird", so Tim Lindemann.

17. Juli 2012 | GUILTY OF ROMANCE • Kritik • Der Standard

Beunruhigendere Erkenntnisse kommen für Dominik Kamalzadeh keine mehr hinterher. "Die grellen Töne, die Pink Eiga, das japanische Softcore-Genre, bis Clockwork Orange zitieren, genügen sich irgendwann selbst, das Drama wird indes immer nebensächlicher."

04. Juli 2012 | GUILTY OF ROMANCE • Kritik • manifest

"Analog zur labyrinthischen Struktur des Skriptes zieht sich Franz Kafkas Erzählung "Das Schloß" referentiell als roter Faden durch die Handlung; jener enigmatische Ort, um den alle herumirren ohne jemals den Eingang zu finden. So kryptisch wie SUICIDE CIRCLE wird es zwar nie, einige Metaphern gibt es dennoch zu knacken", schreibt Alexander Karenovics.

05. November 2011 | GUILTY OF ROMANCE • Kritik • molodezhnaja.ch

"Obwohl Frauenhass und Gewalt den Film scheinbar in unerträglich bösartige Gefilde zu lotsen scheinen, bleibt Sono stets bei einem ironischen und schwarzhumorigen Ton. Nicht zuletzt lässt er sich moralisch nicht darauf ein, Izumis Absinken in die Hölle negativ zu werten: Sie erlebt zwar Schockierendes, aber dennoch ist es für sie eine Befreiung."

03. Juli 2011 | GUILTY OF ROMANCE • Kritik • outnow.ch

"GUILTY OF ROMANCE überzeugt als Drama einer Frau, die langsam in den Abgrund gerissen wird, aber gleichzeitig versucht, sich dort durchzusetzen. Ein Film, auf den man sich einlassen muss, dessen letzten 20 Minuten aber dann enttäuschend sind."

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