Inhalt • SILVER LININGS
Der Lehrer Pat Solitano (Bradley Cooper) verkraftet die Trennung von seiner Frau Nikki (Julia Stiles) nicht und wird mit einem Nervenzusammenbruch in eine Klinik eingewiesen. Als er nach einiger Zeit die Klinik wieder verlassen darf, zieht er zunächst zu seinen Eltern Dolores (Jacki Weaver) und Pat Solitano Senior (Robert De Niro). Besser geht es Pat jedoch nicht, im Gegenteil: Mit aller Macht versucht er, sein altes Leben zurückzubekommen - einschließlich seiner Frau.
Kritik • SILVER LININGS •
Gaby Sikorski sah eine erfrischen anspruchsvolle und herzliche Komödie, ein kleines Wunder und den Outnow-Kritikern erwärmte das optimistisch stimmende Werk das Herz. Die Kritiker von filmosophie fanden den Film zwar ebenfalls berührend, jedoch zu inskonsequent in der Inszenierung. Josef Lommer bedauert zudem, dass das große Potenzial des Filmes im Verborgenen bleibt. Für Michael Föls hingegen, ist SILVER LININGS PLAYBOOK schlicht schon jetzt einer der charmantesten Filme des Kinojahres, während Günter H. Jekubzik die zu auffällige Kamera und die holprige deutsche Synchronisation bemängelt. Martina Brenner erfreute sich an witzigen und ehrlichen Dialogen, die ihre Keckheit jedoch nicht bis zum Ende halten können. Denis Sasse hebt besonders den entscheidenen Kuss hervor, der in die moderne Filmhistorie des Filmkusses eingehen sollte. Rajko Burchardt war hingerissen von der großen Portion Magie, die David O. Russell seinen Figuren geschenkt hat und Martin Schwickert ist sicher, dass der Film trotz eines tollen Drehbuches ohne die stimmige Besetzung nicht so gut geworden wäre. Der Film beginnt laut Hannah Pilarczyk als Satire auf die US-amerikanische Selbsthilfeideologie und endet mit einer Bestätigung derselben. Im Kern ist der Film zwar wenig originell, findet Philipp Stroh, jedoch lässt die clever aufbereitete Geschichte mit seinen knackigen Dialogen und einem tollen Finale das vergessen.